Wir hatten eine schöne Morgenrunde bei Sonne durch die raureifbedeckten Felder. Plötzlich hatten wir Gesellschaft von einem Ridgeback, der offensichtlich seinem Herrchen abgehauen war. Weit und breit war kein Mensch zu sehen, ich kannte den Hund aber vom Sehen aus der Nachbarschaft. Die Hunde haben kurz gespielt und dann habe ich das andere Ende unserer Schleppleine an seinem Halsband festgemacht und wollte gerade wieder zurück laufen, als der Besitzer über die Felder auf uns zu kam. Er war sehr erleichtert, weil sein Hund echt weit gelaufen war und schon Straßen überquert hatte, und wir hatten noch ein nettes Gespräch. Wir hatten das umgekehrt auch schon mal und ich kann sehr gut nachempfinden, wie sich das anfühlt. Bei aller Widrigkeit der Umstände hat mich trotzdem auch gefreut, dass die Hunde sich gut verstanden haben. Sonst macht der Mann mit seinem Hund immer einen Bogen um alle, weil er Sorge hat, dass sich andere durch die Größe und Power gestört fühlen könnten oder bei wildem Spielen Verletzungen entstehen. Vielleicht wagt er sich ja beim nächsten jetzt an uns ran.