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Katrin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 431
heute 04:43

Toxische Hundebubble?

Wir alle hier haben eins gemeinsam, wir lieben Hunde. Wir wollen ihnen ein glückliches und tolles Leben bieten und eine schöne gemeinsame Zeit haben. Gleichzeitig erlebe ich zunehmend das es in der Hundebubble immer schlimmer zugeht. Ganz egal um welches Thema es geht es wird zum Teil verbal aufeinander eingedroschen. Während man von Angesicht zu Angesicht eher einen gemäßigten Ton einschlägt eskaliert es in Foren/ auf social media umso mehr. Meinungen treffen auf wissenschaftliche Fakten, eigene Erfahrungen werden als das einzig wahre angesehen und neue Ideen und Erkenntnisse als Blödsinn abgetan usw. So individuell wie wir Menschen und unsere Hunde sind so individuell sind die einzelnen Geschichten die jeder von uns zu verschieden Themen zu erzählen hat. Wenn wir alle diesen Geschichten offen lauschen würden könnten wir sicher vieles von einander lernen. Stattdessen führen wir Glaubenskriege über Trainingsmethoden, Ernährung, Gesundheit bis hin zur richtigen Leine, Halsband/Geschirr uvm. Haben wir verlernt wie man richtig mit unseren Mitmenschen umgeht? Wie man Kritik äußert und auch richtig annehmen kann? Wie man sachlich diskutiert ohne mit den moralischen Zeigefinger auf andere zu zeigen? Wenn ja was sagt das über uns als Hundehalter aus? Wenn wir nichtmal mehr vernünftig mit unseren Mitmenschen reden oder umgehen können, wie soll einem das dann beim Hund gelingen? Wenn die eigene Impulskontrolle und Frustrationstoleranz schon beim verfassen eines Kommentars vesagt, wie läuft das dann in einer echten herausfordernden Situation ab? Mich würden eure Meinungen und Erfahrungen und Gedanken dazu interessieren, egal ob im echten Leben oder Online. Empfindet ihr es ähnlich wie ich? Liebe Grüße Katrin J. Wie immer bitte höflich bleiben😊
 
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Sylvia
2. Feb. 15:12
Meine Empfehlung ist echt: ignorieren und gar nicht drauf eingehen! Funktioniert am Besten und erzeugt auf der Gegenseite maximalen Frust!🤪
Dann wird einem TE vorgeworfen nicht vernünftig zu moderieren. Auch passiert
 
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Petra
2. Feb. 15:13
Naja, man kann ne ausgestreckte Hand ergreifen oder reinbeißen… beides hat nunmal Konsequenzen. Mir lag es fern, Dich in irgendeiner Weise zu kritisieren… wollte nur beschreiben, wie’s bei mir ankam. Ich hab auch von Dir schon wertvolle Beiträge mitgenommen, deswegen fänd ich’s schade, gar nichts mehr von Dir zu lesen! Den hier jetzt vergess‘ ich aber einfach schnell wieder, da mir nicht einfällt, was ich daraus mitnehmen soll.🤔
Diese Frage war nicht an Dich gerichtet.
 
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Katrin
2. Feb. 15:14
Nein, ich bin immer freundlich geblieben und habe darum gebeten mich nicht weiter zu beschimpfen und fertig zu machen. Ein Rudel hatte die Messer gewetzt…
Ich wollte damit auch nicht sagen das du unfreundlich warst sondern das auch harmlose Nachrichten letztendlich zur Eskalation führen können.

Katjas Tipp ist da finde ich schon gut.
 
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Sylvia
2. Feb. 15:16
Ich wollte damit auch nicht sagen das du unfreundlich warst sondern das auch harmlose Nachrichten letztendlich zur Eskalation führen können. Katjas Tipp ist da finde ich schon gut.
Alles gut. Die wollten damals einfach Krawall machen. Ist für mich mit diesem Thread gut aufgearbeitet worden und abgehakt. Danke dir dafür😊
 
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Katrin
2. Feb. 15:18
Alles gut. Die wollten damals einfach Krawall machen. Ist für mich mit diesem Thread gut aufgearbeitet worden und abgehakt. Danke dir dafür😊
Gern geschehen
 
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Katja
2. Feb. 16:15
Was mich aber nach wie vor beschäftigt ist die Sache mit dem Tierwohl und wo Übergriffigkeit anfängt und wo sie aufhört…?🤔

Das Beispiel, dass jemand seinem Hund eben nicht die absolute First-Class-Behandlung angedeihen lässt (weil er es nicht will oder vielleicht auch nicht kann. Egal)… oder eben auch an alternative Behandlungsmethoden glaubt (die damit in SEINER Welt eben richtig sind).

Ich denke für mich da eben nicht, dass ich das Recht habe, ihm z.B. den Hund dann wegzunehmen und beim Tierarzt meines Vertrauens behandeln zu lassen… selbst wenn es um das Tierwohl geht!
Nur mal hypothetisch: wenn’s ganz blöd läuft, hat mein Tierarzt auch nen schlechten Tag und am Schluss stirbt der Hund durch blöde Umstände während der konventionellen/spitzenmässigen Behandlung. Wo ist da jetzt das Tierwohl… und vor allen Dingen: wer hatte Recht?

Ich ziehe für mich persönlich eigentlich die klare Grenze da, wo‘s illegal wird. Damit wird‘s dann für mich auch in sofern einfach, dass ich was irgendwo melden kann, das dann überprüft wird und es bei wirklichem Verstoß Konsequenzen gibt. Mögen die mir nun gefallen oder nicht. Aber das ist dann meiner Meinung nach ein Problem der jeweiligen Regelung und des damit verbundenen Strafmaßes -> wenn ich was anderes haben möchte, dann muss ich eben in die Politik gehen oder mich anderweitig engagieren & das ändern… aber nicht wild rumschimpfen. Davon hat keiner was!
Was ich natürlich immer tun kann, ist hingehen und nachfragen warum wieso weshalb… und dabei besser verstehen und vielleicht doch versuchen einen Ansatzpunkt zu finden, die andere Meinung zu ändern. Deswegen fand ich den Thread vor nicht allzu langer Zeit ziemlich gut: Argumente für eine Ernährungsberatung bei einem Hund mit Allergien… die zuständigen Tierärzte hatten interessante Ansätze und der Hund wurde immer weniger!😳… und es wurde explizit nach Argumenten für die Halterin gefragt.
Aber, was wenn der Hundehalter danach immer noch nach seiner Farcon glücklich werden möchte? Muss ich ihm das in einer Gesellschaft der Meinungsfreiheit nicht zugestehen? Und leider auch, wenn es sich um einen anderes Lebewesen handelt…?

Daher also meine Frage: wo zieht ihr da für euch die Grenze und warum?

Oder gehört das jetzt nicht hierher (Katrin, bitte Rückmeldung!😀)?
Ich denke aber schon, da es meiner Meinung nach die Basis für die Frage toxisch oder nicht ist…
 
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Mel und
2. Feb. 16:44
Rückblickend muss ich leider zugeben, dass ich auch schon oft in toxisches Verhalten verfallen bin.

Es gibt bei mir bestimmte Trigger, und dann fällt es mir wirklich unglaublich schwer, sachlich, ruhig und verständnisvoll zu bleiben und mich nicht hineinzusteigern.

Die Themen geschlossene Hundeboxen, Homöopathie und Qualzucht-„Leugner“ machen mich echt irre.
Irgendwie ist dieser Thread wirklich hilfreich, um sich selbst einmal zu reflektieren.
Ich habe mir fest vorgenommen, mehr darauf zu achten, fair zu bleiben.
Ich hoffe, dass mir das zukünftig besser gelingt als in der Vergangenheit.

(Viele hier haben mich schon blockiert … das kann ja auch nicht ausschließlich an den anderen liegen?!)

Bei allen, die sich von mir schon einmal „niedergemacht“gefühlt haben,oder sich einfach unfair behandelt gefühlt haben,möchte ich mich hiermit vielmals entschuldigen.🙏
 
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Svenja
2. Feb. 16:48
Was mich aber nach wie vor beschäftigt ist die Sache mit dem Tierwohl und wo Übergriffigkeit anfängt und wo sie aufhört…?🤔 Das Beispiel, dass jemand seinem Hund eben nicht die absolute First-Class-Behandlung angedeihen lässt (weil er es nicht will oder vielleicht auch nicht kann. Egal)… oder eben auch an alternative Behandlungsmethoden glaubt (die damit in SEINER Welt eben richtig sind). Ich denke für mich da eben nicht, dass ich das Recht habe, ihm z.B. den Hund dann wegzunehmen und beim Tierarzt meines Vertrauens behandeln zu lassen… selbst wenn es um das Tierwohl geht! Nur mal hypothetisch: wenn’s ganz blöd läuft, hat mein Tierarzt auch nen schlechten Tag und am Schluss stirbt der Hund durch blöde Umstände während der konventionellen/spitzenmässigen Behandlung. Wo ist da jetzt das Tierwohl… und vor allen Dingen: wer hatte Recht? Ich ziehe für mich persönlich eigentlich die klare Grenze da, wo‘s illegal wird. Damit wird‘s dann für mich auch in sofern einfach, dass ich was irgendwo melden kann, das dann überprüft wird und es bei wirklichem Verstoß Konsequenzen gibt. Mögen die mir nun gefallen oder nicht. Aber das ist dann meiner Meinung nach ein Problem der jeweiligen Regelung und des damit verbundenen Strafmaßes -> wenn ich was anderes haben möchte, dann muss ich eben in die Politik gehen oder mich anderweitig engagieren & das ändern… aber nicht wild rumschimpfen. Davon hat keiner was! Was ich natürlich immer tun kann, ist hingehen und nachfragen warum wieso weshalb… und dabei besser verstehen und vielleicht doch versuchen einen Ansatzpunkt zu finden, die andere Meinung zu ändern. Deswegen fand ich den Thread vor nicht allzu langer Zeit ziemlich gut: Argumente für eine Ernährungsberatung bei einem Hund mit Allergien… die zuständigen Tierärzte hatten interessante Ansätze und der Hund wurde immer weniger!😳… und es wurde explizit nach Argumenten für die Halterin gefragt. Aber, was wenn der Hundehalter danach immer noch nach seiner Farcon glücklich werden möchte? Muss ich ihm das in einer Gesellschaft der Meinungsfreiheit nicht zugestehen? Und leider auch, wenn es sich um einen anderes Lebewesen handelt…? Daher also meine Frage: wo zieht ihr da für euch die Grenze und warum? Oder gehört das jetzt nicht hierher (Katrin, bitte Rückmeldung!😀)? Ich denke aber schon, da es meiner Meinung nach die Basis für die Frage toxisch oder nicht ist…
Ich fand deine Antwort auf und dein Verständnis für mein Anliegen damals schon toll und jetzt hast du es wieder auf den Punkt gebracht.
Es ging mit diesem Hund so weit, dass ich mit seinem Frauchen eine Diskussion über meine Übergriffigkeit hatte, weil ich sie unter Druck gesetzt hatte, die Ernährung zu ändern und eine tierärztliche Ernährungsberatumg aufzusuchen. Inzwischen hat sie das getan und es wird nun langsam hypoallergenes Futter einer zuverlässigen Marke zugefüttert.
Daa erklärt ja schon, wie ich immer wieder handeln würde.
 
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Heike
2. Feb. 16:52
Rückblickend muss ich leider zugeben, dass ich auch schon oft in toxisches Verhalten verfallen bin. Es gibt bei mir bestimmte Trigger, und dann fällt es mir wirklich unglaublich schwer, sachlich, ruhig und verständnisvoll zu bleiben und mich nicht hineinzusteigern. Die Themen geschlossene Hundeboxen, Homöopathie und Qualzucht-„Leugner“ machen mich echt irre. Irgendwie ist dieser Thread wirklich hilfreich, um sich selbst einmal zu reflektieren. Ich habe mir fest vorgenommen, mehr darauf zu achten, fair zu bleiben. Ich hoffe, dass mir das zukünftig besser gelingt als in der Vergangenheit. (Viele hier haben mich schon blockiert … das kann ja auch nicht ausschließlich an den anderen liegen?!) Bei allen, die sich von mir schon einmal „niedergemacht“gefühlt haben,oder sich einfach unfair behandelt gefühlt haben,möchte ich mich hiermit vielmals entschuldigen.🙏
Ich glaube, das kennen wir alle, dass man später denkt man hätte lieber keinen Kommentar abgeben sollen…

Bei mir ist es das Thema „muss ein frei laufender Hund angeleint werden bei Fremdhundbegegnungen“.
Da liegt es aber auch daran, dass Suki mal von einem frei laufenden Hund schwer verletzt wurde und ich auch gebissen wurde, da gehen einem leider schon mal die Nackenhaare hoch bei dem Thema. Andererseits ist mir schon bewusst, dass ich andere Halter nicht von meiner Einstellung überzeugen kann, auch wenn ich mich aufrege, aber man hat sich auch nicht immer voll im Griff 🤷🏼‍♀️🙄🫣
 
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Svenja
2. Feb. 16:53
Ich fand deine Antwort auf und dein Verständnis für mein Anliegen damals schon toll und jetzt hast du es wieder auf den Punkt gebracht. Es ging mit diesem Hund so weit, dass ich mit seinem Frauchen eine Diskussion über meine Übergriffigkeit hatte, weil ich sie unter Druck gesetzt hatte, die Ernährung zu ändern und eine tierärztliche Ernährungsberatumg aufzusuchen. Inzwischen hat sie das getan und es wird nun langsam hypoallergenes Futter einer zuverlässigen Marke zugefüttert. Daa erklärt ja schon, wie ich immer wieder handeln würde.
Und ich habe diesbezüglich eine klare Trennung von unterschiedlichem erzieherischen Umgang und körperlicher Misshandlung durch lange Mangelerscheinungen, von Tierärzten empfohlen!
Und nun sorry und Punkt, ist einfach ein riesen Aufreger für mich 😕