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Ivonne
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heute 20:27

TierschutzhundeStammtisch🐕

Willkommen sind alle Tierschutzhundeliebhaber. Ob er/sie gerade ein Familienmitglied ist oder es früher einmal war..ob aus deutschem Tierschutz oder Auslandshund. Teilt gerne eure Freude, eure schönen oder weniger schönen Situationen. Teilt gerne Probleme, vielleicht hat jemand eine Lösung. Schickt gerne Fotos oder Videos❤️ Willkommen sind natürlich auch alle anderen Hundebesitzer, die gerne mitreden möchten. (Wer nur gegen Tierschutzhunde und deren Besitzer wettern möchte, bleibt bitte draußen😉) Ich freue mich auf tolle Gespräche 😍
 
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Karin
30. Juni 12:26
Hallo,
zunächst mal, mach dir keine Sorgen, alles ist okay.

Du schreibst, er ist ca. 2 Jahre alt und stur.

Es könnte sein, dass er noch mit dem Rest der Pubertät zu tun hat. Nicht jeder Hund ist im gleichen Alter in der Phase.

Mascha ist hetzt 6 Jahre bei uns. Es hat bis vor ein paar Jahren alles prima funktioniert. Dann musste Herrchen mit ihr gehen, der weder mit Erziehung und Konsequenz einen Vertrag hat.
Nun ist mein Mann ins Krankenhaus gekommen und ich muss versuchen, mit der nicht vorhandenen Erziehungsarbeit wieder von vorne anfangen muss.

Nicht jeder Hund spielt gerne mit Bällchen.

Martin Rütter hat eine Methode, von der er behauptet, damit kriegt man JEDEN Hund zum Spielen.

Und zwar nimmt man ein (wichtig!) NEUES Spielzeug und legst es irgenwo, z.B. auf den Schrank, wo Jack es sieht, aber nicht dran kommt.

Nach 2 Tagen gehst du jeden Tag 2 Mal hin, nimmst das Teil in die Hand, schaust es an und sagst so interessiert wie möglich: "Ohhhh! Was ist das denn tolles!?" und legst es wieder weg.

Dieses (zugegeben bekloppte) Spiel ziehst du dann die ganze Woche durch.

Danach bindest du jemand anders aus der Familie mit in dieses Spiel mit ein, ohne dass Jack das Spielzeug bekommt.

Wenn du merkst, dass er daran interessiert ist, bekommt er es ganz kurz und dann wandert das Spielzeug wieder auf den Schrank.

Martin Rütter behauptet, dass der Hund dann mit dem Teil spielen wird.

Ich musste das nicht versuchen, weil Mascha an Spielsachen interessiert ist.

Was die Küche angeht, ist es nicht schwer. Tabuzonen einzurichten.

Du brauchst ihn nur konsequent aus der Küche verbannen.
Zur Not stellst du ein Gitter in die Türe, dann kann er nicht mehr in die Küche.
 
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Karin
30. Juni 13:22
Ok wow ich sollte Dogorama nicht nutzen um wach zu werden 🤣 In der Vorschau ist der Kopf vom Hund abgeschnitten und nur die Pfoten und der Kopf von dem Einhorn zu sehen. Ich war grade sehr verwirrt und hab einen kurzen Moment überlegt was das für eine Rasse ist 🤣🤣🤣🤣
Hatte genau die gleichen Gedanken 😂🤣, was ist das denn für ein Hund,?
 
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Karin
30. Juni 13:31
Danke für Deine Antwort, baut mich auf! Ich möchte ihn gern mehr beschäftigen, finde aber nichts was ihn interessiert. Fressen geht natürlich immer! Ist aber nicht gut, würde ja zu viel werden. Spielen mit anderen Hunden findet er super, ich gehe viel mit ihm raus und wir sind dann auf der "Suche" nach Spielpartner. Wenn es mal klappt bin ich sooooo happy und Jack natürlich auch 😁🥰🥰
Ich habe bei Roxy gelernt das es durchaus Hunde gibt die eigentlich kaum Beschäftigung benötigen. Oder zumindest das was ICH darunter verstehe.
Die größte Freude mache ich meiner Hündin wenn ich mich mit ihr nur auf ne Wiese oder Feld setze und nix mache.
Roxy kontrolliert erst alle Mäuselöcher und setzt sich dann vor mich so das wir beide wie Erdhörnchen ins Tal blicken und auf was auch immer 🤔🤷‍♀️aufpassen.
Mittlerweile nimm Ich mir ne Decke mit, ca. 2 Stunden unterwegs mit insgesamter Laufstrecke von maximal 100 Meter. Boah, leben ist so anstrengend 🤣😂
 
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Karin
30. Juni 13:37
Hab die Ergebnisse vom Tierarzt
- die Werte von der Schilddrüse sind top.
Besser könnten sie nicht sein.
Wenigstens etwas 😁😉
- hatte noch angesprochen das Roxy sich öfter beim trinken verschluckt und beim Spaziergang oft stehen bleiben muss um zu verschnaufen,
würde an den Herzwürmer liegen die sich leider immer verstärkt bemerkbar machen .
Mal schauen wie sich das noch weiter entwickelt.
 
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30. Juni 16:41
Hallo, zunächst mal, mach dir keine Sorgen, alles ist okay. Du schreibst, er ist ca. 2 Jahre alt und stur. Es könnte sein, dass er noch mit dem Rest der Pubertät zu tun hat. Nicht jeder Hund ist im gleichen Alter in der Phase. Mascha ist hetzt 6 Jahre bei uns. Es hat bis vor ein paar Jahren alles prima funktioniert. Dann musste Herrchen mit ihr gehen, der weder mit Erziehung und Konsequenz einen Vertrag hat. Nun ist mein Mann ins Krankenhaus gekommen und ich muss versuchen, mit der nicht vorhandenen Erziehungsarbeit wieder von vorne anfangen muss. Nicht jeder Hund spielt gerne mit Bällchen. Martin Rütter hat eine Methode, von der er behauptet, damit kriegt man JEDEN Hund zum Spielen. Und zwar nimmt man ein (wichtig!) NEUES Spielzeug und legst es irgenwo, z.B. auf den Schrank, wo Jack es sieht, aber nicht dran kommt. Nach 2 Tagen gehst du jeden Tag 2 Mal hin, nimmst das Teil in die Hand, schaust es an und sagst so interessiert wie möglich: "Ohhhh! Was ist das denn tolles!?" und legst es wieder weg. Dieses (zugegeben bekloppte) Spiel ziehst du dann die ganze Woche durch. Danach bindest du jemand anders aus der Familie mit in dieses Spiel mit ein, ohne dass Jack das Spielzeug bekommt. Wenn du merkst, dass er daran interessiert ist, bekommt er es ganz kurz und dann wandert das Spielzeug wieder auf den Schrank. Martin Rütter behauptet, dass der Hund dann mit dem Teil spielen wird. Ich musste das nicht versuchen, weil Mascha an Spielsachen interessiert ist. Was die Küche angeht, ist es nicht schwer. Tabuzonen einzurichten. Du brauchst ihn nur konsequent aus der Küche verbannen. Zur Not stellst du ein Gitter in die Türe, dann kann er nicht mehr in die Küche.
Ein Gitter als Abgrenzung sollte aber nur eine Zwischenlösung sein, der Hund soll die imaginäre Grenze schon irgendwann auch ohne Gitter verstehen und anerkennen. Sonst hat er nichts gelernt.
 
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30. Juni 16:43
Ich habe bei Roxy gelernt das es durchaus Hunde gibt die eigentlich kaum Beschäftigung benötigen. Oder zumindest das was ICH darunter verstehe. Die größte Freude mache ich meiner Hündin wenn ich mich mit ihr nur auf ne Wiese oder Feld setze und nix mache. Roxy kontrolliert erst alle Mäuselöcher und setzt sich dann vor mich so das wir beide wie Erdhörnchen ins Tal blicken und auf was auch immer 🤔🤷‍♀️aufpassen. Mittlerweile nimm Ich mir ne Decke mit, ca. 2 Stunden unterwegs mit insgesamter Laufstrecke von maximal 100 Meter. Boah, leben ist so anstrengend 🤣😂
So geht's mit Bozo auch, das sind halt die HSH Anteile, die recht angestrengt die Gegend und den Horizont abscannen. 😆
 
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30. Juni 16:47
Hab die Ergebnisse vom Tierarzt - die Werte von der Schilddrüse sind top. Besser könnten sie nicht sein. Wenigstens etwas 😁😉 - hatte noch angesprochen das Roxy sich öfter beim trinken verschluckt und beim Spaziergang oft stehen bleiben muss um zu verschnaufen, würde an den Herzwürmer liegen die sich leider immer verstärkt bemerkbar machen . Mal schauen wie sich das noch weiter entwickelt.
Super gut, dass alles OK ist. Das mit den Herzwürmern ist echt schade.

Ich weiß wir hatten das Thema schon, und entschuldige falls ich das schon mal gefragt habe: ich meine Herzwürmer kann man im fortgeschrittenen Stadium zur Not noch über ne OP herausholen. Wäre das nicht ne Option für euch?
 
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Karin
30. Juni 17:11
Super gut, dass alles OK ist. Das mit den Herzwürmern ist echt schade. Ich weiß wir hatten das Thema schon, und entschuldige falls ich das schon mal gefragt habe: ich meine Herzwürmer kann man im fortgeschrittenen Stadium zur Not noch über ne OP herausholen. Wäre das nicht ne Option für euch?
Das hatten wir uns auch so gedacht und beim Gespräch mit der Klinik Hofheim uns dagegen entschieden. Roxy hat ja von dem Entwurmungsmittel bereits einen Kreislaufkollaps erlitten.
Sie reagiert auf versch. Arten von Medikamente sehr stark.
Dazu kommt noch das sie sich ja nicht von fremden anfassen lässt und sehr schreckhaft ist, sich während der kompletten Behandlung nicht aufregen und ängstigen darf damit das Herz nicht schneller schlägt. Die Gefahr einer Embolie ist zu groß. Es ist echt traurig das einem Hund mit 4 Jahren da nicht geholfen werden kann. Jedenfalls haben unser TA und Spezialklinik uns dezent abgeraten mit den Worten:
" wenn es mein Hund wäre würde ich es als zu riskant einstufen und es sein lassen "
Ich weiß das es leider sehe viele Hunde mit dieser Diagnose gibt und viele erfolgreich behandelt werden, aber mein Bauchgefühl sagt mir einfach das sie das nicht packen würde.
Und somit lassen wir es und haben uns damit abgefunden,
Jedenfalls mal mehr und mal weniger. 🤔😪
 
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30. Juni 18:06
Das hatten wir uns auch so gedacht und beim Gespräch mit der Klinik Hofheim uns dagegen entschieden. Roxy hat ja von dem Entwurmungsmittel bereits einen Kreislaufkollaps erlitten. Sie reagiert auf versch. Arten von Medikamente sehr stark. Dazu kommt noch das sie sich ja nicht von fremden anfassen lässt und sehr schreckhaft ist, sich während der kompletten Behandlung nicht aufregen und ängstigen darf damit das Herz nicht schneller schlägt. Die Gefahr einer Embolie ist zu groß. Es ist echt traurig das einem Hund mit 4 Jahren da nicht geholfen werden kann. Jedenfalls haben unser TA und Spezialklinik uns dezent abgeraten mit den Worten: " wenn es mein Hund wäre würde ich es als zu riskant einstufen und es sein lassen " Ich weiß das es leider sehe viele Hunde mit dieser Diagnose gibt und viele erfolgreich behandelt werden, aber mein Bauchgefühl sagt mir einfach das sie das nicht packen würde. Und somit lassen wir es und haben uns damit abgefunden, Jedenfalls mal mehr und mal weniger. 🤔😪
🥲 Ist dann wohl besser so. Aber wenn ich höre mit 4 muss sie Pausen zum verschnaufen machen ... Das ist ja kein Alter. 😪
 
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Dogorama-Mitglied
30. Juni 18:11
Ein Gitter als Abgrenzung sollte aber nur eine Zwischenlösung sein, der Hund soll die imaginäre Grenze schon irgendwann auch ohne Gitter verstehen und anerkennen. Sonst hat er nichts gelernt.
Ich fürchte bei uns bleibt es eine permanente Lösung. Pico schafft es ganz gut alleine zu bleiben, außer er findet irgendwas zu essen. Dann verfällt er in Panik? Oder zumindest eine Art Rausch und holt sich ausnahmslos alles zu Essen was er finden kann. Mit einem Gitter lässt sich das verhindern.