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Ivonne
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heute 21:15

TierschutzhundeStammtisch🐕

Willkommen sind alle Tierschutzhundeliebhaber. Ob er/sie gerade ein Familienmitglied ist oder es früher einmal war..ob aus deutschem Tierschutz oder Auslandshund. Teilt gerne eure Freude, eure schönen oder weniger schönen Situationen. Teilt gerne Probleme, vielleicht hat jemand eine Lösung. Schickt gerne Fotos oder Videos❤️ Willkommen sind natürlich auch alle anderen Hundebesitzer, die gerne mitreden möchten. (Wer nur gegen Tierschutzhunde und deren Besitzer wettern möchte, bleibt bitte draußen😉) Ich freue mich auf tolle Gespräche 😍
 
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Christina
heute 20:57
Leni ist auch mein erster eigener Hund. Ich bin zwar mit Hunfenn groß geworden- aber das ist kein Vergleich...... Auch wenn sie Start Schwierigkeiten hatte hat es trotzdem gepasst..... Aber bei ihr lag es einfach daran ,weil sie mit 5 Wochen von einem Bauernhof gerettet wurde. Sie war zwar in einem privaten Shelter und danach auf einer Pflegestelle aber die wichtige Prägungsphase ,das kennen lernen von neuen Situationen fällt ihr trotzdem u d sie mußte mit 6 Monaten alles neu lernen was andere Welpen z.b vom Züchter schon kennen bzw kannten ...... Und deswegen war sie so ängstlich. Ausserdem macht man nichts falsch. Jeder macht es so wie es am besten für einen ist und wie es am besten funktioniert, da gibt es kein richtig oder falsch 😁
Das hast du lieb gesagt 🥰 ja, jeder Hund hat da wohl sein Päckchen zu tragen.... Ruby wurde mit ihren Welpen auf der Straße ausgesetzt, wie sollte sie sich da anders wehren als mit verbellen wenn ihr jemand zu nahe kam
 
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Christina
heute 21:00
Hunde Begegnungen ui da kann ich auch ein Lied von singen. War immer sehr.... sagen wir, peinlich, schweißtreibend und ich ändere meinen Namen und verlasse das Land. So ungefähr. Sie hat aus reiner Unsicherheit los gepöpelt. Mittlerweile passiert es ab und zu noch aber längst nicht mehr so extrem wie am Anfang. Kennt sie die Hunde bereits länger ist es überhaupt kein Problem. Ansonsten haben wir so unsere Taktiken. Dafür war allein bleiben nie ein Thema. Oder so Sachen wie Gewitter oder Feuerwerk. Bei Feuerwerk muss sie halt drinnen sein, dann ist es auch überhaupt kein Problem und sie schläft. Gewitter macht ihr nichts aus, selbst als wir mal so richtig in eins rein geraten sind beim Spaziergang. Da war sie noch sauer, das wir zurück zum Auto sind und nicht noch 2 Stunden gelaufen sind. Auto fahren ist ok, solange sie nicht in einer Box sitzen muss. Dann hat sie pure Panik und schreit richtig. Hinten angeschnallt kein Problem. Sie hat dann relativ schnell rausgefunden, das Auto fahren super ist, weil wir an coole Orte fahren und dort spazieren gehen. Sobald aber irgendwelche Lichter am Himmel sind, sei es von Schweinwerfern oder an der Zimmerdecke oder irgendein blinkendes Licht reflektiert an der Wand, reicht auch eine Taschenlampe, dann ist sie weg. An den leuchtenden Staubsauger hat sie sich mittlerweile gewöhnt. Wir sind viel im wald unterwegs, das liebt sie. Wild interessiert sie nicht, sie kennt gefühlt alle Rehe mit Vornamen. Auch Wildschweine sind ok - wobei ich denen jetzt nicht unbedingt nochmal begegnen muss. Heute Nacht im wald scheinen die aber ordentlich Party gefeiert zu haben und haben da ziemlich gewühlt. Waren mehrere Stellen und entsprechende Spuren zu sehen.
Oja genau so habe ich mich auch gefühlt, ich wollte schon gar nicht mehr spazieren gehen und das war eigentlich ein Grund mir einen Hund anzuschaffen... ist aber wie gesagt mittlerweile echt gut geworden. Manche Hunde mag sie einfach nicht und da gehen wir auf Abstand. Andere können wir mittlerweile problemlos passieren, da ist sie auch gut ansprechbar.
 
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F.
heute 21:06
Oja genau so habe ich mich auch gefühlt, ich wollte schon gar nicht mehr spazieren gehen und das war eigentlich ein Grund mir einen Hund anzuschaffen... ist aber wie gesagt mittlerweile echt gut geworden. Manche Hunde mag sie einfach nicht und da gehen wir auf Abstand. Andere können wir mittlerweile problemlos passieren, da ist sie auch gut ansprechbar.
Ich bin immer zu Zeiten an Orte gegangen wo ich wusste, da trifft man nur sehr wenig Leute. Na ja. Mittlerweile weiß ich ja ungefähr, wen sie gut leiden kann und wen nicht. Ist eben so.

Ihre Vorgängerin war komplett anders in der Hinsicht. Die hat sich mit jedem Hund verstanden. Da musste ich nie ausweichen oder schnell die Flucht ergreifen wenn irgendwo ein Hund aufgetaucht ist 😂
 
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Yvonne
heute 21:13
Ui wie schön! Das ist doch mal eine schöne Geschichte mit Happy End. Alleine bleiben war tatsächlich von Anfang an kein großes Problem. Haben es natürlich langsam gesteigert und immer mit Kamera überwacht was sie so tut. Anfangs lag sie immer hinter der Wohnungstür, konnte sich da aber auch entspannen, also Kopf auf Pfoten legen, auch mal auf die Seite...mittlerweile hat sie begriffen dass es im Körbchen bequemer ist zu warte und noch besser, das Sofa zu nutzen wenn es keiner sieht ;-) Ohne Leine läuft sie nur auf Wegen wo ich weit genug sehen kann dass kein Hund kommt und das auch erst nach 1-2 Jahren?! Anfänglich halt mit Schleppleine, dann Schleppleine am Boden bis sie ganz ab konnte. Sie jagt aber auch nicht, sonst ginge das nicht.
Die Kamera hab ich auch. Wenn mein Mann oder ich das Haus verlassen, jammert,kratzt an der tür und wand richtig heftig. Dauert bei ihr ca 30 min bis sie sich beruhigt hat. Bei mir ist es schlimmer als bei meinem Mann. Richtiges Mama Kind 🤣🤣🤣
 
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Kerstin
heute 21:15
Wir haben vor 3 Jahren auch eine Rumänin zu uns geholt. Sie war da schon 7 Jahre alt aber ich weiß die Vorteile von Senioren sehr zu schätzen :-) es ist auch unser erster Hund überhaupt und das erste Jahr war alles andere als leicht aber dank der liebevollen Unterstützung unserer Pflegestelle und verschiedenen Hundetrainern würde ich mich mittlerweile schon fast als Profi bezeichnen und würde es immer wieder so machen :-) Ich wollte schon als Kind immer einen Hund haben aber jetzt musste ich doch erst erwachsen werden um mir diesen Wunsch zu erfüllen. Und von Anfang an war mir klar dass ich keinen Hund vom Züchter will sondern irgendeiner armen Seele ein Zuhause für immer geben möchte. Deshalb war bei allen Schwierigkeiten auch zurück geben eigentlich nie eine Option außer es wäre will richtige gefährlich für mich und meine Kinder geworden. Wie seid ihr an eure Hunde gekommen? Ich fand das gar nicht so leicht im Dschungel der Tierschutzorgas zurecht zu kommen, letztendlich war unsere Ruby von der Tierschutzorga bei Kleinanzeigen inseriert. Und wenn ein Hund sich gut anhört war er meistens schon vergeben...
Hi Christina,ich habe auch eine Ruby! 🥰
Meine zwei Schätze kommen aus Spanien (Parenas Pfotenhilfe).
Leo war früher auch sehr ängstlich. Komischerweise stand im Internet eine ganz andere Beschreibung von ihm.
Die Orga beschrieb ihn als fröhlich, aufgeschlossen und sehr menschenbezogen.
Ich nehme an, dass er sich dort im Shelter auch so verhalten hat.
Ich hab ja auch Videos von ihm gesehen und da schien er ein ganz anderer Hund zu sein,als wie er dann bei mir war.
Aber inzwischen kenne ich ihn ja sehr gut und weiß dass er ein echt sensibler Charakter ist. Und ich glaube dass ihn diese unglaubliche lange Fahrt von Spanien hierher und die Trennung von seinen vertrauten Personen sehr zugesetzt hat. Er wollte zb anfangs auf gar keinen Fall wieder in ein Auto rein, wahrscheinlich aus Angst er muss jetzt wieder weg.
Und jetzt kann er gar nicht schnell genug rein springen und freut sich auf den Ausflug.
Leo braucht echt manchmal lange um für ihn unangenehme Situationen zu verdauen, ist aber inzwischen zu hundert Prozent besser geworden.
Ruby dagegen lässt sich auch nach einem blöden Erlebnis nachstes Mal wieder auf die selbe Situation ein und guckt wie es wohl dieses Mal ausgeht. 😉