Draußen ist er stets hypervigilant. Jedes Geräusch wird registriert und geht ungefiltert durch, Menschen auf der Straße lösen eine Fluchtreaktion aus. Wir sind nur im Garten unterwegs, weiter schaffen wir es noch nicht.
ABER (!)
Pipi und ein Häufchen draußen machen klappt - trotz des Stresses - schon so gut! Er ist nicht mal eine Woche da und war anfangs nicht stubenrein. Das klappt immer besser. 🩵
Wie war das bei euch mit eurem Tierschutz Hund?
Louis war Angsthund und teilweise echt panisch, Angst vor allem..Katzen Hunde Autos Bahnschienen, ach einfach alles. Aber ..ich weiß nicht wie ich's erklären soll..er war von Anfang an meiner, ich gehörte zu ihm, so war das Vertrauen ganz schnell da. Louis war stubenrein (leider nicht Wurmrein..das war ein scheiß 🤬) mittlerweile ist er seit 12 Jahren bei mir.
Ava war auch stubenrein. Hatte keine Angst. Ava war so "Moin Familie 🙋🏻♀️" als sie uns kennenlernte. Und genauso war der Anfang, sie ist eingezogen und geblieben😄 Angst hatte sie gar nicht. Ihr Problem ist eher zu wenig Angst zu haben.
Nachts hingegen schreckte sie anfangs bei Geräuschen aus dem Tiefschlaf auf, die weit weg waren, zb wenn draußen ein Hirsch geröhrt hat und hat sich tierisch aufgeregt. Das war keine Angst, das war "Wenn meine Schnute dicker ist, als die der anderen, lassen sie mich in Ruhe" In den Momenten merkte man, sie war grad noch auf der Straße in Gedanken. Ich hab sie dann in den Arm genommen und und zur Ruhe kommen lassen.
Die richtige Arbeit mit ihr ging anfangs aber eher in die Richtung ihre Hinterbeine zu stärken, da sie ein Handycap hat. Aber auch das ging problemlos.
Wir haben uns soo einen Kopf gemacht, ob wir das hinkriegen mit dem Handycap.. hätten wir gar nicht😄
Gib ihm Zeit..Zeit macht das!
Vertraut euch selbst, ihr macht das schon!!☺️
Und wenn ihr mal nicht weiter wisst, dann fragt hier, manchmal wissen wir Rat oder es meldet sich jemand, der schonmal in der gleichen Situation war.