Durch den Schnee bleiben Gerüche ja viel länger erhalten. Er schnüffelt nun total wild rum ( 0 Jagdtrieb) und wird dabei immer angespannter und vergisst dann auch seine Geschäfte zu erledigen bis wir wieder auf dem Hof sind. Er ist bei Schnee so im außen, dass ich ihn nicht ansprechen kann.
Ohne Schnee haben wir das Problem nicht. Da schnüffelt er mal kurz, aber jetzt schnüffelt er sich richtig fest.
Frei nach dem Motto: „Ich hab das was, komm mit!“
Ich glaube nach wie vor, dass uns die örtliche Hundeschule viel kaputt gemacht hat. Als er ankam mit 6 Monaten und ängstlich und schreckhaft war, sollten wir für sein Selbstbewusstsein „Pettrailing“ machen bevor er auch nur ansatzweise locker an der Leine lief. Ein Jahr später war er so selbstbewusst, dass er glaubte er sei der King und darf uns überall hinziehen. 😵💫
In der Gruppe wurde er von einem 9 Jährigen Labrador gebissen…
Wir hatten dann einen sauteuren Leinenkurs (Hundebegegnungen) gebucht, wo man ihm, wenn er überholte, mit einem „Ballwerf-Griff“ gegen die Schnauze „schlagen“ wollte. Als wir dagegen waren, nahmen sie ohne Rücksprache eine Wasserflasche.
Wir haben sofort die Hundeschule gekündigt, aber seitdem Tag löst er bei Hundebegegnungen erst richtig aus. Vor allem große dunkle Hunde sind immer problematisch.
An der lockeren Leine arbeite ich seitdem täglich mit mäßigem Erfolg. Erst seit ich im Dezember „hunds-kompetent“ entdeckt habe, wird es besser.
Er ist absolut nicht futtermotiviert. Mit Leckerli arbeiten klappt also nicht.
Willkommen an alle Neuen! 🫶
Ja, ich vergesse oft, das woanders einfach mehr los ist, als bei uns. Hier (in der tiefsten Tucht) überdeckt der Schnee alle Spuren und es kommen auch kaum neue dazu, da hier ja nur wenig los ist.
Was ich immer so mitkriege und auch von Freunden höre treibt mich immer weiter weg von Hundeschulen🙈 wir brauchten bislang noch keine, aber es kann ja irgendwann mal so sein und dann weiß ich nicht, ob ich solche Hilfe in Anspruch nehmen möchte 🙈
Den einzigen eigenen Kontakt zu einer Hundeschule hatte ich früher, als ich Dogorama noch nicht hatte und immer wenn ich bei meiner Mutter war (Sie wohnt 160km weg von mir) kaum Leute zum laufen hatte. Die Nachbarin nahm mich also mit zu ihrer Hundeschule, war auch ganz nett, in der Stadt kannte Louis ja noch nicht soviel, hab gedacht ist ne gute Idee.
Beim 2. Mal dort sein, sollte Louis unter einem Tisch verkriechen..kein Ding..dann unter einer Bank, mhm das gab kurz Wiederstand, hat er dann aber doch gemacht. DANN sollte er unter einen Hocker mit Metallbeinen kriechen. Der Endgegner 🙈( man muss dazu sagen, das Louis es schrecklich findet, wenn er etwas macht und so ein lautes Geräusch entsteht. Zb geht er nicht zwischen Sofa und Tisch entlang wenn dort eine Flasche steht, denn die ist laut wenn sie umkippt) Louis hatte damals noch ein K9. Die haben ja oben einen dicken Metallring, er weiß, wenn er damit irgendwo rankommt gibt's ein Geräusch. Er ist also nicht unter dem Hocker hergekrochen. Ich hab's ein paar Mal versucht, es dann aber gelassen..wozu soll er das auch gezwungen können. Da kam die eigentlich sehr freundliche Trainerin und meinte "Dafür brauchst du die uuuultimativen Leckerlies, ich zeig dir das mal" und zückte FrolicUnterwegs 🤔🥴 die hat's zwei drei Mal versucht, NATÜRLICH ist Louis bei ihr schon gar nicht da durchgekrochen, er kannte sie ja gar nicht. Dann hatte sie die Faxen dicke, warf mir das Ende seiner Leine zu und meinte patzig "Ihr müsst mehr Vertrauensarbeit machen"
Ich hab dann mitten in der Stunde die Gruppe mit den Worten "Ich weiß nicht, wofür wir das brauchen, uns wird vermutlich nie ein freilaufender Hocker begegnen. Für mich ist's der größte Vertrauensbeweis, das mein Hund sich bei Angst hinter mich stellt!" verlassen...
So ein Stuss..ich reg mich grad wieder drüber auf🤣