Ich denke nicht, dass unsere Hunde, wie wir, "in der Vergangenheit leben". Wenn dann wäre das ein Trauma, das den Alltag erheblich mehr beeinträchtigen würde.
Ich meine, dass unsere Hunde ihr Gegenüber genau anfühlen können und sie meckern eine bestimmte Attitüde an, die ein Hund ausstrahlt. Da geht es glaub weniger um Rasse oder was mal in der Vergangenheit war. Die besten "Freunde" von Luna waren einst solche Hunde, die sie bereits auf Entfernung am liebsten zerfleischt hätte. Erst mit Kontakt konnte das für sie "geklärt" werden und das Problem war aus der Welt geschafft, da sie ihr Gegenüber schließlich und endlich einordnen und einschätzen konnte.
Ich glaube du wolltest das auf meinen anderen Kommentar antworten?
Also bei Wayne kann ich ganz klar sagen, er weiß genau welcher Hund ihm blöd kam und welcher nicht. Der reagiert da auch bevor ich kapiert habe, welcher Hund das gerade ist. Oder auch wenn ich gar nicht dabei bin und mein Freund von dem Vorfall nichts weiß... Natürlich kann er sich trotzdem mit anderen Hunden der Rasse "anfreunden", aber da muss man dann deutlich langsamer vorgehen als normal.
Wir wurden zum Beispiel mehrmals von Ridgebacks überrannt und er wurde auch leicht gebissen. Danach waren dunkle braune kurzhaarige Hunde eine Zeit lang eine totale Katastrophe, egal wie gelassen sie waren, was vorher nicht so war. Mit Training wurde es besser und wir kommen normal vorbei, aber brauchen den Abstand und/oder Zeit, sonst reagiert er extremer als bei anderen Hunden.
Genau wie es bei uns bei fremden Menschen bestimmte Trigger gibt wo ich sicher bin, er hat mit dem Typ Mensch in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Erfahrungen prägen auch unsere Hunde.