Home / Forum / Spaß & Tratsch / Mögliche Jobs im Homeoffice

Verfasser
Zylinder
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 30
zuletzt 23. Feb.

Mögliche Jobs im Homeoffice

Hey, ich wollte mal nachfragen welche Jobs ihr im Homeoffice ausübt und ob sich dadurch etwas in der Beziehung zwischen euch und eurer Fellnase verändert hat? Ich bin gelernte Krankenschwester, momentan in Teilzeit und meinem Vierbeiner tut es unglaublich gut, wenn ich zuhause bin. Wenn ich arbeite passt meine Mutter auf ihn auf, die beiden verstehen sich super, allerdings wirkt er dann trotzdem unglücklich ( frisst und spielt weniger ). Ich würde deswegen gerne einen Job im Homeoffice ausüben, allerdings ist es als Quereinsteiger gar nicht so einfach. Habt ihr da Tipps oder Erfahrungen?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sabi
3. Okt. 20:20
Hey 😊 ich kenne das total – bei mir war es ähnlich. Ich habe mir damals neben meiner Teilzeitstelle Schritt für Schritt ein Business von zuhause aus aufgebaut. Das ging ganz entspannt nebenher, ohne sofort alles umschmeißen zu müssen. Irgendwann lief es so gut, dass ich meinen Job kündigen konnte und jetzt komplett von zuhause arbeite.

Für meinen Hund und auch die Kinder war das eine der besten Entscheidungen überhaupt. 🐶💖 Die Fellnase ist viel ausgeglichener, weil er nicht ständig „fremdbetreut“ wird, und ich habe einfach viel mehr Zeit für Familie und Alltag.

Vielleicht ist es auch für dich eine Möglichkeit, erstmal etwas nebenbei auszuprobieren, um reinzuschnuppern – so hast du kein Risiko, aber die Chance, langfristig unabhängiger zu werden.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kati
4. Okt. 06:54
Ich möchte auch noch mal einen anderen Punkt ansprechen: die Arbeit muss ja auch Spaß machen!
Also du bist wahrscheinlich aus einem Grund Krankenschwester geworden.
Das sollte man sich jetzt auch überlegen, ob einen dann der Wechsel in die zB Buchhaltung glücklich macht, nur weil man dabei Zuhause arbeiten kann.

Dann ist Homeoffice nicht nur toll: du musst auch wirklich deine Arbeit abschließen können. Es fehlt ja der Weg zur und von der Arbeit. Entsprechend ist deine Arbeit immer irgendwie mit im Raum. Ich habe ein extra Arbeitszimmer, um diese Trennung gut zu schaffen.
Auch im Home-Office gibt es bei einigen Firmen Kernarbeitszeit. Da hast du dann zwischen 10 und 14Uhr erreichbar zu sein. Dazu wird zum Teil getrackt, ob man auch wirklich vor dem PC sitzt.

Also ja, es ist gut zu haben. Aber ich freue mich auch immer auf meine Außeneinsätze und Meetings in Präsenz. Bero hat allerdings auch wenig Probleme mit Pension oder alleine zu Hause bleiben.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Daniela
5. Okt. 05:38
Ich möchte auch noch mal einen anderen Punkt ansprechen: die Arbeit muss ja auch Spaß machen! Also du bist wahrscheinlich aus einem Grund Krankenschwester geworden. Das sollte man sich jetzt auch überlegen, ob einen dann der Wechsel in die zB Buchhaltung glücklich macht, nur weil man dabei Zuhause arbeiten kann. Dann ist Homeoffice nicht nur toll: du musst auch wirklich deine Arbeit abschließen können. Es fehlt ja der Weg zur und von der Arbeit. Entsprechend ist deine Arbeit immer irgendwie mit im Raum. Ich habe ein extra Arbeitszimmer, um diese Trennung gut zu schaffen. Auch im Home-Office gibt es bei einigen Firmen Kernarbeitszeit. Da hast du dann zwischen 10 und 14Uhr erreichbar zu sein. Dazu wird zum Teil getrackt, ob man auch wirklich vor dem PC sitzt. Also ja, es ist gut zu haben. Aber ich freue mich auch immer auf meine Außeneinsätze und Meetings in Präsenz. Bero hat allerdings auch wenig Probleme mit Pension oder alleine zu Hause bleiben.
Guter Hinweis. Ich glaube auch, dass es dazu kommt, dass einige Menschen eine etwas „romantische“ Vorstellung vom HomeOffice haben.
Oder anders: HomeOffice ist nicht gleich HomeOffice.

Ich arbeite im Finanzbereich ( mit externen und internen Kunden) und darf zwei Tage in der Woche HO machen.
Abgesehen davon, dass ich nicht im Büro bin, sondern zu Hause sitze, arbeite ich aber wirklich meine 8 Stunden. Also ich gehe (ganz normal) vor der Arbeit mit dem Hund spazieren und sitze dann am PC.
Zwischendurch gehe ich auf Toilette, hole mir mal Kaffee oder der Hund kann mal 5 Minuten in den Garten. Das war es aber auch. Erst in der Mittagspause gehen wir spazieren und das auch nur 30 Minuten. Ich muss ja auch noch was essen und dann geht es weiter…
Kann in anderen Firmen natürlich anders sein, aber man darf HomeOffice nicht mit genereller freier Arbeitszeitgestaltung verwechseln
 
Beitrag-Verfasser
Zylinder
5. Okt. 07:46
Ich möchte auch noch mal einen anderen Punkt ansprechen: die Arbeit muss ja auch Spaß machen! Also du bist wahrscheinlich aus einem Grund Krankenschwester geworden. Das sollte man sich jetzt auch überlegen, ob einen dann der Wechsel in die zB Buchhaltung glücklich macht, nur weil man dabei Zuhause arbeiten kann. Dann ist Homeoffice nicht nur toll: du musst auch wirklich deine Arbeit abschließen können. Es fehlt ja der Weg zur und von der Arbeit. Entsprechend ist deine Arbeit immer irgendwie mit im Raum. Ich habe ein extra Arbeitszimmer, um diese Trennung gut zu schaffen. Auch im Home-Office gibt es bei einigen Firmen Kernarbeitszeit. Da hast du dann zwischen 10 und 14Uhr erreichbar zu sein. Dazu wird zum Teil getrackt, ob man auch wirklich vor dem PC sitzt. Also ja, es ist gut zu haben. Aber ich freue mich auch immer auf meine Außeneinsätze und Meetings in Präsenz. Bero hat allerdings auch wenig Probleme mit Pension oder alleine zu Hause bleiben.
Danke für den liebe Nachricht und einen kurzen Einblick in die Realität.
Ich stelle mir die Arbeit im Homeoffice allerdings auch nicht als einfach vor. Es ist trotzdem Arbeit und da muss man natürlich allem gerecht werden und nicht nur „rumlümmeln“, wie manche es sich vielleicht vorstellen.
Die Idee mit einem speziellen Raum nur für die Arbeit finde ich sehr sinnvoll, damit der Kopf besser abschalten kann.
Natürlich habe ich aus einem Grund meinen jetzigen Beruf gewählt, aber zum Glück bin ich auch an vielen anderen interessiert, das war schon immer so 😅
Ob die Buchhaltung dann im Endeffekt zu mir passt, kann ich jetzt noch nicht sagen. Aber es ist auf jeden Fall etwas, was man ausprobieren könnte.
Mir ist es einfach nur wichtig, dass es meinem kleinen gut geht und mir natürlich auch.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Zuzana
23. Feb. 13:31
Man darf halt nicht vergessen, dass Home office sehr schnell gekürzt bzw ganz abgeschaffen werden kann. Ich hab zum Beispiel meine alte Karriere aufgegeben, um einen Job mit 100% PC Arbeit zu machen. Dann habe ich bei meinem letzten Arbeitgeber mit 2 Mal Office im Monat angefangen. Nach einem Jahr war es 1 Mal Office in der Woche und zum Schluss 3 Mal Office in der Woche. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber wurde zu Beginn diesen Jahres Home office ganz abgeschafft. Ähnlich ist es bei ganz vielen meiner Freunde und Bekannten passiert mit unterschiedlichen Jobs in verschiedenen Branchen. Bei manchen ist der Betriebsrat vor Gericht gezogen ohne Erfolg. Genauso darf man sich auf die Erlaubnis Hunde ins Büro mitzunehmen nicht verlassen. Das kann auch schneller weg sein, als man schauen kann. Bei meinem Schwager hat ein Wechsel in der Chefetage gereicht und Hunde waren in Büro verboten. Bei meiner Mutter war es gar nicht der Chef selber, sondern die Reinigungsfirma wurde gewechselt und die Neue hat sich nach kurzer Zeit geweigert die Räume zu säubern, in denen Hunde waren. Nach langem hin und her wurde dann Hunde verboten. Das soll jetzt nicht ein deprimierender Beitrag sein, sondern einfach darauf aufmerksam machen, dass ein Hund in der Regel länger lebt, als eine Home office Vereinbarung. Daher sollte man zumindest einen Plan B und C haben. Einen Partner, Eltern/Schwiegereltern, HuTa usw. Wenn man allerdings auf Sitter und Co angewiesen ist, wird es sehr schnell, sehr teuer. Das muss man sich vor Augen halten. Die meisten Leute sind ein bisschen entsetzt, wie viel ich monatlich für Hundebetreuung ausgebe (und ich habe sogar noch großes Glück, dass mein Hund mit Betreuung kein Problem und sogar Spaß hat. Es gibt Hunde die akzeptieren das sehr schwer und sind stark gestresst Das weiß man natürlich vorher nicht)...
Bei mir ist es genauso, am Anfang 2 x im Monat ins Büro und jetzt bin ich auch wieder bei drei Tagen in der Woche im Büro.
Zum Glück liebt es Alf in der hundetagesstätte, aber es geht ziemlich in die Geldbörse, 32.-€ am Tag, dabei 2x in der Woche. Das war und ist mein Plan B, Plan C gibt es leider nicht.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
23. Feb. 14:47
Hier wurden schon sehr sehr viele gute Argumente genannt!
Zu unterschätzen ist echt nicht die soziale Komponente: ich bin jetzt 6 Jahre im Home Office, hab während Corona angefangen und dazu noch während Corona den Job gewechselt -> bin von vorher Stechuhr zu vollkommen offen gewechselt, die Kollegen 400km weg… die hab ich zum ersten Mal nach 1,5 Jahren gesehen -> nur am Telefon, nix beim Kaffee quatschen, gemeinsam Essengehen, Weihnachtsfeier etc.
Das war eine ziemliche Umstellung für mich! Möcht‘s jetzt aber echt nicht mehr missen.😀
Und oft hab ich das Gefühl, dass ich trotz ausschließlich telefonischer Anbindung eigentlich die bin, die noch am Besten informiert ist!😬
Das ist aber echt ne Sache der Persönlichkeit und das muss man wollen…

Generell tun sich, meiner Erfahrung nach, deutsche Firmen mit fehlender Präsenz schwerer, da wird gute Arbeit oft noch an der Zahl der Anwesenheitsstunden gemessen…😫… is halt für den Chef einfacher.
Ich arbeite in nem amerikanischen Konzern und meine Chefin sitzt drüben. Der ist egal, wo ich bin, Hauptsache, ich gehe ans Telefon, wenn sie was will und liefere ansonsten pünktlich meine Ergebnisse!
Meine Kollegen sind auch komplett über die Welt verstreut… da gibt es also keinen Ort, wo ich mich ans Team „anbinden“ könnte.

Ich arbeite übrigens im Lieferanten-Qualitätswesen für verschiedene Fabriken in Europa, d.h. ich habe hauptsächlich mit Lieferanten zu tun, weniger mit nem Konzern-eigenen Standort.
Allerdings bin ich dadurch auch recht viel unterwegs… die Zeit muss dann mein Freund abdecken: der arbeitet bei ner großen deutschen Firma und ist daher angehalten, 1x die Woche im Büro aufzuschlagen.
Das kriegen wir koordiniert!😀
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
23. Feb. 14:52
Polli findet‘s prima!😀
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Arinka
23. Feb. 15:04
Ich bin 3x die Woche im Home-Office, in Ausnahmefällen auch mal die ganze Woche, so wie jetzt.
100 % Home-Office möchte ich nicht.
Mir fehlen meine Kollegen, und ich glaube dem Hund ist es egal 😅
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katja
23. Feb. 15:52
Ich bin 3x die Woche im Home-Office, in Ausnahmefällen auch mal die ganze Woche, so wie jetzt. 100 % Home-Office möchte ich nicht. Mir fehlen meine Kollegen, und ich glaube dem Hund ist es egal 😅
Genau das muss man sich echt überlegen: ich verbringe mein Arbeitsleben zu, ich denke, 80% am Telefon… das muss man mögen!

Mit „Zuhause kann ich konzentriert arbeiten, da hab ich meine Ruhe“ kommt man sehr schnell in die Falle, dass man die Verbindung zu seinem Team verliert -> das sieht kein Chef gerne!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Maria
23. Feb. 19:36
Hier wurden schon sehr sehr viele gute Argumente genannt! Zu unterschätzen ist echt nicht die soziale Komponente: ich bin jetzt 6 Jahre im Home Office, hab während Corona angefangen und dazu noch während Corona den Job gewechselt -> bin von vorher Stechuhr zu vollkommen offen gewechselt, die Kollegen 400km weg… die hab ich zum ersten Mal nach 1,5 Jahren gesehen -> nur am Telefon, nix beim Kaffee quatschen, gemeinsam Essengehen, Weihnachtsfeier etc. Das war eine ziemliche Umstellung für mich! Möcht‘s jetzt aber echt nicht mehr missen.😀 Und oft hab ich das Gefühl, dass ich trotz ausschließlich telefonischer Anbindung eigentlich die bin, die noch am Besten informiert ist!😬 Das ist aber echt ne Sache der Persönlichkeit und das muss man wollen… Generell tun sich, meiner Erfahrung nach, deutsche Firmen mit fehlender Präsenz schwerer, da wird gute Arbeit oft noch an der Zahl der Anwesenheitsstunden gemessen…😫… is halt für den Chef einfacher. Ich arbeite in nem amerikanischen Konzern und meine Chefin sitzt drüben. Der ist egal, wo ich bin, Hauptsache, ich gehe ans Telefon, wenn sie was will und liefere ansonsten pünktlich meine Ergebnisse! Meine Kollegen sind auch komplett über die Welt verstreut… da gibt es also keinen Ort, wo ich mich ans Team „anbinden“ könnte. Ich arbeite übrigens im Lieferanten-Qualitätswesen für verschiedene Fabriken in Europa, d.h. ich habe hauptsächlich mit Lieferanten zu tun, weniger mit nem Konzern-eigenen Standort. Allerdings bin ich dadurch auch recht viel unterwegs… die Zeit muss dann mein Freund abdecken: der arbeitet bei ner großen deutschen Firma und ist daher angehalten, 1x die Woche im Büro aufzuschlagen. Das kriegen wir koordiniert!😀
Ich arbeite auch in einem internationalen Team. Mit den Kollegen vor Ort habe ich kaum Kontakt. Trotzdem wurde unsere BV mit Homeoffice Vereinbarung unternehmensseitig gekündigt. Mir graut schon.