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Alissa
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 18
heute 17:52

Mit oder ohne Unterfell?

Mich würde wirklich interessieren, wofür sich andere eher entscheiden würden – Hunde mit Unterfell oder Hunde ohne Unterfell? Oder ist das am Ende für viele völlig egal? Seit ich aktuell die Spitzen-Mischlingshündin einer Freundin zu Besuch habe, denke ich darüber nämlich überraschend oft nach. Sie hat reichlich Fell und vor allem auch richtig viel Unterwolle. Bedeutet ganz klar: kein Mantel, kein Overall, kein ständiges An- und Ausziehen. Selbst bei Minusgraden ist sie draußen völlig unbeeindruckt. Nur auf dem Hundeplatz, beim Training, wenn längere Wartezeiten anstehen und es unter etwa 5 °C geht, bekommt sie ein leichtes Pulloverchen an – nicht, weil sie friert, sondern damit sie gesundheitlich einfach nicht auskühlt. Das ist ein Vorsorge-Ding, kein „mein Hund zittert“-Thema. Im direkten Vergleich zu meinen eigenen Hunden ist das schon ein krasser Unterschied. Alle meine sechs Hunde haben kein Unterfell – wirklich 0,0 %. Das heißt: Bei Temperaturen unter 8–10 °C brauchen sie Pullover oder Mäntel, weil sie sonst tatsächlich frieren. Und ja, das betrifft wirklich jede entsprechende Wetterlage. Spaziergang? Anziehen. Training? Anziehen. Kurz raus? Anziehen. Windig? Noch mal neu überlegen. Und ich merke gerade, ganz ehrlich: Das kann manchmal ziemlich nerven. Nicht dramatisch, nicht weltbewegend – aber im Alltag eben doch präsent. Vor allem jetzt, wo ich durch den Besuchshund diesen direkten Vergleich habe und sehe, wie unkompliziert es auch sein kann. Natürlich hat ein Hund mit Unterfell auch Nachteile: 👉 mehr Fellpflege 👉 heftiger Fellwechsel 👉 im Sommer genauer hinschauen wegen Hitze Aber eben auch klare Vorteile: ✔ natürliche Isolation gegen Kälte ✔ weniger Kleidungs-Management ✔ mehr Flexibilität bei Wetterumschwüngen ABER – und das ist mir wichtig: So sehr ich das Thema gerade im Alltag merke, ist mir das Fell am Ende zweitrangig. Ich entscheide mich nicht primär nach Unterwolle oder Nicht-Unterwolle, sondern nach Charakter, Wesen und Rasse, die zu mir passen. Natürlich spielt Optik auch eine Rolle – wären wir ehrlich, würde das jeder unterschreiben – aber sie ist nicht ausschlaggebend. Ich nehme dann halt in Kauf, dass meine Hunde bei Kälte angezogen werden müssen. Das gehört dazu. Ich mache es ja auch gern für sie. Trotzdem darf man ja mal feststellen: Es ist im Vergleich eben mehr Aufwand. Deshalb meine ehrliche Diskussionsfrage: Was wäre euch wichtiger? 👉 Ein Hund mit Unterfell und mehr Fellpflege, dafür weniger Kleidung? 👉 Oder ein Hund ohne Unterfell, pflegeleichter im Fell, aber mit deutlich höherem Mantel- und Pulloverbedarf? 👉 Oder sagt ihr: Völlig egal – Hauptsache, der Hund passt zu mir? Ich merke jedenfalls gerade, dass mir dieser Vergleich neue Gedanken gibt – auch wenn meine Entscheidung für meine Hunde dadurch nicht weniger richtig wird. 🐕💬
 
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Carola
Beliebteste Antwort
heute 14:14
Da ich Hunde vom Urtyp bevorzuge wird das vermutlich immer ein Hund mit Unterwolle sein.
Auch wenn es nicht so aussieht, sind sie erstaunlich pflegeleicht denn sie haaren eigentlich nur wirklich wenn der Fellwechsel angesagt ist.
Da das Fell eine perfekte Klimaanlage ist sind Hunde mit Unterwolle auch gegen Hitze ziemlich gut gerüstet. Meine laufen noch wenn andere schon längst schlapp gemacht haben bei Hitze.
Das einzige was manchmal Probleme macht ist anhaltende Regen mit Wind da muss man sie zu Hause gut abtrocknen damit sie sich nicht erkälten
 
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Thomas
heute 14:09
Das Fell wird bei Meinen automatisch mitgeliefert - ich mag halt Nordische gerne, da stellt sich die Frage einfach nicht 😉
 
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Carola
heute 14:14
Da ich Hunde vom Urtyp bevorzuge wird das vermutlich immer ein Hund mit Unterwolle sein.
Auch wenn es nicht so aussieht, sind sie erstaunlich pflegeleicht denn sie haaren eigentlich nur wirklich wenn der Fellwechsel angesagt ist.
Da das Fell eine perfekte Klimaanlage ist sind Hunde mit Unterwolle auch gegen Hitze ziemlich gut gerüstet. Meine laufen noch wenn andere schon längst schlapp gemacht haben bei Hitze.
Das einzige was manchmal Probleme macht ist anhaltende Regen mit Wind da muss man sie zu Hause gut abtrocknen damit sie sich nicht erkälten
 
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Takumi
heute 14:21
Team Unterwolle, außerhalb des Fellwechsel 1x wöchentlich bürsten. Der Fellwechsel 2x im Jahr ist allerdings haarig und zieht sich trotz tägl. bürsten über mehrere Wochen.
 
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Steffi
heute 14:26
Da ich Hunde vom Urtyp bevorzuge wird das vermutlich immer ein Hund mit Unterwolle sein. Auch wenn es nicht so aussieht, sind sie erstaunlich pflegeleicht denn sie haaren eigentlich nur wirklich wenn der Fellwechsel angesagt ist. Da das Fell eine perfekte Klimaanlage ist sind Hunde mit Unterwolle auch gegen Hitze ziemlich gut gerüstet. Meine laufen noch wenn andere schon längst schlapp gemacht haben bei Hitze. Das einzige was manchmal Probleme macht ist anhaltende Regen mit Wind da muss man sie zu Hause gut abtrocknen damit sie sich nicht erkälten
Bin ganz bei Dir🥰...
 
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Petra
heute 14:27
Über diese Frage habe ich noch nie nachgedacht, ...ist mir eigentlich auch nicht wichtig....,...klar, das muss ich ehrlich zugeben, mir liegen große Hunde eher als ganz kleine,..aber ich hatte bis jetzt nur Hunde, bis auf unserem zweiten Hund, Hunde aus dem Tierschutz oder die ganz schnell ein neues Zuhause brauchten,....
Aber ...als wir Zaphira bekamen war es eine ganz schöne Umstellung, denn sie hat Unterwolle, jede Menge,...im Gegensatz zu den Galgos, (einer hatte an Bauch und Brust überhaupt keine, naja an der Brust a bisserl was, aber der Bauch war nackig 🤭)......Hunde mit langen Fell kann man halt richtig bürsten, die bleiben auch nicht überall hängen, Kurzhaar (auch dünne Haare) haben oft kleine Widerhacken 🙄 und das nervt mich schon oft, denn die sind überall...,....aber im Prinzip geht's um den Hund 🥰🐕🐾🍀
 
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Matze🐾🐾🐶
heute 14:28
Wir lieben das plüschige ❣️❣️Bei Lilo,haben wir uns für einen Langstock BBS entschieden ❤️
Gut .. zweimal im Jahr schneit es heftig Haare 😉
Aber …. es gibt schlimmeres 🥰🥰
 
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Sabine
heute 14:33
Ich habe mit Unterfell und ohne, also den direkten Vergleich. Der Terrier ohne Unterfell ist mein erster Hunde "ohne". Mäntel hatten aber auch die alten und kranken Hunde mit Unterfell vorher schon. Jetzt haben wir eine reiche Auswahl Mäntel für Spotty für die entsprechenden Temperaturen und Nässegrade. Unterfell war aber nie ein Entscheidungskriterium, sondern die Frage "passt der Hund zu uns" und natürlich generell auch die Optik. 6x mal Anziehen, wie bei dir, fände ich schon sehr lästig, aber die meisten Hundehalter haben ja nur ein oder zwei Hunde. Praktischer finde ich jetzt im Vergleich die Haarstruktur von Cooper "mit Unterfell": die Haare kann man besser von allen Klamotten bekommen, als diese Terrierstacheln und der Fellwechsel vom Großen macht die Sache nicht wirklich schlimmer, weil der Terrier ja sowieso ganzjährig seine komplette Energie in Haarproduktion steckt; man kann mit Cooper flott raus ohne Bekleidung, es gibt weniger im Urlaub mitzuschleppen und der Große ist weniger empfindlich gegen Verletzungen; Schmutz und Schnee perlt förmlich ab und mit einmal kurz abrubbeln ist man fertig. Ich hatte aber auch schon Langhaar mit Unterfell, da sieht der Schmutzeintrag wieder ganz anders aus. Egal, auch mit dem Wissen würde ich nicht anders entscheiden, denn beide sind tolle Hunde. Nur Nackthunde kämen mir nicht ins Haus.
 
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Sylvia
heute 14:40
Bei mir heißt es lieber bürsten und staubsaugen als Mäntelchen anziehen. Meine Doggies sind viel mit mir draußen. Da wäre mir die Sorge ob es ihnen zu kalt ist eher lästig. Und meine zwei sind auch nicht sonderlich aufwändig in der Fellpflege. Nur wenn die Unterwolle sich ablöst kommen Berge an Haaren raus. Das nehme ich aber gerne in Kauf.
 
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Sonja
heute 15:45
Minou hat zweilagiges Fell.
- Das Deckhaar benötigt Jahre !! bis es was nützt.
- Die Unterwolle wächst wie Unkraut.
Sie muss 3-4 mal die Woche ordentlich gebürstet werden.
Leider musste ich sie scheeren lassen, als ich sie bekam, wodurch sich alles verschlimmert hat.
Kälte und Wind machen ihr nichts aus, Regen oder dichter Nebel geht nur mit Regenmantel, da sie trotz abtrocknen 2-3 Stunden zum trocknen benötigt.

Für mich war es nie eine Frage, was für Fell und wieviel Pflege mein Hund hat (ich hatte früher Kurzhaar und Langhaar, mit und ohne Unterwolle) Wichtig war immer das wir zusammen passen
 
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Nicole
heute 15:47
Die Fellstruktur/-Menge usw. ust für mich nie entscheidend. Ich passe mich da dem Hund an. Hatte vorher einen kurzhaarigen, sehr witterungsempfindlichen Hund, der oft Pulli oder Jacke tragen musste. Meine Hündin jetzt hat etwas Unterwolle, nicht viel, aber sie friert so gut wie nie, bewegt sich aber generell auch mehr. Und wenn ich einen nackten Hund hätte, würde ich mich auch darauf einstellen, völlig egal.

Da achte ich eher auf Körperbau und Größe.