Außerdem ist Humor emotional meiner Meinung nach näher an Gelassenheit und Wohlwollen..Ganz wichtig im Umgang mit aufgeregten Hunden. Verbissenheit und Ernst hat uns jedenfalls nicht weiter gebracht.
Genau!
Und ich bin der Meinung, dass man in dem ganzen vermeintlich Schlechten, seinen Blick mal auf das Positive lenken sollte.
Gerade dann, wenn man mitten im Training ist.
Was machen denn die meisten? Die schämen sich für das Verhalten ihres Hundes. Dann fühlen sie sich schlecht, bekommen schlechte Laune, werden evtl. sogar noch innerlich wütend und unfair und wundern sich dann, warum Bello bei der nächsten Begegnung noch heftiger reagiert.
Einfach Brust raus, Bauch rein und ein selbstbewusstes: „Ja, mein Bello krempelt gerne mal die Ärmel seiner Lederjacke hoch! Jetzt ist er nur gerade frustig, weil er gemerkt hat, dass er die zuhause vergessen hat!“ und dann geht man hochgehobenen Hauptes weiter und gut ist.
In meinem Alltag vieles mit Humor zu nehmen und sich auch gerne öfter einfach mal selbst auf die Schippe zu nehmen, das macht den Alltag so viel einfacher und leichter zu ertragen 😄
Perfekt gibt‘s nicht und wenn mal was schief läuft, dann reflektiere ich kurz und finde immer irgendwo etwas, worüber ich dann wieder lachen kann…, meistens über meine eigene Blödheit 😏😁
Dieser Beitrag sollte sich nicht über HH auf eine hämische Weise lustig machen. Er sollte einfach nur mal für einen Moment eine andere Sichtweise zeigen, in der der pöbelnde Hund plötzlich nicht mehr das Problem ist, sondern etwas Tolles. Der starke Hund, der was darstellt und sich mutig mit seinem Herrchen/Frauchen gemeinsam allem stellt, was kommt.
Für einen kleinen Moment, kann man doch mal lächeln und sich über seinen Hund mit seinen Macken freuen, auch wenn man weiß, dass da noch ein langer Weg mit viel gemeinsamer Arbeit vor einem liegt.
Elke H und Du, ihr habt euch so super drauf eingelassen so super gekontert/mitgespielt 🥰
Das hat mich richtig gefreut.