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Lo
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 23
heute 15:02

Lasst uns träumen! Auszeit für immer

Ich hätte nie gedacht, dass ein Hund mein Leben so bereichern kann. Vieles ändert sich und man beginnt, über das bisherige Leben nachzudenken, neue Prioritäten zu setzen. Ich versuche, zweimal im Jahr einen längeren Urlaub zu machen - ganz auf meinen Glücklichmacher abgestimmt. Wir touren quer durch Deutschland, wandern oder sind mit dem Bike unterwegs. Ich genieße diese Auszeiten sehr. Und dann kommt man ins Träumen: "Ach wäre es nur immer so." Die Realität holt mich aber schnell wieder ein: Geld verdienen, um das Leben zu finanzieren, für die Rente vorzusorgen. Träumt ihr auch von einer "Auszeit für immer"? Wie sehen eure Träume aus? Seid ihr eurem Traum schon näher gekommen? Und wie habt ihr das angestellt? Ich freue mich auf eure Antworten und einen spannenden Thread. 😊
 
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Steffi
heute 11:15
Darf ich fragen, was das für ein Job ist? In der Hinsicht würde ich mich nämlich auch gerne nochmal verändern.
Hab ich mich auch gerade gefragt..Anrika, Du könntest z.B. für das Ordnungsamt die Einhaltung der Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit kontrollieren..Obwohl dass wahrscheinlich sehr nervenzehrend ist, wenn man nicht immer alle Augen zu drückt..😅..Ist natürlich nur ein Scherz..
 
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S.W.🌸
heute 11:42
Meine Auszeit hat sich mit unserem Wohnwagen verwirklicht das beste was wir machen konnten die Zeit mit mein Mann und mein Hund im Wohnwagen bei Regen und Wind eingekuschelt mit ein Tee und einem guten Buch herrlich!
 
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Arinka
heute 11:44
Hab ich mich auch gerade gefragt..Anrika, Du könntest z.B. für das Ordnungsamt die Einhaltung der Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit kontrollieren..Obwohl dass wahrscheinlich sehr nervenzehrend ist, wenn man nicht immer alle Augen zu drückt..😅..Ist natürlich nur ein Scherz..
Da werde ich arm, bei uns trifft man fast keine anderen Hunde 😅
 
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Steffi
heute 11:45
Da werde ich arm, bei uns trifft man fast keine anderen Hunde 😅
Als Festanstellung wäre das dann geradezu optimal 😂
 
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Mel und
heute 11:45
Wenn ich könnte wie ich wollte, hätte ich ein Tiny House mit Dachterrasse und kleinem wilden Garten, wo ich nie uebergriffig werden müsste und immer hündisch adäquat kommunizieren könnte. Für uns ist aber leider nicht mal mehr ein richtiger Urlaub drin, weil Oma gut versorgt werden will. Sie allein verursacht Kosten von bis zu 300 Euro im Monat und das zahle ich gern für sie. 😉
❤️
 
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S.
heute 12:16
Ein Job im Homeoffice würde viele Möglichkeiten schaffen. Leider kommen die Arbeitgeber vermehrt wieder davon ab.
 
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Markus
heute 13:02
Darf ich fragen, was das für ein Job ist? In der Hinsicht würde ich mich nämlich auch gerne nochmal verändern.
Na Klaro 😁
Ich habe Unwelting. studiert und arbeite bei der DB, wir kartieren spezielle Arten und machen Umweltplanungen. Der Hund darf immer mit.
Gibt inzwischen sogar ein Artenschutzkompetenzzentrum bei der DB, dort werden inzwischen Hunde zu Artenspürhunden ausgebildet. Super interessantes Thema.

Falls du mehr wissen willst, kannst mir gerne eine PN schreiben.
 
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Katja
heute 13:35
Ich bin auch Team „Alltag zur Auszeit machen“!
Schließlich muss das ja alles immer irgendwie finanziert werden… hab zumindest noch keinen Sponsor gefunden…😫

Ich arbeite inzwischen (nach über die Jahre sehr wechselnden Firmengrössen von Start-up bis Großkonzern) in der Qualität in einem internationalen Konzern und muss auch viel reisen (da kümmert sich aktuell die bessere Hälfte um Hundine).

So bin ich da hingekommen: Als erstes hab ich mir nen Ausgleich geschaffen zum hektischen Stadtleben (ich genieße, wie Vivi, auch die Vorteile desselben und die Nähe zu Freunden!). Hab keinen Wohnwagen, aber ein Boot -> im Winter leb ich am Ku‘damm mit allem, was ich brauche in Laufweite und im Sommer am Wannsee inkl. Bad am Morgen!😀
Kompromiss, den ich eingehen musste: hab ne kleine, günstige Wohnung im Hinterhof… wirklich nur was für den Winter. Aber so kann ich mir beides leisten!
Dann hab ich auf 80% reduziert (Stichwort „Brückenteilzeit“… sehr zu empfehlen!), d.h. 4 Tage arbeiten, 3 Tage Wochenende. Schonmal auch nicht schlecht so!😀
Aber immer noch Präsenz am Fertigungsstandort, also Geschäftsbereich im Konzern gewechselt -> angestellt bin ich jetzt 400km entfernt, meine Chefin sitzt in den USA und das Team ist über die ganze Welt verstreut… Home Office also kein Problem! Hab ich natürlich nach Corona auch gleich vertraglich festschreiben lassen…😬
Jetzt überleg ich: mit dem Boot los oder doch mit dem WoMo? Hundine ist nicht so der Mega-Bootsfan: sie macht‘s mit, aber andere Dinge findet sie halt besser. Ich bin flexibel…

Schlussendlich ist egal, wo ich meinen Computer aufklappe -> ich brauch nur Internet- und Telefonverbindung und ich kann arbeiten!
Aktuell geistert ein Gedanke in meinem Kopf rum: Ich hab grad viele Lieferanten in Nordspanien/Baskenland… Vielleicht einfach das WoMo bei Barcelona an den Strand stellen und ab und zu mal bei meinen Lieferanten vorbeischneien…?
Muss mir nur noch überlegen, wie ich das dann mit Hundine mache, aber da finde ich auch noch ne Lösung!

Also: einfach machen… und das Ziel, was man hat, klar definieren und nicht mehr aus den Augen verlieren. Ich hab mich z.B. irgendwann bewusst gegen die Karriere entschieden: mein Gehaltslevel reicht mir zum Glücklichsein… und das Stress-Level auch!😎

PS: Die verschiedenen Zeitzonen, in denen ich arbeite haben auch den tollen Vorteil jetzt im Winter: Wenn Vormittags die Sonne scheint, geh ich mit Hundine raus und wenn’s Abends dunkel ist, sitz ich am Computer…
 
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Katja
heute 13:36
Na Klaro 😁 Ich habe Unwelting. studiert und arbeite bei der DB, wir kartieren spezielle Arten und machen Umweltplanungen. Der Hund darf immer mit. Gibt inzwischen sogar ein Artenschutzkompetenzzentrum bei der DB, dort werden inzwischen Hunde zu Artenspürhunden ausgebildet. Super interessantes Thema. Falls du mehr wissen willst, kannst mir gerne eine PN schreiben.
Hört sich auch SEHR spannend an!😀👍
 
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Lo
heute 13:49
Ich bin auch Team „Alltag zur Auszeit machen“! Schließlich muss das ja alles immer irgendwie finanziert werden… hab zumindest noch keinen Sponsor gefunden…😫 Ich arbeite inzwischen (nach über die Jahre sehr wechselnden Firmengrössen von Start-up bis Großkonzern) in der Qualität in einem internationalen Konzern und muss auch viel reisen (da kümmert sich aktuell die bessere Hälfte um Hundine). So bin ich da hingekommen: Als erstes hab ich mir nen Ausgleich geschaffen zum hektischen Stadtleben (ich genieße, wie Vivi, auch die Vorteile desselben und die Nähe zu Freunden!). Hab keinen Wohnwagen, aber ein Boot -> im Winter leb ich am Ku‘damm mit allem, was ich brauche in Laufweite und im Sommer am Wannsee inkl. Bad am Morgen!😀 Kompromiss, den ich eingehen musste: hab ne kleine, günstige Wohnung im Hinterhof… wirklich nur was für den Winter. Aber so kann ich mir beides leisten! Dann hab ich auf 80% reduziert (Stichwort „Brückenteilzeit“… sehr zu empfehlen!), d.h. 4 Tage arbeiten, 3 Tage Wochenende. Schonmal auch nicht schlecht so!😀 Aber immer noch Präsenz am Fertigungsstandort, also Geschäftsbereich im Konzern gewechselt -> angestellt bin ich jetzt 400km entfernt, meine Chefin sitzt in den USA und das Team ist über die ganze Welt verstreut… Home Office also kein Problem! Hab ich natürlich nach Corona auch gleich vertraglich festschreiben lassen…😬 Jetzt überleg ich: mit dem Boot los oder doch mit dem WoMo? Hundine ist nicht so der Mega-Bootsfan: sie macht‘s mit, aber andere Dinge findet sie halt besser. Ich bin flexibel… Schlussendlich ist egal, wo ich meinen Computer aufklappe -> ich brauch nur Internet- und Telefonverbindung und ich kann arbeiten! Aktuell geistert ein Gedanke in meinem Kopf rum: Ich hab grad viele Lieferanten in Nordspanien/Baskenland… Vielleicht einfach das WoMo bei Barcelona an den Strand stellen und ab und zu mal bei meinen Lieferanten vorbeischneien…? Muss mir nur noch überlegen, wie ich das dann mit Hundine mache, aber da finde ich auch noch ne Lösung! Also: einfach machen… und das Ziel, was man hat, klar definieren und nicht mehr aus den Augen verlieren. Ich hab mich z.B. irgendwann bewusst gegen die Karriere entschieden: mein Gehaltslevel reicht mir zum Glücklichsein… und das Stress-Level auch!😎 PS: Die verschiedenen Zeitzonen, in denen ich arbeite haben auch den tollen Vorteil jetzt im Winter: Wenn Vormittags die Sonne scheint, geh ich mit Hundine raus und wenn’s Abends dunkel ist, sitz ich am Computer…
In die Richtung hab ich auch schon gedacht. Zumindest die Arbeitzeit auf 80 Prozent zu reduzieren.

Habe auch schon daran gedacht, eine Art Sabbatical einzulegen. Nur hätte ich da etwas Angst, dass mir das Ganze zu gut gefällt. 😂

Und es bleibt wie es ist: Das alles muss halt auch finanziert werden.