Ich bin auch Team „Alltag zur Auszeit machen“!
Schließlich muss das ja alles immer irgendwie finanziert werden… hab zumindest noch keinen Sponsor gefunden…😫
Ich arbeite inzwischen (nach über die Jahre sehr wechselnden Firmengrössen von Start-up bis Großkonzern) in der Qualität in einem internationalen Konzern und muss auch viel reisen (da kümmert sich aktuell die bessere Hälfte um Hundine).
So bin ich da hingekommen: Als erstes hab ich mir nen Ausgleich geschaffen zum hektischen Stadtleben (ich genieße, wie Vivi, auch die Vorteile desselben und die Nähe zu Freunden!). Hab keinen Wohnwagen, aber ein Boot -> im Winter leb ich am Ku‘damm mit allem, was ich brauche in Laufweite und im Sommer am Wannsee inkl. Bad am Morgen!😀
Kompromiss, den ich eingehen musste: hab ne kleine, günstige Wohnung im Hinterhof… wirklich nur was für den Winter. Aber so kann ich mir beides leisten!
Dann hab ich auf 80% reduziert (Stichwort „Brückenteilzeit“… sehr zu empfehlen!), d.h. 4 Tage arbeiten, 3 Tage Wochenende. Schonmal auch nicht schlecht so!😀
Aber immer noch Präsenz am Fertigungsstandort, also Geschäftsbereich im Konzern gewechselt -> angestellt bin ich jetzt 400km entfernt, meine Chefin sitzt in den USA und das Team ist über die ganze Welt verstreut… Home Office also kein Problem! Hab ich natürlich nach Corona auch gleich vertraglich festschreiben lassen…😬
Jetzt überleg ich: mit dem Boot los oder doch mit dem WoMo? Hundine ist nicht so der Mega-Bootsfan: sie macht‘s mit, aber andere Dinge findet sie halt besser. Ich bin flexibel…
Schlussendlich ist egal, wo ich meinen Computer aufklappe -> ich brauch nur Internet- und Telefonverbindung und ich kann arbeiten!
Aktuell geistert ein Gedanke in meinem Kopf rum: Ich hab grad viele Lieferanten in Nordspanien/Baskenland… Vielleicht einfach das WoMo bei Barcelona an den Strand stellen und ab und zu mal bei meinen Lieferanten vorbeischneien…?
Muss mir nur noch überlegen, wie ich das dann mit Hundine mache, aber da finde ich auch noch ne Lösung!
Also: einfach machen… und das Ziel, was man hat, klar definieren und nicht mehr aus den Augen verlieren. Ich hab mich z.B. irgendwann bewusst gegen die Karriere entschieden: mein Gehaltslevel reicht mir zum Glücklichsein… und das Stress-Level auch!😎
PS: Die verschiedenen Zeitzonen, in denen ich arbeite haben auch den tollen Vorteil jetzt im Winter: Wenn Vormittags die Sonne scheint, geh ich mit Hundine raus und wenn’s Abends dunkel ist, sitz ich am Computer…