Wer seine Daten (Emails, Bilder, etc.) nicht lokal oder in seinem Ökosystem (eigener Server) halten will, muss immer überlegen, inwieweit er dem externen Serviceanbieter "vertrauen" kann.
Datenhaltung durch außereuropäischen Serviceprovider sollte vermieden werden, Datenhaltung durch innereuropäische Serviceprovider muss gut überlegt werden (Benutzerfreundlichkeit versus Sicherheit).
Grundsätzlich will jeder Service oder jedes Betriebssystem oder jede App die Daten des Users haben; Privatsphäre oder Datenschutz gibt es im Cyberspace nicht. Das muss man selber regeln - so gut es geht.
Und...es gibt für alles, was in der IT im Mainstream angeboten wird immer Alternativen. Man muss nur die Komfortzone verlassen.
Absolut korrekt.
Das Paradoxon liegt jedoch beim Nutzer: Auf der einen Seite fühlt man sich so wichtig, dass man ständig seine Erlebnisse teilen muss, aber wenn es um Sicherheit und sensible Daten geht, fühlt man sich plötzlich unwichtig. 🤔
Beispiel:
Es gibt genug Dienste, die Zugriff auf sämtliche Bilder verlangen. Die Argumentation dazu lautet oft: „Ich habe nichts zu verbergen. Die können ruhig in meinen Fotos wühlen.“
Entgegnet man dann jedoch: „Wirklich? Na dann lass mich doch mal deine Bilder anschauen“, will das am Ende doch keiner.
Für eine KI ist es nicht sonderlich schwer Nutzerprofile zu erstellen.
Man sollte nicht zu gutgläubig sein.