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Maria
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zuletzt 18. Jan.

KI und Hundehaltung

Hallo, auf Dogorama ist KI bei den Nutzern hauptsächlich in der Bilderstellung sichtbar. Nutzt ihr KI noch für andere Zwecke? Arbeitsbedingungt spiele ich viel mit Copilot, dem Tool von Microsoft rum. Da gebe ich auch immer wieder Fragen zu den Hunden ein. Heute habe ich bspw. ein Foto eines Urinteststreifens eingespielt und der wurde dann für mich interpretiert. Interessanterweise hat er die Ergebnisse für zwei Hunde unterschiedlich interpretiert. Im Anschluss habe ich mir einen Ernährungsplan nach traditioneller chinesischer Medizin erstellen lassen. Gut finde ich, dass der Copilot immer dazu schreibt, dass die Aussagen fehlerhaft sein können. Ich empfinde es aber als eine sehr gute Grundlage für ein weiteres Vorgehen, z.B. für Gespräche mit der Tierärztin etc. Wie seht ihr das?
 
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Jochen
17. Jan. 07:08
Ja, eine KI kann immer nur so gut sein, wie die benutzen Daten. Wenn viele sagen -wie es nun mal leider so ist- „aber mein Mops ist gesund“, dann meint das auch die KI. Ebenso in Sachen Hundeerziehung kommen meist überholte Ansätze und Methoden zurück

Aber wie Sina schon schrieb, für Laborergebnisse usw. finde ich das auch nicht schlecht als Ausgangspunkt.
Bei technischen Fragen habe ich auch schon viele unwahre Antworten bekommen.
Aber -abseits der Hundehaltung- beim Programmieren ist KI einfach genial.
 
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SandrA
17. Jan. 07:14
Ich sehe in der KI auch eine große Chance, denn sie ermöglicht und erleichtert Menschen, die Schwierigkeiten mit Sprache, Grammatik oder Formulierungen haben, die Partizipation an solchen Diskussionen.

Ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Perspektiven sind für mich deshalb, weil sie von einer ki strukturiert und/oder sprachlich überarbeitet sind, nicht weniger wertvoll – sie waren bisher nur oft schlechter vermittelbar.🤷‍♀️
Wenn ein Tool hilft, Gedanken verständlich auszudrücken und zu transportieren, macht das den Inhalt für mich somit nicht unecht, aber lesbarer und zugänglicher.

Ob ein Text nun mit Stift, Tastatur oder mit Unterstützung eines Tools entstanden ist, ist für mich also eher nachrangig – relevant ist, was gesagt wird, die Gedanken selbst und die Perspektive dahinter.
In Foren reagiere ich ja primär nicht auf Personen, sondern auf Texte und Aussagen. Diese ordne ich ein und stelle meine eigene Sichtweise daneben.
 
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Sonja
17. Jan. 08:02
Manchmal ja für "allgemeine" Fragen, man ist ja nicht allwissend (zumindest ich), oder wenn ma mit jemanden diskitutiert und schnell eine Antwort haben möchte , z.b. bei unterschiedlichen Ausssagen ....Aber da KI nicht unbedingt "Bare Münze" ist sehe ich KI als sozusagen "Ersteindruck" und wen ich was wirklich wissen möchte suche ich nach fundierte Quellen ( manchmal schlägt KI ja auch welche vor) und informiere mich dann über die weiter, oder wende mich an einen "Fachmenschen". Für mich ist KI eine art mögliches "Infoblatt" aber kein "Fachbuch".😉
 
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Maria
17. Jan. 08:07
Ja, eine KI kann immer nur so gut sein, wie die benutzen Daten. Wenn viele sagen -wie es nun mal leider so ist- „aber mein Mops ist gesund“, dann meint das auch die KI. Ebenso in Sachen Hundeerziehung kommen meist überholte Ansätze und Methoden zurück Aber wie Sina schon schrieb, für Laborergebnisse usw. finde ich das auch nicht schlecht als Ausgangspunkt. Bei technischen Fragen habe ich auch schon viele unwahre Antworten bekommen. Aber -abseits der Hundehaltung- beim Programmieren ist KI einfach genial.
Wie Sabine schon sagte, hängt auch viel von der Genauigkeit der Fragestellung ab. Würde mir die KI auf eine Rasseanfrage etwas ausgeben, was ich nicht möchte, würde ich spezifischer nachfragen. KI ist halt ein Werkzeug und wieviel Sinn der Gebrauch macht, hängt auch von der Person ab, die sie nutzt.

Mich erinnert das ein bisschen an PowerPoint, das Tool für schlechte Präsentationen. Dabei kann man mit PP wirklich tolle Sachen machen, von einfacher Bildbearbeitung über die Erstellung von Grafiken hin zur Generierung von Videos.
 
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Julia 🐾Nero
17. Jan. 08:12
Ich sehe in der KI auch eine große Chance, denn sie ermöglicht und erleichtert Menschen, die Schwierigkeiten mit Sprache, Grammatik oder Formulierungen haben, die Partizipation an solchen Diskussionen. Ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Perspektiven sind für mich deshalb, weil sie von einer ki strukturiert und/oder sprachlich überarbeitet sind, nicht weniger wertvoll – sie waren bisher nur oft schlechter vermittelbar.🤷‍♀️ Wenn ein Tool hilft, Gedanken verständlich auszudrücken und zu transportieren, macht das den Inhalt für mich somit nicht unecht, aber lesbarer und zugänglicher. Ob ein Text nun mit Stift, Tastatur oder mit Unterstützung eines Tools entstanden ist, ist für mich also eher nachrangig – relevant ist, was gesagt wird, die Gedanken selbst und die Perspektive dahinter. In Foren reagiere ich ja primär nicht auf Personen, sondern auf Texte und Aussagen. Diese ordne ich ein und stelle meine eigene Sichtweise daneben.
Wenn man einen Beitrag überarbeiten lässt ist das ja eine Sache.

Aber es gibt hier einige User, die immer einfach die Frage des Threads in ChatGPT kopieren und eine generische KI Antwort posten.
Manche sind da sehr offensichtlich und manche fordert die KI schon noch auf, es in einem "Beitragsstil" zu verfassen, so dass man erst nach ein paar Beiträgen der Person in verschiedenen Threads dahinter kommt.

Das finde ich dann schon blöd. Ich möchte gerne die Meinung von Menschen lesen, egal ob selber formuliert oder nachgebessert, aber nicht die Meinung der KI.
 
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Svenja
17. Jan. 08:12
Ich sehe in der KI auch eine große Chance, denn sie ermöglicht und erleichtert Menschen, die Schwierigkeiten mit Sprache, Grammatik oder Formulierungen haben, die Partizipation an solchen Diskussionen. Ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Perspektiven sind für mich deshalb, weil sie von einer ki strukturiert und/oder sprachlich überarbeitet sind, nicht weniger wertvoll – sie waren bisher nur oft schlechter vermittelbar.🤷‍♀️ Wenn ein Tool hilft, Gedanken verständlich auszudrücken und zu transportieren, macht das den Inhalt für mich somit nicht unecht, aber lesbarer und zugänglicher. Ob ein Text nun mit Stift, Tastatur oder mit Unterstützung eines Tools entstanden ist, ist für mich also eher nachrangig – relevant ist, was gesagt wird, die Gedanken selbst und die Perspektive dahinter. In Foren reagiere ich ja primär nicht auf Personen, sondern auf Texte und Aussagen. Diese ordne ich ein und stelle meine eigene Sichtweise daneben.
Das stimmt, darüber habe ich noch gar nicht so nachgedacht.

Ich hatte in letzter Zeit einzelne, besonders die ersten Antworten in einigen Threads aber anders aufgefasst, nämlich so, dass da Mitglieder, von denen man weiß, dass sie sich durchaus ausdrücken können, die Frage der/des TE der KI gestellt und die Antwort als ihr eigenes Wissen gepostet haben.
Das finde ich nicht authentisch
 
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Svenja
17. Jan. 08:17
Wenn man einen Beitrag überarbeiten lässt ist das ja eine Sache. Aber es gibt hier einige User, die immer einfach die Frage des Threads in ChatGPT kopieren und eine generische KI Antwort posten. Manche sind da sehr offensichtlich und manche fordert die KI schon noch auf, es in einem "Beitragsstil" zu verfassen, so dass man erst nach ein paar Beiträgen der Person in verschiedenen Threads dahinter kommt. Das finde ich dann schon blöd. Ich möchte gerne die Meinung von Menschen lesen, egal ob selber formuliert oder nachgebessert, aber nicht die Meinung der KI.
Huch, gleichzeitig dasselbe geschrieben, nur in anderen Worten 😅
 
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Julia 🐾Nero
17. Jan. 08:26
Wie Sabine schon sagte, hängt auch viel von der Genauigkeit der Fragestellung ab. Würde mir die KI auf eine Rasseanfrage etwas ausgeben, was ich nicht möchte, würde ich spezifischer nachfragen. KI ist halt ein Werkzeug und wieviel Sinn der Gebrauch macht, hängt auch von der Person ab, die sie nutzt. Mich erinnert das ein bisschen an PowerPoint, das Tool für schlechte Präsentationen. Dabei kann man mit PP wirklich tolle Sachen machen, von einfacher Bildbearbeitung über die Erstellung von Grafiken hin zur Generierung von Videos.
Das setzt ja voraus, dass du erkennst, dass die Antwort nicht passt und die Anfrage veränderst, um die gewünschte Antwort zu erhalten.

Und daraus ergeben sich wieder Probleme.
Abgesehen davon, dass man bei manchen Themen unsinnige Antworten erkennt und bei anderen nicht, kannst du ChatGPT so lange nerven und nachfragen, bis es dir falsche Antworten gibt, nur damit sie dir gefallen.

Wenn genug Leute der KI sagen, dass ein Frenchy doch gar keine QZ nicht, wenn sie von einem gutem Züchter kommt, dann übernimmt sie das als "Fakt".
 
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Maria
17. Jan. 08:33
Das setzt ja voraus, dass du erkennst, dass die Antwort nicht passt und die Anfrage veränderst, um die gewünschte Antwort zu erhalten. Und daraus ergeben sich wieder Probleme. Abgesehen davon, dass man bei manchen Themen unsinnige Antworten erkennt und bei anderen nicht, kannst du ChatGPT so lange nerven und nachfragen, bis es dir falsche Antworten gibt, nur damit sie dir gefallen. Wenn genug Leute der KI sagen, dass ein Frenchy doch gar keine QZ nicht, wenn sie von einem gutem Züchter kommt, dann übernimmt sie das als "Fakt".
Ich kann aber z.B. sagen, dass ich keine brachyzephale Hunderasse suche und dass ich eine aktive Rasse suche.

Und die Antworten müssen ja nicht für bare Münze genommen werden. Ich kann mich aber die Antworten als Grundlage für weitere Recherchen nehmen.

Alternativ würde ich in meinem Fall Copilot erstmal fragen, welche Definitionen von Qualzucht es gibt und daraus etwas basteln, um Ausschlusskriterien zu formulieren.

Wie gesagt, ich sehe das als Werkzeug. Und wie bei jedem Werkzeug muss man wissen, wie man es benutzt, um gute Ergebnisse zu bekommen. Ich selbst muss erstmal lernen, damit richtig umzugehen und habe hier jetzt schon ein zwei Dinge mitnehmen können, auf die ich zukünftig achten werde.
 
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Oliver
17. Jan. 08:46
Das ist mir auch schon mehrfach aufgefallen.
Guter Punkt, das ist mir noch nicht aufgefallen. Da muss ich sensibler werden.