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Maria
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Anzahl der Antworten 7
zuletzt 16. Jan.

KI und Hundehaltung

Hallo, auf Dogorama ist KI bei den Nutzern hauptsächlich in der Bilderstellung sichtbar. Nutzt ihr KI noch für andere Zwecke? Arbeitsbedingungt spiele ich viel mit Copilot, dem Tool von Microsoft rum. Da gebe ich auch immer wieder Fragen zu den Hunden ein. Heute habe ich bspw. ein Foto eines Urinteststreifens eingespielt und der wurde dann für mich interpretiert. Interessanterweise hat er die Ergebnisse für zwei Hunde unterschiedlich interpretiert. Im Anschluss habe ich mir einen Ernährungsplan nach traditioneller chinesischer Medizin erstellen lassen. Gut finde ich, dass der Copilot immer dazu schreibt, dass die Aussagen fehlerhaft sein können. Ich empfinde es aber als eine sehr gute Grundlage für ein weiteres Vorgehen, z.B. für Gespräche mit der Tierärztin etc. Wie seht ihr das?
 
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Jens
Beliebteste Antwort
16. Jan. 21:01
Man muss vorsichtig sein und gegenprüfen aber für grundlegende Fragen hilft mir ChatGPT sehr. Ich habe eine riesige Menge Döner Fleisch geschenkt bekommen, wie kann ich das am besten verarbeiten? Waschmaschine macht komische Sachen, wo kann ich schauen ob irgendwas verstopft ist? Preisvergleiche oder Bewertungen von Elektronik. Im Grunde Dinge die man auch so im Netz nachschauen könnte aber ohne dämliches Gelaber und ohne sich durch 20 obskure Foren wühlen zu müssen.
 
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Sina
16. Jan. 20:26
Ich nutze es mittlerweile auch recht viel.
Ich habe zB das letzte Blutbild meiner Hündin von ChatGPT interpretieren lassen.
Die Werte wurden da sehr detailliert erklärt und die Handlungsempfehlungen, zB Tests zu Ursachen für schlechte Werte und mögliche Erkrankungen haben sich mit der empfohlenen Vorgehensweise der Tierärzte gedeckt.
Allgemein Laborwerte lassen sich sehr gut interpretieren.
Wichtig dabei ist, nicht nur das Bild einzufügen, sondern den Inhalt einzukopieren.

Nur darauf verlassen würde ich mich natürlich nicht, aber auch Tierärzte können irren. Doppelt hält eben besser.

Wobei man natürlich nicht weiss, inwiefern die Ärzte das sogar selbst nutzen zur Diagnosefindung. In der Humanmedizin ist es ja schon recht gängig.

In Erziehungs und Rassefragen bin ich dagegen bislang nicht überzeugt, da greift ChatGpT noch auf viel Unfug zurück.
Für einfache Fragen des Alltags nutze ich doch eher Google bzw in Verbingung mit Gemini, um auch die Quellen checken zu können.

Und Bilder und Videos von den eigenen Hunden mit KI erstellen ist natürlich auch ein ganz lustiger Zeitvertreib.
 
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Sabine
16. Jan. 20:26
KI gibt, wenn die Fragen nicht sehr gut und genau gestellt wurden, nicht zwingend wieder, was korrekt ist, sondern was am häufigsten im Netz geplappert wird und schreibt am liebsten bei KI ab. Ohne seriöse Quellenangaben sind die Antworten besser immer zu verifizieren.
 
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Maria
16. Jan. 20:35
KI gibt, wenn die Fragen nicht sehr gut und genau gestellt wurden, nicht zwingend wieder, was korrekt ist, sondern was am häufigsten im Netz geplappert wird und schreibt am liebsten bei KI ab. Ohne seriöse Quellenangaben sind die Antworten besser immer zu verifizieren.
Nachdem ich heute recht viel nach TCM gefragt habe, habe ich mir auch die Quellen für die Infos ausgeben lassen. Das fand ich ganz praktisch.
 
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Jens
16. Jan. 21:01
Man muss vorsichtig sein und gegenprüfen aber für grundlegende Fragen hilft mir ChatGPT sehr. Ich habe eine riesige Menge Döner Fleisch geschenkt bekommen, wie kann ich das am besten verarbeiten? Waschmaschine macht komische Sachen, wo kann ich schauen ob irgendwas verstopft ist? Preisvergleiche oder Bewertungen von Elektronik. Im Grunde Dinge die man auch so im Netz nachschauen könnte aber ohne dämliches Gelaber und ohne sich durch 20 obskure Foren wühlen zu müssen.
 
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Julia 🐾Nero
16. Jan. 21:52
Ich nehme ChatGPT nicht mehr ernst wenn es um Hunde geht, nachdem ich mal nach gesunden, kleinen Hunderassen gefragt habe.
Mir wurden wirklich die schlimmsten Qualzuchten vorgeschlagen.
Außerdem nahm die KI einfach an, dass ich einen "gemütlichen" Hund möchte, obwohl ich das überhaupt nicht genannt habe (meine Kriterien waren klein und gesund).

Ich habe dann mit ChatGPT rumdiskutiert, wieso es mir Qualzuchten vorschlägt und es hat sich jedes Mal entschuldigt, mir Recht gegeben und die nächste Qualzucht vorgeschlagen.
Und immer mit der Begründung, es sei gemütlicher und genügsamer Hund, der nicht viel Auslastung braucht.

Bezüglich angegebenen Quellen muss man auch aufpassen. Sieht zwar gut aus, wenn Quellen angegeben werden, aber oft sind die Aussagen in den Quellen gar nicht vorhanden oder nicht sinngemäß wiedergegeben. Es soll wohl auch Fälle gegeben haben, in denen sich ChatGPT Quellen frei erfunden hat.

Ich nutze es eigentlich nur noch für Formulierungshilfe. Also sowas wie "schreibe eine Absage für den Termin".
 
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Oliver
16. Jan. 22:25
Bis jetzt ist es KI für mich nur eine Blase, die für die Menschen im Augenblick keinen wirklich Nährwert hat. KI wurde "aus der Not geboren" die Masse der Metadaten, die das Internet bereitstellt zu selektieren und zu strukturieren, um komplexe Sachverhalte zu erschließen.
Um eine KI zu befragen muss man gezielt vorgehen, die "Art des Prompting" ist dabei wichtig. Sonst führt das zu unsaubere Ergebnissen oder Halluzinationen.
Problem ist auch, je komplexer der Sachverhalt, desto schwieriger ist es das Ergebnis der KI zu überprüfen. Insofern muss man immer "mehr wissen", um das Ergenbnis genau zu prüfen. Insofern ist Ki immer der Anfang vom Denken und nicht das Ende.
 
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Nad
16. Jan. 23:58
Hier im Forum nutzen einige User ChatGPT, um Antworten auf Fragen anderer User zu generieren. Das gefällt mir persönlich nicht.
Ausdruck und Schreibweise sind aber gut erkennbar und von den „echten“ Berichten und Erfahrungen zu unterscheiden. ☺️