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Vic
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 21
heute 16:31

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Regina
heute 14:19
Also meine Medis kosten so viel wie sonst auch. Pregabalin ca 70 Euro (langt 2-3 Monate) und Previcox 40 Euro pro Monat. Physio ändert sich auch nicht, alles wie immer. Tierarztkosten haben sich seit der damaligen Erhöhung jetzt auch net erhöht. Wenn ich wieder erwerbsfähig werden würde die nächsten Jahre und das dann finanziell machbar ist würd ich definitiv noch n Hund adoptieren. Mein Träumchen ist ja ein 4er Rudel plus eventuell 1 Pflegehundplatz fürn Tierschutz. Bei mir sind alle so weit möglich abgesichert mit ner Vollversicherung plus alles was am Monatsende übrig bleibt wird aufs Sparkonto gepackt, bins gewohnt nicht viel Geld zu haben und damit gut klarkommen zu müssen. Wenn man alles gut plant und vorsorgt kommt man gut rum.
Na ja, Medis sind jetzt (noch) nicht teurer. Aber wenn ich bedenke, dass Emma zum Schluss so ca 380 Euro/Monat gekostet hat und mir anschaue, wie alles andere teurer wird, siehe Kaffee, Schokolade und vor allem momentan Sprit, da kann ich schon nachvollziehen, dass der ein oder andere hart rechnet, ob ein Hund finanziell machbar ist.
Wenn es irgendwie knapp aussähe würde ich es lassen.
 
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Vivi &
heute 14:23
Ich werde mir eh kein Haus leisten können, dann kann ich das Geld auch in ein Leben mit Hund investieren. Pico wird doch ein paar Jahre leben und danach wird wieder ein Hund einziehen. Vielleicht mit einem Jahr oder zwei Pause dazwischen, aber ganz ohne Hund kann ich mir nicht mehr vorstellen. Es ist ein teures Hobby, aber das ist schon irgendwo wert.
Hoffentlich wird das nächste Modell etwas jünger, dann kann ich noch ne Versicherung abschließen.

Ich hab nur ein Leben, das will ich so gestalten, wie ich es mag. Und zu meinem Leben gehört einfach auch ein Hund dazu.
 
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Lisa-Eileen
heute 14:52
Na ja, Medis sind jetzt (noch) nicht teurer. Aber wenn ich bedenke, dass Emma zum Schluss so ca 380 Euro/Monat gekostet hat und mir anschaue, wie alles andere teurer wird, siehe Kaffee, Schokolade und vor allem momentan Sprit, da kann ich schon nachvollziehen, dass der ein oder andere hart rechnet, ob ein Hund finanziell machbar ist. Wenn es irgendwie knapp aussähe würde ich es lassen.
Sehen wir dann, dafür hat man ja die Puffer.
Ich rechne immer bei Berechnungen etwas mehr drauf damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Und zukünftige Hunde werden ja nicht so schwer krank wie Rocket.
Ich zahl die Sachen ja nur selbst weil ich bei der Agila bin und da nicht genug übernommen wird, bei zukünftigen Hunden wirds ja dann egal sein weil die zu ner ordentlichen Versicherung kommen.
 
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Melanie
heute 15:04
Wir haben unsere beiden Damen adoptiert. Die Nichte meines Mannes ist schon länger im Tierschutz aktiv. Durch sie sind wir dann an unsere Tierschutzorganisation gekommen. Sie retten hier bei uns im Umkreis vorwiegend Tiere aus schlechter Haltung. Meist von Bauernhöfen. Unsere beiden Damen kamen bereits als Welpen zu uns, da sie mit ihren Mamas so gerettet wurden. Beide Mutterhündinnen leben heute bei der Nichte meines Mannes.

Einen weiteren Hund würden wir vorerst nicht adoptieren. Es steigen schon grundsätzlich alle Kosten für Tiere. Wir mussten z.B. heute mit Tessa zur Tierklinik und durften dort mal eben und völlig ungeplant 200€ für die Notdienstbehandlung bezahlen. Wir sind auch im Hundesport aktiv. Wir haben selber den Anspruch dies mit allen unseren Hunden zu machen. Zudem möchten wir durchaus auch noch die ein oder andere Unternehmung ohne Hund machen ( Kneipentour mit Freunden, Essen gehen, Kino, Sauna oder ähnliches). Ein 3. Hund würde daher unseren finanziellen Rahmen sprengen. Wenn irgendwann, in hoffentlich sehr vielen Jahren, eine unserer Damen versterben sollte, werden wir die Situation neu betrachten und beurteilen. Wenn es uns dann bei uns sowohl finanziell als auch gesundheitlich passt, wird wahrscheinlich wieder ein neuer Hund zu uns kommen. Ob vom Züchter oder aus dem Tierschutz, kann ich noch nicht sagen.
 
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Thomas Alexander
heute 15:09
Und wenn ich ein Würstchen, ein Brot oder Kaffee weniger hätte, meine bleiben bei mir. Wenn sie gegangen sein sollten würde es wegen meines Alters, kein neuer eigener Hund mehr. Aber es gibt ja Tierheime wo sich bestimmt einer freut spazieren gehen zu können.
 
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Arinka
heute 15:16
Das ist gar nicht so weit her geholt. Ich werde es mir gut überlegen, unter anderem auch aus dem Aspekt der finanziellen Unsicherheit.
 
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Kristina
heute 15:18
Was soll "grüner Traum Grenze" heißen?
 
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Lena
heute 15:19
DAS ist es! Man will das beste für unsere Fellnase und nicht das minderwertige. Aber es wird immer teurer und stemmen muss man es.
Das Beste ist aber nicht zwingend das Teuerste, und gerade beim Thema Adoptieren wäre man ja dabei zu sagen, besser der Hund hat ein Leben als die Hunde werden getötet, weil keiner aufgrund der Wirtschaftslage mehr Hunde adoptiert.

Wir sind wirtschaftlich abgesichert und könnten wirtschaftlich einem Hund ein schönes Leben bieten, Familiensituation lässt es noch nicht zu, aber irgendwann passt es ☺️
 
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Steffi
heute 15:25
Das Beste ist aber nicht zwingend das Teuerste, und gerade beim Thema Adoptieren wäre man ja dabei zu sagen, besser der Hund hat ein Leben als die Hunde werden getötet, weil keiner aufgrund der Wirtschaftslage mehr Hunde adoptiert. Wir sind wirtschaftlich abgesichert und könnten wirtschaftlich einem Hund ein schönes Leben bieten, Familiensituation lässt es noch nicht zu, aber irgendwann passt es ☺️
Coole Einstellung😃...denn ausreichend Geld ist bei weitem nicht die einzige Ressource, die benötig wird
 
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Petra
heute 15:43
Ich selbst hab erst vor vier Monaten meinen Galgo aus einer spanischen Tötungsstation bekommen. Ich hab selbst ein sehr unregelmäßiges Einkommen durch Selbstständigkeit, aber bevor es dem Hund an irgendwas mangelt-verzichte ich. Und wenn es ein paar Wochen nur Reis gibt.
Er hat eine bessere Krankenversicherung als ich und ich denke-gerade in der jetzigen Zeit machen solche Versicherungen mehr Sinn denn je.