Ich glaube den Leuten ist durchaus bewusst, dass da kein echter Hund an der Leine hängt. Oder dass sie selbst über die Hürden springen und nicht das Holzpferd.
Zb beim Improv Theater fantasiert man sich auch was zusammen, und das führt sogar bewiesenermaßen zu verbesserter Problemlösung und emotionaler intelligenz. Ich will das jetzt nicht 1:1 aufs Hobby dogging übertragen, aber auch nicht kategorisch ausschließen.
Es ist doch nichts falsch daran, sich zeitweise bewusst in Fantasiewelten zu flüchten. Das macht jeder, der online spielt, Romane liest oder Filme schaut.
Hab tatsächlich schon beiträge gesehen wo in dem Fall Hobby Horser ihre 'Pferde' vorgestellt haben. Komplett mit Vorlieben, Charaktereigendchaften und Geräuschuntermalung. Ich glaube die Grenze ist fließend.
Klar kann man auch ohne Hund oder Pferd eine Übung trainieren, aber gewisse Dinge find ich einfach drüber. Wozu bauch ich eine Steife Leine, oder fake Pferdeäpfel?