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Maria
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 7
zuletzt 16. Feb.

Fortsetzungsgeschichte

Hallo ihr Lieben, ich spiele gerade mit der KI rum und entwickle eine Geschichte. Mir kam dabei die Idee, gemeinsam eine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben. Das funktioniert so: Eine Person schreibt eine kurze Szene, die an die vorherige anknüpft. Wer als erstes liked, darf weitermachen (nur, damit es keine Überschneidungen gibt). Die eigene Szene darf nicht im nächsten Post ergänzt werden. Jeder, der möchte, soll die Chance haben, ein Stück einzubringen. Der Text kann KI-generiert oder selbst geschrieben sein. Wie ihr möchtet. Mal schauen ob es klappt.:) Ich freue mich auf eure Teilnahme und gebe eine kurze Szene vor, an die dann angeknüpft werden kann.
 
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Maria
Beliebteste Antwort
16. Feb. 18:40
Der Nebel leckte wie eine milchweiße Zunge an den massiven Stämmen der alten Tannen, als die Frau den Schlüssel im Schloss der schweren Holztür umdrehte. Es war kein gewöhnliches Geräusch; es klang wie das Einrasten eines Puzzleteils, das seit Jahrzehnten gesucht worden war.

Hinter ihr schüttelte sich Biscotti den Tau aus dem rot-weißen Fell, wobei seine Ohren ein rhythmisches Klatsch-Klatsch gegen seinen Kiefer vollführten. Er hob die Nase und prüfte die Luft – es roch hier nicht nach Abgasen oder dem Stress fremder Menschen, sondern nach feuchter Erde, Harz und... Freiheit.

Die Frau trat ein und schloss die Tür hinter sich. Das Erste, was sie bemerkte, war die Stille. Aber es war keine leere Stille. Es war ein Taum, von dem sie immer geträumt hatte: Ein Raum, der darauf wartete, mit Leben, Wärme und der Wahrheit gefüllt zu werden. Sie hängte ihre Brille an den Ausschnitt ihres karierten Hemdes und sah sich um
 
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Maria
16. Feb. 18:40
Der Nebel leckte wie eine milchweiße Zunge an den massiven Stämmen der alten Tannen, als die Frau den Schlüssel im Schloss der schweren Holztür umdrehte. Es war kein gewöhnliches Geräusch; es klang wie das Einrasten eines Puzzleteils, das seit Jahrzehnten gesucht worden war.

Hinter ihr schüttelte sich Biscotti den Tau aus dem rot-weißen Fell, wobei seine Ohren ein rhythmisches Klatsch-Klatsch gegen seinen Kiefer vollführten. Er hob die Nase und prüfte die Luft – es roch hier nicht nach Abgasen oder dem Stress fremder Menschen, sondern nach feuchter Erde, Harz und... Freiheit.

Die Frau trat ein und schloss die Tür hinter sich. Das Erste, was sie bemerkte, war die Stille. Aber es war keine leere Stille. Es war ein Taum, von dem sie immer geträumt hatte: Ein Raum, der darauf wartete, mit Leben, Wärme und der Wahrheit gefüllt zu werden. Sie hängte ihre Brille an den Ausschnitt ihres karierten Hemdes und sah sich um
 
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Tina
16. Feb. 19:07
Viele verschiedene Gegenstände aus verschiedenen Epochen zierten den Raum. Dann fiel ihr Blick auf eine große, alte Truhe aus dunklem Holz. Sie ragte aus der Stille heraus wie ein wartendes Wesen.

Noch bevor sie den ganzen Raum richtig erfassen konnte, bellte ihr Hund Biscotti plötzlich auf und rannte entschlossen auf die Truhe zu. Seine Pfoten kratzten am Deckel.
 
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Jochen
16. Feb. 19:49
Sanft zog die Frau ihren Hund zurück: „Nicht Bissi, wer weiß, vielleicht ist die Truhe die Büchse der Pandora“. Biscotti legte den Kopf schief als wollte sie sagen, sie rieche nur Mäusekacke und kein unumkehrbares Unheil.

Von draußen kroch die Dunkelheit herein, klamm und kalt ballte sie sich in den Ecken. Die Frau war sich nicht mehr sicher, ob die Flucht in die Stille eine gute Idee war. Reflexartig zog sie ihr Smartphone aus der Tasche, kein Netz.
 
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Claudia
16. Feb. 20:04
Biscotti versteifte sich. Das spielerische Desinteresse an der Mäusekacke war schlagartig verflogen. Die Nackenhaare der Hündin stellten sich auf, und ein tiefes, kehliges Knurren vibrierte durch den Raum – ein Geräusch, das so gar nicht zu ihrem süßen Namen passen wollte.
Draußen, hinter der dünnen Holzwand, war das Geräusch wieder da. Kein Wind, kein Ast, der gegen das Glas schlug. Es war ein rhythmisches, schweres Schleifen, als würde etwas Großes, Feuchtes mühsam über den gefrorenen Boden gezogen. Es hielt direkt vor der Tür inne.
 
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Steffi
16. Feb. 20:25
Ein energisches Klopfen ertönte und ein fröhliches "Hallo?" ließ Biscotti aufhorchen. Das Knurren ging in ein unsicheres Wuffen über.
"Hallo? Nicht erschrecken, ich komme jetzt rein". Langsam öffnete sich die Tür
 
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Takumi
16. Feb. 21:20
Die Tür öffnete sich nur einen Spalt, gerade weit genug, dass ein dünner Streifen kalter Nachtluft in den Raum glitt. Biscotti erstarrte, die Pfote halb erhoben, der Körper eine gespannte Feder. Die Frau hielt unwillkürlich den Atem an.
 
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D.
16. Feb. 22:09
Kurze Zeit herrschte absolute Stille in dem Raum. Niemand schien zu atmen. Biscottis Körperspannung schien ihre Grenze zu erreichen.

Dann öffnete die Tür sich weiter, langsam, so langsam, dass die Frau den Atem weiter anhielt. Nur sehr stockend kam eine Person in ihre Sicht. Wer war das nur hier draußen? Es gab doch in der näheren Umgebung keine weiteren Anwohner.

Es war eindeutig ein Mann. Er war groß. Die Schultern breit. Er stand aufrecht und selbstsicher vor der Tür. Sein Gesicht blieb im Dunkel verborgen. Als die Spannung in dem Raum kaum mehr auszuhalten war, trat er ohne ein weiteres Wort einen Schritt näher und stand nun genau in der Tür.