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Annel
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Anzahl der Antworten 7
heute 10:41

Auslauffläche nur für kleine Hunde?

https://www.fr.de/frankfurt/huendin-sunny-eine-auslaufflaeche-fuer-chihuahua-94505286.html


Eine Initiative in Frankfurt fordert eigene, eingezäunte Auslaufflächen für kleine Hunde (wie Chihuahua „Sunny“). Grund ist die hohe Verletzungsgefahr auf normalen Hundewiesen durch das Gewicht, die Kraft und das oft stürmische Verhalten großer Hunde.

Wie seht Ihr diesen Vorschlag?

Schützt eine Größentrennung kleine Hunde sinnvoll vor Verletzungen – oder verhindert sie, dass Hunde den Umgang mit Artgenossen aller Größen lernen?
Liegt das Problem bei fehlenden Zäunen oder eher bei mangelnder Rücksicht und Kontrolle durch die Halter großer Hunde?
Ist die Aufteilung ohnehin knapper städtischer Grünflächen in Spezialzonen (z. B. für Kleinhunde unter 10 kg) praktikabel und fair?
 
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Ulli mit
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heute 06:19
Grundsätzlich keine schlechte Idee, solange es eben auch Auslaufflächen NUR für größere Hunde gibt.

Das höhere Verletzungsrisiko für kleine Hunde auf mangelnde Rücksicht und Kontrolle durch die Halter größerer Hund zu schieben ist mir allerdings zu kurz gedacht. Meiner persönlichen Erfahrung nach wird von Haltern von kleinen und Kleinsthunden häufig erwartet, dass der größere Hund Rücksicht auf den den Kleineren nimmt, leider ohne Blick auf das Verhalten der Kleineren. Da ist dann eben die Frage, welcher Halter in der Pflicht ist.

Dennoch sollten kleine und große Hunde auch den Umgang miteinander lernen, eine volle Freilauffläche ist jedoch nicht der richtige Ort dafür.
 
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Ulli mit
heute 06:19
Grundsätzlich keine schlechte Idee, solange es eben auch Auslaufflächen NUR für größere Hunde gibt.

Das höhere Verletzungsrisiko für kleine Hunde auf mangelnde Rücksicht und Kontrolle durch die Halter größerer Hund zu schieben ist mir allerdings zu kurz gedacht. Meiner persönlichen Erfahrung nach wird von Haltern von kleinen und Kleinsthunden häufig erwartet, dass der größere Hund Rücksicht auf den den Kleineren nimmt, leider ohne Blick auf das Verhalten der Kleineren. Da ist dann eben die Frage, welcher Halter in der Pflicht ist.

Dennoch sollten kleine und große Hunde auch den Umgang miteinander lernen, eine volle Freilauffläche ist jedoch nicht der richtige Ort dafür.
 
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Sonja
heute 07:07
Wenn dann müsste es aber auch eine eigene Auslauffläche für die grossen geben... ABER ich sehe das eher in der Aufgabe der HH und zwar bei beider Seiten : die Kleinhundebesitzer sollten ihren kleinen beibringen, das die grossen nicht provuzieren also ankläffen, anstsarren. etc ..(leider hat so manch kleiner einen "Napoleonkomplex") . Die Grosshundebesitzer ihren grossen beibringen vorsichtig mit kleineren umzugehen....dann klappt das gross+klein auch im Alltag und Spielen /Toben auf einer Hundewiese. Das können die Hunde aber nur lernen wenn gross+klein nicht auf "biegen und brechen" und dauernd von einander getrennt werden. Also die jeweiligen HH konakt zulassen. Rionnag ( >70cm, ca 45kg) hat einige kleine , (unter 10kg) Kumpels.Dazu gehört z.b. ein Rattler-Mix und eine sehr junge (<1Jahr) Dackel-mix vom selben HH. Die drei toben /spielen zusammen.... wir HH machen uns da auch keinen "so grossen Kopf"....klar kann was passieren , (unfälle pasieren nunmal) aber das kann genauso schnell beim Spiel beim ungefähr gleich grossen passieren ( ist Rionnag vor ein paar Jahren passiert, TA war nötig) . Rionnag hat auch grössere Kumpels, z.B. Dogge, Landseer, Mastiff-Mix etc...dann ist er der "kleine"..🙃🤪
 
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Kirsten
heute 07:46
Bei den Hundewiesen die wir besucht haben, haben wir außerhalb auch immer mal Kleinhundehalter getroffen, die berichteten, dass die Fläche für sie nur selten bis gar nicht nutzbar wäre, wegen mangelnder Rücksichtnahme der Hundehalter untereinander. Sie sorgen sich, in meinen Augen nicht grundlos, dass ihre Hunde dort unter die Räder kommen.

In einer anliegenden Stadt treffen sich einige Kleinhundehalter abseits der Hundewiese auf einer nicht eingezäunten Fläche. Das sortiert dann wieder jene Halter von vorne herein aus, die ihre Hunde dort nicht frei laufen lassen können.

Ich denke, dass in einigen Fällen unterschätzt wird, welche Wirkung der Größenunterschied und gleichzeitig die Dynamik auf solchen Flächen auf kleine Hunde haben kann. Die Flächen werden unter anderem auch gerne von Haltern genutzt, deren Hunde sich in der Sturm- und Drangphase befinden.
In vielen Fällen macht es durchaus einen Unterschied, ob Hunde der gleichen oder unterschiedlichen Größe interagieren, auch wenn es gerne negiert, relativiert und darauf verwiesen wird, dass es auch souveräne, kleine Hunde gibt, die da keine Schwierigkeiten mit haben.

„Verhindert sie, dass Hunde den Umgang mit Artgenossen aller Größeren lernen?“
Ich denke nicht, dass zusätzliche Angebote das Erlernen eines guten Umgangs untereinander verhindern.

Ob die Aufteilung fair ist, ist eine interessante Frage.
Meist wird ja eh schon hart dafür gekämpft, dass das Angebot „Hundewiese“ überhaupt entstehen kann. Für diejenigen, die eine Wiese exklusiv für die Kleineren wünschen, ist die normale Wiese aufgrund unterschiedlicher Barrieren oft nicht oder extrem eingeschränkt nutzbar. Das ist zumindest ein Gedanke, den ich bei diesen Überlegungen berücksichtigen würde.
 
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Kirsten
heute 08:10
In Mönchengladbach hat man ein solches Konzept wohl umgesetzt:

https://der-lokalbote.de/moenchengladbach/news-mg/cdu-setzt-sich-erfolgreich-fuer-hundeauslaufwiese-fuer-kleine-hunde-ein
 
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Claudia
heute 10:03
Ich finde Hundeauslaufflächen gut, die do groß sind, dass die Hunde sich ihre Spielpartner aussuchen können. Kleine Wälder und Wiesen in denen man richtig spazieren kann.

Es gibt auch Hundewiesen, die unterteilt sind, sodass man eine Tür schließen kann, wenn man z.B mit seinem Hund trainieren oder Ball spielen möchte, auch für kleine Hunde wäre so etwas sinnvoll.

Oder man blockt bestimmte Zeiten. Montag 15-17 die kleinen
Dienstag 15-17 nur große
 
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Ulli mit
heute 10:18
Die Frage ist da zudem, wie KLEIN definiert ist. In NRW ist ein Hund unter 40 cm und unter 20 Kilo klein. Ein Hund mit 19,8 Kilo kann jedoch einem 1200-Gramm-Hund auch schon ziemlich gefährlich werden.
 
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Kirsten
heute 10:25
Die Frage ist da zudem, wie KLEIN definiert ist. In NRW ist ein Hund unter 40 cm und unter 20 Kilo klein. Ein Hund mit 19,8 Kilo kann jedoch einem 1200-Gramm-Hund auch schon ziemlich gefährlich werden.
Im durch die TE verlinkten Artikel ging es um folgende Einschränkungen:
 
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Ulli mit
heute 10:41
Im durch die TE verlinkten Artikel ging es um folgende Einschränkungen:
Dazu müsste man wissen, wie viele dieser, ich nenne sie mal Kleinsthunden, es überhaupt gibt. Denn da wird dann die Diskussion losgehen, wenn ein Hund mit 11 Kilo im "regulären" Auslauf einem 70 Kilo schweren Cane Corso gegenübersteht. 😉

Hier könnte die Abtrennung eines Bereichs für kleine UND ängstliche UND supergechillte UND alte größere Hunde fast mehr Sinn machen.