Danke für die Tipps und Kommentare! Als ich meine Mutter noch gepflegt habe, war es auch nicht einfach, jedenfalls konnte sie kommunizieren, was einen aber auch manchmal zur Verzweiflung gebracht hat (Mir ist Geld gestohlen worden….ich will nicht in die Tagespflege….da gibt es nur Suppe: stimmte alles nicht). Jetzt ist sie in professioneller Pflege, weil ihre Körperfunktionen alle beeinträchtigt sind und sie auch nicht mehr sprechen kann. Allerdings bringt einen das Pflegeheim auch manchmal zur Verzweiflung. Moritz weiß schon, dass er nicht in die Wohnung machen darf, daher schimpfe ich auch nicht. Eine Höhle hilft auch nicht, weil er dann denkt, er bekomme etwas nicht mit. Seine Wohnfühlmomente zieht er alleine aus meiner Anwesenheit. Hat jemand zufällig Zylkene ausprobiert? Auf Trazodon bin ich auch gestoßen, aber das ist selbst für Menschen ein Hammer. Die empfohlene Dosis für den Hund haut den Menschen schon um.
Bin erst vor einem halben Jahr hier her gezogen, so dass ich hier bisher niemanden für eine stundenweise Betreuung gefunden habe. Meine Nachbarn haben dankend abgelehnt. Weiter weg habe ich diese, aber dann ist ein ganzer Tag weg. Ich bleibe dran, leiden tut der Hund nicht, er braucht halt nur sehr viel Liebe und Geborgenheit.