🐕 Hundefreilauf Schweiz – die Idee ganz einfach erklärt
Was wollen wir?
Wir wollen dafür sorgen, dass es in der Schweiz mehr geeignete, öffentliche und sichere Orte gibt, an denen Hunde legal frei laufen können.
Nicht einfach möglichst viele «Hundewiesen».
Sondern gut geplante Hundefreilaufzonen, die zum jeweiligen Ort passen und bei denen auch Natur, Landwirtschaft, Anwohner, Spaziergänger und andere Nutzer berücksichtigt werden.
Unser erster Schwerpunkt soll dabei die Zentralschweiz bzw. der Kanton Luzern sein.
Wenn das Konzept funktioniert, soll es später auf weitere Regionen und die ganze Schweiz übertragbar sein.
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🐶 Weshalb brauchen wir das?
Ganz einfach:
Es gibt viele Hunde – aber nicht überall genügend geeignete Möglichkeiten für Freilauf.
Ein Hund muss sich bewegen, seine Umgebung erkunden und – wenn möglich – auch Kontakt zu anderen Hunden haben. Der Bund weist selbst darauf hin, dass Hunde täglich im Freien bewegt werden müssen und Sozialkontakte zu Menschen und möglichst auch zu anderen Hunden brauchen.
Gleichzeitig wird der Platz im öffentlichen Raum immer knapper.
Dort treffen verschiedene Interessen aufeinander:
🐕 Hunde
🚶 Spaziergänger
🚲 Velofahrer
🌳 Natur und Wildtiere
🌾 Landwirtschaft
🏘️ Anwohner
🐴 Pferde
👨👩👧 Familien und Kinder
Wenn jeder Hund überall frei laufen darf, entstehen Konflikte.
Wenn Hunde dagegen fast überall angeleint werden müssen, fehlt ihnen teilweise die Möglichkeit, sich frei zu bewegen.
Wir glauben deshalb, dass gut geplante Hundefreilaufzonen ein Teil der Lösung sein können.
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💰 Und was hat die Hundesteuer damit zu tun?
Hier kommt ein wichtiger Punkt.
Hundehalter bezahlen eine Hundesteuer.
Im Kanton Luzern beträgt diese grundsätzlich CHF 120 pro Hund und Jahr. Die Steuer wird von den Gemeinden erhoben.
Wir sagen ausdrücklich nicht:
««Wir bezahlen Hundesteuer, deshalb haben wir automatisch Anspruch auf eine Hundewiese.»»
So einfach ist es rechtlich nicht.
Aber wir finden:
«Wenn Staat und Gemeinden von einer bestimmten Nutzergruppe eine spezielle Abgabe erheben und gleichzeitig die Haltung dieser Tiere im öffentlichen Raum regulieren, sollten sie bei der Planung der öffentlichen Infrastruktur auch die Bedürfnisse dieser Nutzergruppe berücksichtigen.»
Das ist unser politischer Gedanke hinter einem „Infrastrukturauftrag“.
Die Hundesteuer sollte dabei nicht zwingend direkt für eine Hundewiese verwendet werden müssen.
Es geht vielmehr um die Frage:
Welchen öffentlichen Gegenwert bzw. welche Infrastruktur stellt die öffentliche Hand für eine zahlenmässig relevante Nutzergruppe zur Verfügung?
Das ist insbesondere interessant, weil die öffentliche Hand gleichzeitig Regeln aufstellt, wo und wann Hunde frei laufen dürfen.
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🗺️ Wie wollen wir das machen?
Wir wollen nicht einfach zur Gemeinde gehen und sagen:
««Wir brauchen eine Hundewiese.»»
Wir wollen zuerst Daten sammeln.
Für möglichst viele Gemeinden im Kanton Luzern möchten wir herausfinden:
- 🐕 Wie viele Hunde gibt es?
- 👥 Wie viele Hundehalter gibt es?
- 📍 Wie dicht ist die Hundepopulation?
- 🌳 Gibt es bereits Hundefreilaufzonen?
- 📐 Wie gross sind diese?
- 🐕🦺 Wie viel Freilauffläche steht pro Hund zur Verfügung?
- 🚶 Wie weit müssen Hundehalter zur nächsten Freilauffläche fahren?
- 🔒 Wo bestehen Leinenpflichten oder andere Einschränkungen?
- 📈 Wie entwickelt sich die Zahl der Hunde?
- 🌱 Welche Flächen könnten grundsätzlich geeignet sein?
Damit können wir erstmals objektiv sagen:
«Hier gibt es viel Bedarf und wenig Angebot.»
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📊 Daraus entsteht ein Hundefreilauf-Kataster
Unser Ziel ist ein Hundefreilauf-Kataster für den Kanton Luzern.
Stell dir das wie eine Landkarte vor.
Für jede Gemeinde sehen wir:
Wie viele Hunde?
Wie viel Angebot?
Wie gut erreichbar?
Wie gross ist die Lücke?
Daraus können wir einen Bedarfsindikator entwickeln.
So müssen wir nicht darüber streiten, welche Gemeinde «am lautesten» nach einer Hundewiese ruft.
Wir können anhand von Daten zeigen:
«Diese Region hat besonders viel Bedarf.»
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🏗️ Und dann?
Wenn wir wissen, wo der Bedarf am grössten ist, kommt der nächste Schritt:
Standorte suchen.
Dabei werden selbstverständlich nicht einfach irgendwelche Wiesen ausgewählt.
Wir müssen beispielsweise prüfen:
🌳 Naturschutz
🐦 Wildtiere
🌾 Landwirtschaft
💧 Gewässer und Hochwasser
🏘️ Anwohner
🚗 Erreichbarkeit
🐴 andere Nutzer
🔊 Lärm
💰 Kosten
📐 verfügbare Fläche
Danach könnte eine Gemeinde beispielsweise einen Pilotstandort schaffen.
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🧪 Pilot → lernen → verbessern → ausbauen
Wir wollen also nicht sofort die ganze Schweiz verändern.
Der Ansatz ist:
1. Daten sammeln
↓
2. Bedarf ermitteln
↓
3. geeigneten Standort finden
↓
4. Pilotprojekt realisieren
↓
5. Erfahrungen sammeln
↓
6. messen, ob es funktioniert
↓
7. Konzept verbessern
↓
8. auf weitere Gemeinden übertragen
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🇨🇭 Die langfristige Vision
Der Kanton Luzern bzw. die Zentralschweiz soll unser Startpunkt sein.
Langfristig könnte daraus ein schweizweites Modell entstehen.
Eine Art:
«Hundefreilauf-Infrastruktur der Schweiz»
Mit einer Übersicht darüber,
- wo Hunde leben,
- wo Freilauf möglich ist,
- wo besonders grosser Bedarf besteht,
- welche Gemeinden bereits gute Lösungen haben,
- welche Modelle funktionieren,
- und wo neue Infrastruktur sinnvoll wäre.
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🤝 Aber dafür brauchen wir Menschen
Das Projekt soll nicht das persönliche Projekt einer einzelnen Person sein.
Wir möchten ein kleines Kernteam aufbauen.
Gesucht sind beispielsweise:
🐶 Hundetrainer / Hundeschulen
🌱 Personen aus Natur, Umwelt oder Raumplanung
🏛️ Menschen mit Interesse an Gemeinden und Politik
📊 Personen mit Daten-/Analysekenntnissen
📢 Kommunikation / Organisation
🐕 engagierte Hundehalter
Jeder bringt etwas anderes mit.
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🎯 Kurz gesagt
WAS?
Mehr sichere, öffentliche und sinnvoll geplante Hundefreilaufzonen.
WESHALB?
Weil Hunde Bewegung und Sozialkontakte brauchen, gleichzeitig der öffentliche Raum immer stärker reguliert und genutzt wird.
WIE?
Nicht mit einer pauschalen Forderung nach «mehr Hundewiesen», sondern mit Daten, Bedarfsermittlung, Standortanalyse, Pilotprojekten und anschliessender Skalierung.
WO?
Start: Zentralschweiz / Kanton Luzern.
LANGFRISTIG?
Schweizweites Konzept.
DAS PRINZIP:
«Nicht lauter fordern. Besser belegen.
Nicht einfach Wiesen verlangen. Gute Infrastruktur planen.
Nicht nur über Probleme reden. Lösungen entwickeln.»