Bei uns wurde auch "nur" eine Videovorkontrolle gemacht, weil der vermittelnde Verein nicht aus der Region kam. Habe Haus und Wohnung samt Straßenschild und Hausnummer gefilmt und in den einzelnen Räumen erklärt, wo Näpfe, Betten etc. hinsollen, wie unser Tagesablauf aussieht und wer sich wann wie um den Hund kümmert. Außerdem habe ich einen Stadtplanscreenshot gemacht und erklärt, wo die nächsten Grünflächen sind, wo ich arbeite und dass der Hund im Bedarfsfall auch mit ins Büro darf. Ich weiß nicht, ob der vermittelnde Verein Kontakt mit unserem hiesigen Tierheim aufgenommen hatte, glaube aber nicht, da das Ganze mit dem Abklingen der Pandemie zusammen fiel und trotz Impfmöglichkeiten wahrscheinlich immer noch niemand scharf darauf war, in fremden Wohnungen herumzulaufen. Ich fand es für den Adoptanten durchaus aufwendig, aber natürlich notwendig und natürlich fehlt trotz vorhergehender zahlreicher Telefonate der letzte persönliche Eindruck.