Meine Eltern haben einen Bayerischen Gebirgsschweißhund. Bei ihr das gleiche, wie es Petra beschrieben hat. Losgehen kostet bisschen Überwindung und sich einfach so in den Regen setzen kommt ihr nicht in die Tüte, da doch lieber ins Haus. Wenn wir aber losgegangen sind, und ein Stück Weg hinter uns gebracht haben, scheint es ihr gar nichts mehr auszumachen und sie verhält sich wie immer.
Mittlerweile ist sie 9 Jahre alt, das war tatsächlich aber schon immer so bei ihr. Sie ist ein Schönwetterhund, aber man kann sie auch bei schlechtem Wetter überreden und auch ihre jagdliche Leistung ist wetterunabhängig.
Ich glaube das kostet sie manchmal bisschen überwindung, vom trockenen ins die Nass-Kälte zu gehen, das Fell muss sich ja auch erst aufstellen um zu wärmen, eine kurze Zeit der "Akklimatisation" brauchen sie bestimmt.
Und noch eine kurze Nebengeschichte, unsere 5 Monate Entlebucher Sennenhundhündin ist von Regen, Matsch und Pfützen komplett unbeeindruckt, auch bei kühleren Temperaturen. Sie rennt auch durch die Büsche und durchs hohe Gras, bis der Bauch ganz nass wird. Sobald sie aber pinkeln soll, ziert sie sich plötzlich. Kann man glauben oder nicht, aber wir haben bei ihr am Anfang Probleme gehabt, dass sie bei Regenwetter nicht ins nasse Gras pieseln wollte (auch nicht in kurz geschnittenes im Garten). Hat uns tatsächlich bei ihrem ersten Schlecht-Wetter Umschwung 3 mal direkt nach dem reingehen ins Haus gepinkelt, obwohl sie eigentlich schon stubenrein war. Haben dass aber dann relativ schnell checkt und haben sie dann an der Leine mit ins Gras genommen und gewartet. Jetzt ist das Problem weg, man merkt ihr an, dass sie es nicht gerne macht, aber sie macht es haha.
Deshalb: Nicht verzweifeln, würde einfach mal abwarten und beim nächsten mal (je nachdem wie er sich sträubt) ihn versuchen mit Leckerlies oder Spiel doch ein paar Hundert Meter weit zu bringen, damit er Zeit hat festzustellen, dass Regen im ersten Moment vielleicht komisch ist, aber er trotzdem Spaß haben kann :)