Ich denke auch die Politik weiß, dass das nicht wirklich eine Lösung ist, die Rasse zu verbieten.
Fakt ist offensichtlich, dass dort vermehrt schlimme und auch tödliche Beißvorfälle durch die Rasse vorgefallen sind. Die Allgemeinheit fordert eine Reaktion, da dort sicherlich die Fälle in den Medien entsprechend verbreitet werden. Es muss also etwas passieren, Kontrollen aller Hundehalter funktionieren nicht, also folgt der Rundumschlag um die Gemüter zu beruhigen.
Eine Lösung des Gesamtproblems wird damit sicher nicht erreicht.
Eben.
Die Lösungen wären viel komplexer und aufwändiger. Den Fokus auf die Rassezugehörigkeit zu legen macht der Politik doch so vieles leichter….
Herr Rückert resümiert zu Recht, dass die Motive der Hundehaltung mal reflektiert und ein Umdenken in der Hundeszene hin zu mehr Realitätsnähe stattfinden muss.
Natürlich muss ich wissen und realistisch berücksichtigen, wen und was ich mir da ins Haus und in die Mitte unseres kleinen Wohnörtchens geholt hab. Ich muss mein Tier so sichern, dass keine Gefahr für Dritte von ihm ausgeht. Immer.
Ich lass meinen HSH Mix auch nicht abends unangeleint ein Ründchen durchs Dorf drehen. Und sein Malamute Anteil lässt mich Wissen, dass er das Reh nicht zum lustigen Fang-Mich Spiel einlädt.