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Mika
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Anzahl der Antworten 3
zuletzt 10. Juni

Eure Erfahrungen mit Havanersern, Doodles und Poos!

Hi ihr Lieben! 😊 Bei uns soll bald ein Zweithund einziehen. Ich habe auch schon ein paar Rassen/Hybridrassen in der engeren Auswahl, kann mich allerdings nicht so recht entscheiden 🙈 Deshalb würde ich gerne mal Erfahrungen von Halter*innen und gerne auch Züchter*innen folgender (Hybrid-)Rassen sammeln: Havaneser, Havapoo, Cockapoo und Mini Golden Doodle. Kurzer Hinweis: Ich bin kein Allergiker. Ich habe diese Rassen also nicht wegen ihres Fells ausgewählt, sondern weil die kompakte Größe und bisher gesammelten Infos über Wesen und Anforderungen am ehesten dem entsprechen, was ich suche. Mich interessiert insbesondere, wie ihr die Stressresistenz eurer Hunde bewerten würdet, wie sie im Kontakt mit anderen (fremden) Menschen und Artgenossen sind, ihre Anpassungsfähigkeit, ihr Energielevel und wie gut sie darin sind, Frust auszuhalten und sich selbst zu regulieren bzw. zur Ruhe zu kommen. Was habt ihr vllt. für Baustellen mit euren Hunden und was mögt ihr an ihnen besonders? Danke schon mal an alle, die ihre Erfahrungen mit mir teilen ❤️
 
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Pauli
10. Juni 22:34
Hallo Mika! Wir haben zwar einen Aussiedoodle und keinen der genannten Rassen zu Hause, da du aber viele Pudel Mischlinge in der engeren Auswahl hast, kann ich dir darüber etwas erzählen. Luna ist zudem gefühlt nur Pudel- der Aussie kommt kaum durch.

Ich habe etwas unterschätzt wie sensibel Pudel sein können. Wir haben noch einen Goldie zu Hause und im Vergleich ist das echt Wahnsinn! Luna ist sehr sensibel auf Körpersprache und Situationen. Da muss nur ein mal was blöd laufen, die merkt sich das sofort!

Außerdem ist sie sehr fokussiert auf eine Bezugs-Person.

Ihr Energie-Level ist zu Hause ok- wir haben aber extrem an Ruhe arbeiten müssen. Die ersten Wochen waren sehr anstrengend. Das war bei unserem Goldie anders. Und das obwohl sie bei weitem besser sozialisiert war und wir sie mit 13 Wochen geholt haben.

Luna ist Menschen gegenüber aufgeschlossen, allerdings überdreht sie gerne weshalb ich keinen engen Kontakt zu allen zulasse. Nur wenn sie ruhig ist und mit viel Zeit.

Mit ausreichend Training ist ihre Frustrationstoleranz akzeptabel. Wir haben aber z.B. intensives Deckentraining am Anfang gemacht.

Sie liebt Wasser, das kommt denke ich auch durch den Pudel.

Rasse-spezifische Baustellen haben wir eigentlich nicht, nur das allgemeine Pubertätsproblem 🙄🐾 aber das geht ja auch vorbei.

Wenn du einen lernwilligen, sensiblen Hund suchst ist ein Pudelmischling eine gute Wahl. Ich habe am Anfang die sensible Seite etwas unterschätzt, das hätte ich gerne früher gewusst (vorallem im Vergleich zu unserem erst-Hund).
 
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amma
10. Juni 22:45
Tja, ich kann nur soviel beitragen, dass du über die Rasse alleine noch lange keine Garantie für ein bestimmtes Verhalten/bestimmte Charakterzüge hast.
Wir haben zum 2. Mal dieselbe Rasse und alles ist total unterschiedlich.
Der eine Hund war nicht aus der Ruhe zu bringen, der andere quietscht bei jeder Kleinigkeit und hat immer wieder stressbedingt Magen-Darmprobleme.
Der eine lief mal 50 m einem Hasen hinterher, der andere kann fast nicht von der Leine, weil ihn schon der Geruch ohne Sichtkontakt völlig unansprechbar macht....
 
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Sonja
10. Juni 22:56
Du solltest dir folgendes im klaren sein: bei den "Designerrassen" ( "Hybrid" ist eine völlig falsche Bezeichnug der gerne zu marketingzwecken verwedet wird...) FG 1 bis ca.4 "Mischlinge", also "Wundertüten", da jann srlbstcinnerhslb eines Wurfes unterschiedliches "herauskommen" und zwar im "Grundwesen" wie auch erscheinungsbild bei denen gibts also kaum "gefestigtes Grundwesen" (wie z.B "älteren Rassen") . Erst ab ungeähr FG 5 und auch nur bei geziehlter Selektion beginnen sich langsam gefestigtes und vergleichbares "Grundwesen" oder andes gesagt "Rassenspezivische Grundeigenschaften", zu entwickeln. Aussrdem von "Mini-variationen" würde ich abraten da diese sehr oft , besondes bei ohnehin kleinen Hunden, in den Qualzucht-bereich "gezüchtet" werden.