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Olivia
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zuletzt 12. Feb.

Erfahrungen mit Australian Shepherd vs. Border Collie – was spricht für oder gegen die Rassen?

Hallo zusammen, ich stehe aktuell vor der Entscheidung, welcher Hund besser zu uns passen könnte, und schwanke zwischen dem Australian Shepherd und dem Border Collie. Der neue Hund soll als Zweithund zu unserer Hündin Tara (freundlich, sozial und aktiv) einziehen und mit zwei Katzen zusammenleben. Außerdem wäre es schön, wenn er sich langfristig auch für die Ausbildung zum Therapiehund eignen würde. Tara begleitet mich bereits in die Praxis. Mir ist bewusst, dass beide Rassen sehr intelligent, sensibel und aktiv sind – mich interessieren deshalb vor allem echte Erfahrungsberichte von Haltern: • Wie sieht euer Alltag mit einem Aussie bzw. Border aus? • Wie viel Beschäftigung brauchen sie wirklich (körperlich & geistig)? • Wie kommt ihr im Alltag zurecht, wenn mal weniger Action möglich ist? • Wie alltagstauglich und sozialverträglich sind sie – auch im Umgang mit anderen Hunden, Menschen, Kindern oder Katzen? • Gibt es rassetypische Herausforderungen, die man oft unterschätzt? • Und was würdet ihr rückblickend wieder genauso machen – oder anders? Ich freue mich über ehrliche Einblicke, positive wie negative, und bin gespannt auf eure Erfahrungen! Viele Grüße Livi
 
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Eva
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5. Okt. 13:02
Aaalsoooo.... Erstmal vorab: Ich finde es großartig, dass Du Dir so ausgiebig Gedanken darüber machst, welcher Hund zu deinen Ansprüchen passt. Das ist leider nicht selbstverständlich und ich freue mich immer sehr, wenn jemand so verantwortungsbewusst ist! 😄👍

Beide Rassen bringen Herausforderungen mit, die nicht zu unterschätzt sind. Viele von ihren Eigenschaften sind grundsätzlich eine sehr gute Grundlage für das, was du dir vorstellst, können allerdings auch zu Problemen führen. Sowohl Border wie auch Aussies sind in der Regel sehr reizoffen, reaktiv und schnell. Beide haben rassetypisch einen ausgeprägten Hang zum Kontrollieren und tendieren zum beschützen. Hütehundtypisch haben sie in der Regel von Haus aus eine hohe Individualdistanz. Eine Kombi, die Problematisch werden kann, wenn der entsprechende Hund nicht absolut selbst- und umweltsicher ist. Das kann (und muss) zwar natürlich trainiert werden, aber die Anlagen machen viel aus. Auf eine gute Zucht mit achtsamer Aufzucht und charakterlich ausgeglichene Elterntieren muss unbedingt geachtet werden.
Wichtig ist vor allem, dass weder zu viel, noch zu wenig Reize geboten werden. Völlig überfüllte Welpenzimmer, wo immer irgendwas blinkt oder quitscht fördern z. B. die Reizoffenheit massiv. Sinnvoller ist es, den Welpen gezielt einzelnen Reizen auszusetzen, mit denen Sie sich in Ruhe auseinander setzen können und ihnen danach eine Ruhephase zu gönnen, damit sie im Schlaf verarbeiten können. Auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Aktivität und Ruhe sollte besonders bei aktiven Rassen generell schon beim Züchter geachtet werden.

Ich habe mit Border Collies keine eigene Erfahrung, allerdings hatte ich früher einige im Training. Sie bringen einen nicht zu unterschätzenden Hang zu Verhaltensauffälligkeiten bei Stress mit... Werden Sie nicht gut geführt, beschäftigt, sind überfordert mit der Umwelt, haben Sie keine gute Frustratinstoleranz erworbenen oder ähnliches, zeigen dann z. B. Gegenstände hüten, kontrollieren den Raum des Besitzers, Schatten jagen, stereotype Bewegungen/Verhalten... Daher ist es so wichtig, einen ausgeglichenen Welpen zu bekommen.
Meiner Erfahrung nach, kommt es bei Border Collies sehr auf die Linien, aus der sie stamme an, ob sie gut alttagstauglich werden. Hier würde ich Tiere aus reiner Showlinie bevorzugen, Hunde aus reine Arbeitslinie komplett ausschließen. Generell ist meine Erfahrung, dass Border-Rüden metal stabiler sind als Hündinnen...

Aussies hatte ich schon selbst, und ich kenne sehr, sehr viele. Bei ihnen sehe ich zwei Hauptproblemfelder:
Erstens bringt die Rasse einen häufig sehr unterschätzen Territorial und Schutzinstinkt mit, der häufig erst mit dem Abschluss der Pubertät im Alter von 3-4 Jahren richtig durch komnt. In Zusammenspiel mit der Impulsivität und der rassetypischen Tendenz selbstständig in den Konflikt zu gehen, ergibt das ein nicht zu unterschätzendes Aggressionspotential. Entgegen der Behauptungen auf vielen Züchterseiten ist der Aussie nicht per se ein guter Familienhund. Er ist aufgrund seiner ausgeprägten Territorialität häufig mit dem Trubel, dem vielen Besuch etc das ein Familienleben, insbesondere mit Kindern, mit sich bringt, schnell überfordert. Bei Aussies ist ist eine gute Führung mit klar abgegrenzten Kompetenzbereichen unerlässlich. Eine ausgeglichene und gute Aufzucht, sowie charakterlich saubere Elterntiere sind essentiell.
Und da sind wir bei Punkt zwei: die Zucht läuft beim Aussie in meinen Augen häufig in eine falsche Richtung. Aus einem furchtlosen, eigenständigen Arbeiter, der sich im Zweifel einem Bullen in den Weg stellen soll, soll ein Hund für jeder Mann gezüchtet werden... Ohnehin schon ein anspruchsvolles Vorhaben, aber zu allem Überfluss steht die Optik fast immer im Vordergrund. Die Tiere werden immer plüschiger, größer und mit dem Verlust der Arbeitseigenschaften wie Hüten, kontrollieren und bewachen geht häufig auch Impulskontrolle und Nervenstärke verloren.
Allein die große Menge an Angeboten macht es wirklich schwierig, seriöse Züchter zu finden... Unmöglich ist es aber natürlich nicht.
Anders als beim Border Collie, würde ich beim Aussie eher zu einer Hündin raten, da diese etwas weniger dazu neigen in den Konflikt zu gehen.

Was die Beschäftigung angeht, ist das richtige Maß wichtig und sehr individuell. Beide Rassen reagieren auf zu viel und zu wenig Beschäftigung gleichermaßen sensibel. Dabei geht Qualität definitiv vor Quantität.
Ich erlebe viele Hütehunde als zugleich unter- und überfordert. Auf der einen Seite werden sie mit Reizen und input überflutet, ihnen werden häufig vor allem stupide, körperliche Aktivitäten angeboten, die geistig nicht fordern (Stichwort Balljunkie), den Dopaminspiegel aber dauerhaft hoch puschen.
Auf der anderen Seite haben sie häufig zu wenig (für sie klare) Regeln und können nicht entspannen, weil ihnen keine Chance für Ruhephasen gegeben wird bzw. nicht darauf geachtet wird, dass der Hund zwischendurch wirklich runter fährt. Bei reizoffenen Rassen ist das richtige Maß zu finden häufig ein Balanceakt, der besonders in der Pubertät herausfordernd sein kann.

Zusammenfassend sind also beide Rassen nicht generell ungeeignet. Die hohe Trainierbarkeit und der Kooperationswille kann einiges kompensieren. Aber man sollte sich bewusst sein, was an Herausforderungen auf einen zukommen kann 😊
 
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Ilona
5. Okt. 10:54
Darf ich mal fragen, warum diese Rassen für dich in Betracht kommen? Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob diese Rassen sich eignen um als Therapiehund zu arbeiten. Das sind ja beide Hütehunde mit einem hohen Arbeitswillen.
Meine Freundin hat einen Australian Shephard. Ihrer wäre dafür definitiv nicht geeignet. Der war so reizoffen, das schon ein herabfallendes Blatt ein Problem war. Geschweige, Radfahrer, rollerfahrer etc.
Ich denke, ich würde eine andere Rasse wählen. Aber vielleicht gibt es hier ja jemanden, der dir dazu mehr erzählen kann.
 
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Olivia
5. Okt. 11:02
Darf ich mal fragen, warum diese Rassen für dich in Betracht kommen? Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob diese Rassen sich eignen um als Therapiehund zu arbeiten. Das sind ja beide Hütehunde mit einem hohen Arbeitswillen. Meine Freundin hat einen Australian Shephard. Ihrer wäre dafür definitiv nicht geeignet. Der war so reizoffen, das schon ein herabfallendes Blatt ein Problem war. Geschweige, Radfahrer, rollerfahrer etc. Ich denke, ich würde eine andere Rasse wählen. Aber vielleicht gibt es hier ja jemanden, der dir dazu mehr erzählen kann.
Finde ich eine berechtigte Frage, danke für deinen Gedanken.

Wir haben uns mit unserer Hundetrainerin besprochen und sie hat uns einige Vorschläge gemacht welche Rassen zu uns, unserem Alltag und meiner Arbeit passen könnten. Darunter waren eben auch diese beiden Rassen, die uns persönlich aufgrund einiger Eigenschaften angesprochen haben.

1. Hohe Intelligenz und Lernfreude
2. Sensibilität und Empathie
3. Menschenbezogenheit(Bindung als Therapieteam)
4. Arbeitswille und Fokus

Ich weiß auch das sich nicht jeder Border oder Aussie automatisch eignet. Unsere Entscheidung hat auch noch Zeit. Aber ich möchte einfach so viel wie möglich über diese Rassen aus dem echten Leben erfahren!
 
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Olivia
5. Okt. 11:07
Finde ich eine berechtigte Frage, danke für deinen Gedanken. Wir haben uns mit unserer Hundetrainerin besprochen und sie hat uns einige Vorschläge gemacht welche Rassen zu uns, unserem Alltag und meiner Arbeit passen könnten. Darunter waren eben auch diese beiden Rassen, die uns persönlich aufgrund einiger Eigenschaften angesprochen haben. 1. Hohe Intelligenz und Lernfreude 2. Sensibilität und Empathie 3. Menschenbezogenheit(Bindung als Therapieteam) 4. Arbeitswille und Fokus Ich weiß auch das sich nicht jeder Border oder Aussie automatisch eignet. Unsere Entscheidung hat auch noch Zeit. Aber ich möchte einfach so viel wie möglich über diese Rassen aus dem echten Leben erfahren!
Hinzu kommt das ich viele in der Therapiebegleithund-Community kenne die sowohl mit Aussies als auch Bordern arbeiten und tolle Arbeit leisten
 
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Vivi &
5. Okt. 11:29
Finde ich eine berechtigte Frage, danke für deinen Gedanken. Wir haben uns mit unserer Hundetrainerin besprochen und sie hat uns einige Vorschläge gemacht welche Rassen zu uns, unserem Alltag und meiner Arbeit passen könnten. Darunter waren eben auch diese beiden Rassen, die uns persönlich aufgrund einiger Eigenschaften angesprochen haben. 1. Hohe Intelligenz und Lernfreude 2. Sensibilität und Empathie 3. Menschenbezogenheit(Bindung als Therapieteam) 4. Arbeitswille und Fokus Ich weiß auch das sich nicht jeder Border oder Aussie automatisch eignet. Unsere Entscheidung hat auch noch Zeit. Aber ich möchte einfach so viel wie möglich über diese Rassen aus dem echten Leben erfahren!
Ganz ehrlich, nach der Beschreibung, wäre mir eher ein Pudel eingefallen. Und da euer erster Hund auch ein Pudelmischling ist, würde das wahrscheinlich ganz gut harmonieren.

Außer du hast bei deinem ersten Hund gemerkt, dass der Charakter vom Jagdhund nicht zu dir passt, dann sind die Hütehunde vielleicht eher für dich geeignet.

Wenn die Entscheidung doch Border oder Aussie ist, würde ich immer zum Border Collie tendieren. Die haben weniger die Tendenz ihre Zähne zu benutzen, was ich in der Arbeit mit Menschen unglaublich wichtig finde.
Aber wie gesagt, für mich wäre beides nicht die erste Wahl.
 
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Olivia
5. Okt. 11:35
Ganz ehrlich, nach der Beschreibung, wäre mir eher ein Pudel eingefallen. Und da euer erster Hund auch ein Pudelmischling ist, würde das wahrscheinlich ganz gut harmonieren. Außer du hast bei deinem ersten Hund gemerkt, dass der Charakter vom Jagdhund nicht zu dir passt, dann sind die Hütehunde vielleicht eher für dich geeignet. Wenn die Entscheidung doch Border oder Aussie ist, würde ich immer zum Border Collie tendieren. Die haben weniger die Tendenz ihre Zähne zu benutzen, was ich in der Arbeit mit Menschen unglaublich wichtig finde. Aber wie gesagt, für mich wäre beides nicht die erste Wahl.
Danke für deine Antwort
 
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Ilona
5. Okt. 11:58
Finde ich eine berechtigte Frage, danke für deinen Gedanken. Wir haben uns mit unserer Hundetrainerin besprochen und sie hat uns einige Vorschläge gemacht welche Rassen zu uns, unserem Alltag und meiner Arbeit passen könnten. Darunter waren eben auch diese beiden Rassen, die uns persönlich aufgrund einiger Eigenschaften angesprochen haben. 1. Hohe Intelligenz und Lernfreude 2. Sensibilität und Empathie 3. Menschenbezogenheit(Bindung als Therapieteam) 4. Arbeitswille und Fokus Ich weiß auch das sich nicht jeder Border oder Aussie automatisch eignet. Unsere Entscheidung hat auch noch Zeit. Aber ich möchte einfach so viel wie möglich über diese Rassen aus dem echten Leben erfahren!
Ich sehe das Problem darin, das sie sehr reizoffen sind und es tatsächlich auch ein Problem werden kann. Zumal sie ja auch im Sinne ihrer Genetik sinnvoll beschäftigt werden sollten. ( Zusätzlich zur Abeit als Therapiehund) Das stelle ich mir zb. Mit einem Jagdhund leichter vor. Mir kämen tatsächlich beide Rassen nicht in den Sinn, wenn ich an Therapiehunde denke.
 
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Ariane
5. Okt. 11:58
Weder der eine noch der andere. Die hüten beide deine Katzen. Der Ausi bellt auch sehr viel.
 
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Dogorama-Mitglied
5. Okt. 12:20
Zu einem Labradoodle würde ich einen gleichartigen Hund nehmen, also Retriever oder Pudel.
Ich habe ja eine bunte Mischung, und nicht jeder unserer Hunde kann gut mit der Art des anderen umgehen. Nicht zuletzt deshalb gab es den 2. Labbi und den Pudel zum Doodle dazu.

Aussies habe ich bisher immer nur aggressiv nach außen, also Fremden gegenüber, erlebt, aber das sind Erfahrungen mit nur 4 Hunden. Border habe ich als charakterlich sehr verschieden kennengelernt, aber sehr reizoffen sind alle, die ich kenne (5 Hunde).

Ich nehme an, als Logopädin hast Du hauptsächlich mit Kindern zu tun. Da würde ich eher einen Golden Retriever wählen, da die ruhiger sind als die anderen Rassen, insbesondere auch ruhiger als Labbis und Pudel.
Ein Labbi wäre mir für Kinder zu körperbetont. Das kann man zwar erzieherisch beeinflussen, aber ich finde es sinnvoll, einen Hund zu wählen, den man nicht zu sehr "verbiegen" muss.
 
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Thomas
5. Okt. 12:31
Zu einem Labradoodle würde ich einen gleichartigen Hund nehmen, also Retriever oder Pudel. Ich habe ja eine bunte Mischung, und nicht jeder unserer Hunde kann gut mit der Art des anderen umgehen. Nicht zuletzt deshalb gab es den 2. Labbi und den Pudel zum Doodle dazu. Aussies habe ich bisher immer nur aggressiv nach außen, also Fremden gegenüber, erlebt, aber das sind Erfahrungen mit nur 4 Hunden. Border habe ich als charakterlich sehr verschieden kennengelernt, aber sehr reizoffen sind alle, die ich kenne (5 Hunde). Ich nehme an, als Logopädin hast Du hauptsächlich mit Kindern zu tun. Da würde ich eher einen Golden Retriever wählen, da die ruhiger sind als die anderen Rassen, insbesondere auch ruhiger als Labbis und Pudel. Ein Labbi wäre mir für Kinder zu körperbetont. Das kann man zwar erzieherisch beeinflussen, aber ich finde es sinnvoll, einen Hund zu wählen, den man nicht zu sehr "verbiegen" muss.
Ach, an der Rasse würde ich es nun nicht unbedingt fest machen, jeder Hund ist individuell. Eine Nachbarin ist Logopädin und nimmt ihre Husky Dame mit zur Arbeit.
Von meinen Huskys wäre auch eine für die Arbeit mit Kindern bestens geeignet gewesen - ruhiges, sanftes Wesen mit einer Engelsgeduld...
 
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Olivia
5. Okt. 12:46
Zu einem Labradoodle würde ich einen gleichartigen Hund nehmen, also Retriever oder Pudel. Ich habe ja eine bunte Mischung, und nicht jeder unserer Hunde kann gut mit der Art des anderen umgehen. Nicht zuletzt deshalb gab es den 2. Labbi und den Pudel zum Doodle dazu. Aussies habe ich bisher immer nur aggressiv nach außen, also Fremden gegenüber, erlebt, aber das sind Erfahrungen mit nur 4 Hunden. Border habe ich als charakterlich sehr verschieden kennengelernt, aber sehr reizoffen sind alle, die ich kenne (5 Hunde). Ich nehme an, als Logopädin hast Du hauptsächlich mit Kindern zu tun. Da würde ich eher einen Golden Retriever wählen, da die ruhiger sind als die anderen Rassen, insbesondere auch ruhiger als Labbis und Pudel. Ein Labbi wäre mir für Kinder zu körperbetont. Das kann man zwar erzieherisch beeinflussen, aber ich finde es sinnvoll, einen Hund zu wählen, den man nicht zu sehr "verbiegen" muss.
Ein Golden Retriever würde für uns tatsächlich auch in Frage komme sowie 1-2 weitere Rassen.

Danke für deine differenzierte Antwort.