Angeschwollene Zitze – Medizinische Sprechstunde – Hundeforum von Dogorama – Dogorama App

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Eve
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Anzahl der Antworten 4
zuletzt 16. Dez.

Angeschwollene Zitze

Hallo ihr Lieben, Bei meiner Hündin ist eine Veränderung an einer ihrer Zitzen (siehe Foto) zu sehen. Hin und wieder kommt da eine gelb glasige Flüssigkeit heraus. Bin mir jetzt nicht sicher ob das Eiter ist? Da ich Krankenschwester bin,weiß ich wie Eiter auszusehen hat und bin leicht irritiert was das sein könnte. Könnte sie eine Entzündung einer ihrer Zitzen haben? Vorab danke fürs Antworten.
 
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Steffi
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16. Dez. 10:49
Vermutlich handelt es sich um eine Mastitis (Gesäugeentzündung), wobei meist nur ein einzelner Mammarkomplex betroffen ist. Die Milchdrüse ist geschwollen, gerötet, vermehrt warm und in der Regel auch schmerzhaft. Abhängig vom Schweregrad können systemische Symptome beispielsweise Fieber, Fressunlust, Abgeschlagenheit und Schwäche auftreten. Anhand dieser Symptome werden verschiedene Mastitis-Formen unterschieden. In deinem Fall handelt es sich um eine beginnende (noch) milde Erkrankung mit leichter Schwellung und gelblich klarem Sekret. Unbehandelt kann sie zu schweren Verläufen mit eitrigem Ausfluss, hochgradigem Fieber und gestörten Allgemeinbefinden in Erscheinung treten. Nach tierärztlicher Untersuchung sollte je nach Schweregrad mit einer entsprechenden antibiotischen Therapie (je nach Antibiogramm) begonnen werden. Zusätzlich können entzündungshemmende Schmerzmittel oder lokale kühlende Salben Linderung verschaffen. In schwerwiegenden Fällen kann es nötig werden die eitrigen Abszesse chirurgisch zu spalten. Bei einer rechtzeitigen und adäquaten Therapie heilen die Mastitiden in der Regel komplikationslos aus.
 

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Steffi
15. Dez. 22:19
Hallo Eve, Wie alt ist deine Hündin? Ist sie kastriert? Wenn nein, wann war die letzte Läufigkeit? Ist sie an der Zitze empfindlicher? Ist sie vermehrt warm und geschwollen?
 
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Eve
16. Dez. 03:21
Hallo Eve, Wie alt ist deine Hündin? Ist sie kastriert? Wenn nein, wann war die letzte Läufigkeit? Ist sie an der Zitze empfindlicher? Ist sie vermehrt warm und geschwollen?
Meine Hündin ist 4 Jahre und nicht kastriert. Die letzte Läufigkeit war im Juli. Ich habe Ihre Zitze mir letztens genauer angeschaut...bzw untersucht und konnte keine Reaktion seitens des Hundes feststellen. Schmerzempfinden war normal,sie leckt sich etwas mehr dort,aber evtl wegen der Flüssigkeit die aus ihrer zitze kommt. Warm und geschwollen ist sie,da ich es täglich kontrolliere.
 
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Steffi
16. Dez. 10:49
Vermutlich handelt es sich um eine Mastitis (Gesäugeentzündung), wobei meist nur ein einzelner Mammarkomplex betroffen ist. Die Milchdrüse ist geschwollen, gerötet, vermehrt warm und in der Regel auch schmerzhaft. Abhängig vom Schweregrad können systemische Symptome beispielsweise Fieber, Fressunlust, Abgeschlagenheit und Schwäche auftreten. Anhand dieser Symptome werden verschiedene Mastitis-Formen unterschieden. In deinem Fall handelt es sich um eine beginnende (noch) milde Erkrankung mit leichter Schwellung und gelblich klarem Sekret. Unbehandelt kann sie zu schweren Verläufen mit eitrigem Ausfluss, hochgradigem Fieber und gestörten Allgemeinbefinden in Erscheinung treten. Nach tierärztlicher Untersuchung sollte je nach Schweregrad mit einer entsprechenden antibiotischen Therapie (je nach Antibiogramm) begonnen werden. Zusätzlich können entzündungshemmende Schmerzmittel oder lokale kühlende Salben Linderung verschaffen. In schwerwiegenden Fällen kann es nötig werden die eitrigen Abszesse chirurgisch zu spalten. Bei einer rechtzeitigen und adäquaten Therapie heilen die Mastitiden in der Regel komplikationslos aus.
 
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Eve
16. Dez. 14:49
Vermutlich handelt es sich um eine Mastitis (Gesäugeentzündung), wobei meist nur ein einzelner Mammarkomplex betroffen ist. Die Milchdrüse ist geschwollen, gerötet, vermehrt warm und in der Regel auch schmerzhaft. Abhängig vom Schweregrad können systemische Symptome beispielsweise Fieber, Fressunlust, Abgeschlagenheit und Schwäche auftreten. Anhand dieser Symptome werden verschiedene Mastitis-Formen unterschieden. In deinem Fall handelt es sich um eine beginnende (noch) milde Erkrankung mit leichter Schwellung und gelblich klarem Sekret. Unbehandelt kann sie zu schweren Verläufen mit eitrigem Ausfluss, hochgradigem Fieber und gestörten Allgemeinbefinden in Erscheinung treten. Nach tierärztlicher Untersuchung sollte je nach Schweregrad mit einer entsprechenden antibiotischen Therapie (je nach Antibiogramm) begonnen werden. Zusätzlich können entzündungshemmende Schmerzmittel oder lokale kühlende Salben Linderung verschaffen. In schwerwiegenden Fällen kann es nötig werden die eitrigen Abszesse chirurgisch zu spalten. Bei einer rechtzeitigen und adäquaten Therapie heilen die Mastitiden in der Regel komplikationslos aus.
Danke danke dankeeeee liebe Steffi, an die Mastitis habe ich auch bereits gedacht. Somit ist der Gang zum TA unumgänglich.
 

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