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Marie
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Anzahl der Antworten 103
zuletzt 14. Feb.

Welche Impfungen sollte man auf jeden Fall machen ?

Hallo alle zusammen, Ich habe eine bald 3 jährige Aussiehündin, es stehen bald wieder Impfungen an und ich möchte nur die notwendigen Impfungen machen lassen und mein Hund nicht mit allem vollpumpen leider kenne ich mich da aber echt nicht aus da sie mein Ersthund ist. Vielleicht ist hier jemand vom Fqch oder kennt sich aus und kann mir weiterhelfen.
 
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Aga
13. Feb. 17:51
Du brauchst alle angekreuzten Impfungen wenn du sicher sein möchtest, dass du alles dafür getan hast damit dein Hund gesund bleibt. Da kannst du deinem Tierarzt gerne vertrauen!
 
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Sonja
13. Feb. 18:39
Was halt "Impfgegner" nicht bedenken, war haben wollen, denn oft hört man ja von ihnen.... 'impfung xy ist nicht nötig weil es in D kaum/keine solche Krankheistfälle gibt, oder die Ansteckungsgefahr ja gering sei.... etc..' Ja das mag teilweise zutreffen...ABER.... das liegt in erster linie auch daran das die meisten HH vernünpftig/verantwortungsbewusst sind und ihre Tiere eben Impfen lassen. Wenn diese HH ebenso denken würden wie die "lmpfgegner" und ihre Hunde nicht impfen lassen würden....DANN würde es sehr schnell sehr viel anders aussehen, !.....die Infektions-/Krankheits-fälle und somit auch das Ansteckungsrisiko/Ansteckungsgefahr....würde steigen, dass, dies es alles andere als "Worst-case- Szenario" ist ..... sind nüchterne Fakten, die man in diversen Ländern sehen kann und dafür muss man "gar nicht so weit gucken"....(blick über einige direkte D Grenzen reichen schon...Also von daher sollte die Frage "ist eine impfung nötig" , gar nicht erst auftauchen...
 
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Mandy
13. Feb. 18:47
Hi Marie, die Impfung die sind echt notwendig. Tollwut musst du nicht unbedingt das kann man selber entscheiden mittlerweile aber meine die kriegt komplett die ganzen Impfung, die bei dir jetzt auch draufstehen und Tollwut ist immer alle zwei Jahre und ich hab damit auch noch bisher keine Probleme und nix meine ist erst vier.
 
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Carola
13. Feb. 18:52
Was glauben denn die Impfgegner,warum Tollwut, Staupe und beim Menschen z.B. Pocken und Tetanus dezimiert wurden? Waren da nicht vielleicht doch Impfungen im Spiel?
Nein das liegt nur an der Ernährung!😜
Wenn du deine Hunde mit dem weltbesten Futter von Dr Z beispielsweise fütterst dann werden sie niemals krank. Logischerweise brauchen Sie dann auch weder Wurmkur noch Impfung und Zeckenschutz ist dann auch obsolet.😎 Ironie off
 
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Steffi
13. Feb. 19:33
Ich Frage mich auch immer was unnötig ist. Mein kleiner Zwergpudel wiegt nur 5 kg und ist jedesmal nach einer Impfung 2 Tage down. Ich habe gelesen das der Hund irgendwann für einige Impfungen immunisiert ist. Mein TA meint so ein Quatsch. Aber manchmal beschleicht mich das Gefühl das hier nur mit wenig Arbeit Geld verdient wird. Was meint ihr
Meine Tierärztin darf gerne etwas verdienen für ihre Arbeit, dafür dass sie ausreichend und gut ausgebildetes Personal beschäftigt, sich regelmäßig fortbildet, eine gut organisierte Praxis ohne lange Wartezeiten in angenehmen Räumen führt, man im Notfall sehr schnell einen Termin bekommt und sie sich immer ausreichend Zeit für uns nimmt.
Montag war ich mit Lumi da, um mir eine Wurmkur abzuholen, hatte noch Fragen zur nächsten Impfung und sie har dann auch gleich noch etwas Medical-Training mit Lumi gemacht..Lumi ist maximal skeptisch da rein und entspannt wieder raus. Das Ganze hat 11 Euro gekostet...finde ich wenig und habe daher noch die Kaffeekasse gefüttert.
 
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Kati
14. Feb. 11:47
Übrigens passend zur Tollwutdiskussion: am 10.02. wurde in Tollwutfall bei einem importieren Hund in Deutschland bestätigt.
WAHIS https://share.google/ew8fRv6Tg1vQYAzfq
 
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Katrin
14. Feb. 12:20
Übrigens passend zur Tollwutdiskussion: am 10.02. wurde in Tollwutfall bei einem importieren Hund in Deutschland bestätigt. WAHIS https://share.google/ew8fRv6Tg1vQYAzfq
Habs gerade auf Instagram gesehen. Eine Tierärztin meinte es wäre ein aus Russland kommender illegal eingeführter ,,TS" Welpe gewesen.
 
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Mirja
14. Feb. 12:38
Mein Hund wird nur gegen Tollwut geimpft und auch nur, weil wir das für den Urlaub im Ausland brauchen. Alles andere wird nicht geimpft. Deutschland ist, was das Impfen bei Hunden betrifft, absolut überzogen.
Die Grundimpfungen, die jedes Jahr oder alle zwei Jahre gemacht werden sollten, halten meist 10 Jahre oder länger. Ich habe früher auch alles impfen lassen, bis mein Hund die Impfstoffe einfach nicht mehr vertragen hat. Seitdem wird nicht mehr geimpft und wenn 10 Jahre seit der letzten Impfung vergangen sind, werde ich Blut abnehmen und prüfen lassen, ob nachgeimpft werden muss oder nicht. Somit ist er geschützt und ich belaste ihn nicht mit diesem Zeug und rufe auch keine anderen Krankheiten dadurch hervor.
 
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Karin
14. Feb. 12:42
Prof. Dr. Ronald Schultz ist ein international anerkannter Experte für veterinärmed. Immunologie an der University of Wisconsin-Madison. Seine Forschungen haben die Impf- empfehlungen für Hunde grundlegend beeinflusst, indem sie zeigten, dass viele Impfungen weit länger halten als das früher übliche jährliche Intervall. Hier die Kernpunkte seiner Empfehlungen zu Hundeimpfungen:
"Impfen Sie weise" (Vaccinate wisely): Schultz vertritt den Ansatz, Impfungen auf das notwendige Maß zu beschränken, um Überimpfung und Nebenwirkungen zu vermeiden.
Dauer der Immunität (DOI): Seine Studien zeigten, dass Impfstoffe gegen Staupe, Parvovirose u. Adenoviren (Core-Impfungen) eine Immunität von mindestens 3 - 7 Jahren, oft sogar ein Leben lang, bieten.
Impfintervall: Nach der Grundimmunisierung (inkl. einer Auffrischung im Alter von ca. 1 Jahr) müssen Core-Impfstoffe im Erwachsenenalter nicht jährlich, sondern im Regelfall nur alle 3 Jahre oder seltener aufgefrischt werden.
Tollwut: Obwohl sie oft länger hält, empfiehlt Schultz, Tollwutimpfungen gem. der gesetzl. Vorgaben (oft alle 3 Jahre) durchzuführen.
Titer-Tests: Statt blindem Nachimpfen empfiehlt er Titer-Tests (Messung Antikörper), um festzustellen, ob ein Hund noch geschützt ist.
Non-Core-Impfungen: Impfungen gegen Zwingerhusten (Bordetella) oder Leptospirose (bakterielle Impfungen) bieten eine kürzere Immunität und sollten nur bei individuellem Risiko, ggf. jährlich, aufgefrischt werden.
Welpen: Welpen sollten nicht zu früh geimpft werden (am besten ab der 6. - 8. Woche) und die Serie bis zur 16. Woche oder älter fortsetzen.
Zusammenfassend empfiehlt Prof. Schultz, die Grundimmunisierung wie geplant durchzuführen, aber im Erwachsenenalter den Impfschutz durch Titer-Tests zu prüfen, statt jährlich routinemäßig zu impfen.
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Sabine
14. Feb. 14:56
Prof. Dr. Ronald Schultz ist ein international anerkannter Experte für veterinärmed. Immunologie an der University of Wisconsin-Madison. Seine Forschungen haben die Impf- empfehlungen für Hunde grundlegend beeinflusst, indem sie zeigten, dass viele Impfungen weit länger halten als das früher übliche jährliche Intervall. Hier die Kernpunkte seiner Empfehlungen zu Hundeimpfungen: "Impfen Sie weise" (Vaccinate wisely): Schultz vertritt den Ansatz, Impfungen auf das notwendige Maß zu beschränken, um Überimpfung und Nebenwirkungen zu vermeiden. Dauer der Immunität (DOI): Seine Studien zeigten, dass Impfstoffe gegen Staupe, Parvovirose u. Adenoviren (Core-Impfungen) eine Immunität von mindestens 3 - 7 Jahren, oft sogar ein Leben lang, bieten. Impfintervall: Nach der Grundimmunisierung (inkl. einer Auffrischung im Alter von ca. 1 Jahr) müssen Core-Impfstoffe im Erwachsenenalter nicht jährlich, sondern im Regelfall nur alle 3 Jahre oder seltener aufgefrischt werden. Tollwut: Obwohl sie oft länger hält, empfiehlt Schultz, Tollwutimpfungen gem. der gesetzl. Vorgaben (oft alle 3 Jahre) durchzuführen. Titer-Tests: Statt blindem Nachimpfen empfiehlt er Titer-Tests (Messung Antikörper), um festzustellen, ob ein Hund noch geschützt ist. Non-Core-Impfungen: Impfungen gegen Zwingerhusten (Bordetella) oder Leptospirose (bakterielle Impfungen) bieten eine kürzere Immunität und sollten nur bei individuellem Risiko, ggf. jährlich, aufgefrischt werden. Welpen: Welpen sollten nicht zu früh geimpft werden (am besten ab der 6. - 8. Woche) und die Serie bis zur 16. Woche oder älter fortsetzen. Zusammenfassend empfiehlt Prof. Schultz, die Grundimmunisierung wie geplant durchzuführen, aber im Erwachsenenalter den Impfschutz durch Titer-Tests zu prüfen, statt jährlich routinemäßig zu impfen. .. .
Aber ich kenne niemanden, der Titertests machen lässt. "Zuviel Impfungen!" schreien ist einfach, aber Geld für teure Titer auszugeben, scheinbar deutlich schwieriger.