Meine 6jährige Vizslahündin wurde alle 5 Monate läufig, hat geblutet wie ein Schwein und dazwischen manchmal scheinträchtig. Generell war sie immer sehr interessant für Rüden. Scheinträchtig habe ich mit einem pflanzlichen Präparat in Griff bekommen, allerdings war die letzte Läufigkeit nach 3 Wochen nicht vorbei und dem Hund ging es nicht gut. Am letzten Mittwoch wurde sie normal kastriert, da sie eine Hämometra hatte und der Tierarzt und ich Angst hatten das es über das lange Wochenende platzt. Sprich ich würde mal zum Tierarzt gehen und Ultraschall machen lassen, wenn das Gefühl besteht, dass es schlimmer wird. Gerade im Alter werden solche Sachen bei Hunden ja eher schlimmer als besser. Bin eigentlich auch eher contra Kastration, aber ich glaube in unserer Situation ist es notwendig gewesen. Ansonsten ist halt immer eine genaue Überwachung während und nach der Läufigkeit notwendig mit zunehmendem Alter notwendig, was bei kürzeren Intervallen auch stressig ist, da meine vorherigen Hündin zum Beispiel im Alter eine Gebärmutterentzündung hatte und man da auch immer hofft und bangt, ob das Medikament wirkt oder ob man doch operieren muss. Normale Kastration hat sie richtig gut weggesteckt, allerdings hat sie wahrscheinlich aufgrund von Antibiotika und Schmerzmittel einen schlechten Magen. Vielleicht braucht man bei minimalinvasive Kastration kürzer diese Medikamente.