Wenn es um den Verdacht im Halswirbelbereich geht, würde ich dir ehrlich gesagt ans Herz legen, direkt in eine Tierklinik zu fahren, anstatt nur beim Haustierarzt zu röntgen.
Wie du vielleicht weißt, sieht man einen Bandscheibenvorfall auf einem normalen Röntgenbild gar nicht, weil Weichteile dort nicht dargestellt werden.
Sinnvoller wäre in diesem Fall direkt ein MRT, um Klarheit zu haben und Emma unnötige Wartezeit und zu ersparen. Gerade an der Halswirbelsäule kann das sonst schnell gefährlich werden.
Ein Bandscheibenvorfall kann stabil bleiben oder innerhalb von Sekunden „durchbrechen“. Aus Schmerzen werden dann doch noch schlagartig Lähmungen.
Die Schmerzmittel maskieren das Problem: Da Emma durch die Tabletten weniger Schmerzen spürt, bewegt sie sich vielleicht zu Doll oder springt. Das kann den entscheidenden Restdruck auf das Rückenmark ausüben.Sei bloß vorsichtig!
Wenn das Rückenmark zu lange gequetscht wird, entstehen bleibende Schäden. Je früher eine OP (falls nötig) erfolgt, desto besser ist die Heilungschance.
Ich hatte selbst schon einen Bandscheibenvorfall und weiß daher leider nur zu gut, was das für Schmerzen sind – das ist eine ganz andere Hausnummer als 'normale' Rückenschmerzen.
Und bitte verbanne das Halsband, und nimm ein gut sitzendes Brustgeschirr.
So drastisch hat es der Tierarzt nicht ausgedrückt 🥲
Aber der Röntgentermin ist tatsächlich nicht beim Haustierarzt, sondern in einem Tiergesundheitszentrum, das mir vom Tierarzt empfohlen wurde, weil dort Spezialisten arbeiten und er weiß, dass man dort in besten Händen ist. Ich vertraue darauf, das fühlt sich irgendwie "richtiger" an als Stunden in einer überlasteten Notaufnahme zu verbringen 😕
Auf jeden Fall achte ich penibel darauf, dass Emma nichts tut, was schädlich sein könnte. Und im Notfall geht es dann doch in die Notaufnahme!