Scheinschwangerschaft & (chron.) Gastritis
Hallo zusammen, unsere Hündin aus dem Tierschutz ist nun ca. 1 Jahr alt und leidet bereits seit November an immer wiederkehrenden Magendarmproblemen. Tierärztlich ist einiges untersucht worden (inkl. drei Mal Verkaufsultraschall,Blutuntersuchung) und zuletzt hatten wir die Situation auch sehr gut im Griff (3 Mahlzeiten am Tag,eine spät abends + Zwieback vor dem Schlafen, zeitweise sucrabest,dann vetgastril,danach auf Ulmenrinde umgestiegen, Futter wurde mehrfach gewechselt bis sie letztendlich Monoprotein Pferd/Kartoffel vertragen hat). Soviel dazu...
Januar (vermutlich erste) Läufigkeit, war alles OK soweit. Am 1.4. beim TA aufgrund starker Magendarmproblematik - Diagnose: Scheinschwanger mit sehr dickem Gesäuge, Ausschluss einer Gebärmutterentzündung. 6 Tage Lactostop , ansonsten rührt sie ihr Nassfutter seitdem garnicht an und isst eigentlich nur Hähnchen. Gelegentlich noch etwas Trockenfutter (immer in der Hoffnung,dass sie das auch verträgt), aber auch das immer weniger und sehr mäkelig. Sie hat das Fressen teilweise eingestellt,anschließend gab es Nachterbrechen inkl. Blut. Der Hund leidet an diesen Tagen sichtbar,ist aber an allen anderen Tagen überaus fit und wirkt wieder stabil. Morosche Suppe,Reis,Kartoffeln isst sie garnicht.Wir haben nun zur "Überbrückung" Mirtazapin für den Bedarf als Appetitanreger vom TA bekommen und erneut eine Packung Cerenia, wenn wir wieder merken,dass es kippt. Das kann ja nun alles keine Dauerlösung sein und ist langfristig sicherlich auch nicht gut für die Maus .. Gibt es vielleicht jemanden mit ähnlichen Erfahrung und/oder Tipps,was wir noch anpassen könnten?
Aktuell "scharrt" sie noch sehr häufig im Körbchen und buddelt draußen im Sand. Auch fiept sie noch willkürlich. Gelegentliches rammeln des Herrchens ist wieder weniger geworden.