Hallöchen liebe Marlen🤗
Ich habe mal für dich recherchiert und außerdem beschäftigt mich dieses Thema enorm, bzgl der antibiotikumvergabe und Co für unsere Haustiere... Wenn du vielleicht mehr zu diesem Thema wissen möchtest und es dich vielleicht interessiert, dann schau dir Mal das Interview von Frau Dr Ziegler (Tierärztin) auf YouTube an. Danach und das verspreche ich dir, denkst du anders. Bei mir ist es zumindest so.
Antibiotika wirken sich negativ auf die Darmflora (das Mikrobiom) von Hunden aus, weil sie nicht zwischen schädlichen Bakterien, die eine Infektion verursachen, und nützlichen Bakterien, die für die Darmgesundheit essenziell sind, unterscheiden. Sie wirken "indiskriminierend", töten also beide Gruppen ab. Die gestörte Darmflora kann zu Verdauungsproblemen wie Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen führen. Da ein Großteil des Immunsystems im Darm sitzt, schwächt eine gestörte Flora zudem die Abwehrkräfte des Hundes. Besonders kritisch: Bestimmte Antibiotika, die über die Gallenflüssigkeit in den Darm gelangen, verursachen eine stärkere Störung. Dazu gehören häufig genutzte Mittel wie Metronidazol, Clindamycin und Sulfonamide. Um die Darmflora nach einer Antibiotikabehandlung zu unterstützen, wird oft eine "Darmsanierung" mittels Probiotika (zugesetzte Bakterienkulturen) und Präbiotika (Nahrung für gute Bakterien) empfohlen.
Liebe Grüße und alles gute für dich und deine Fellnase 🤗🐾