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Michelle
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 35
zuletzt 24. Jan.

Muskelaufbau Hinterbeine

Guten Tag, habt ihr Tricks und Tipps, an denen ich den Muskelaufbau für meine Hündin verstärken kann. Sie ist recht schwach was der Muskelaufbau angeht. Auf Wackelboards oder Balancekissen geht sie einfach nicht rauf, höchsten nur einmal ganz kurz mit einer Pfote antippen. Leider haben wir bei mir Zuhause nicht wirkliche Erhöhungen oder Meer/ Sand in der Umgebung. Ganz zur Not, gehen wir zur Physiotherapie. Würde es aber erst mal so probieren.
 
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Karin
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23. Jan. 18:48
Ich würde mir das erstmal von den Profis in einer physiopraxis zeigen lassen. Man kann da sicherlich auch einiges falsch machen. Auch die Übungen selbst und die Zeiteinheiten müssen ja auch passen.
 
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Karin
23. Jan. 18:48
Ich würde mir das erstmal von den Profis in einer physiopraxis zeigen lassen. Man kann da sicherlich auch einiges falsch machen. Auch die Übungen selbst und die Zeiteinheiten müssen ja auch passen.
 
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Dogorama-Mitglied
23. Jan. 18:56
Ich gehe regelmäßig mit Bruno zum Fitness (Physiotherapie). Ich alleine hätte es sehr wahrscheinlich falsch aufgebaut.
 
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Kati
23. Jan. 19:00
Wo du wenig falsch machen kannst ist Elefantentrick. Vorderpfoten auf einen Hocker und dann um den Hocker drehen lassen (einfach mal Google oder YouTube fragen zwecks Videos).
Ein Physio ist aber eine gute Idee, auch um zu schauen wieso da so wenig Muskeln sind? Wirklich einfach nur zu wenig Bewegung oder Blockaden, die die Bewegung behindern?
Schaden kann es nicht.
Beim deutschen Schäferhund klingeln aber natürlich auch die Alarmglocken zwecks degenerativer Myelopathie...
 
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Sabine
23. Jan. 19:01
Wir mussten Treppen laufen aber langsam an der Leine und nur welche die nicht rutschig sind
 
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Sabine
23. Jan. 19:06
Ich würde auch zuerst das zugrundelegende Problem wissen wollen und mich dann bei der Physio die passenden Übungen zeigen lassen. Die haben sicher auch viele Tipps und Tricks für "unwillige" Patienten.
 
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Maria
23. Jan. 19:31
Du könntest mit isometrischen Übungen anfangen. Der Hund steht vor dir. Du gibst etwas Stabilität, indem du eine Hand vorn an der Brust oder seitlich am oberen Vorderbein auflegst. Die andere Hand liegt flach seitlich am oberen Hinterbein auf und dann gibst du etwas Druck auf das Hinterbein, so viel, dass der Hund dagegen hält, aber nicht so viel, dass er seitlich wegkippt. Das machst du an beiden Seiten, auch an der Vorderbeinen kannst du das machen, erst ganz kurz und dann verlängerst du die Dauer etwas. Wenn ich das bei meiner Omi mache, zähle ich bis drei und lasse dann langsam los. Schau immer, dass du den Druck nicht zu schnell rausnimmst, damit der Hund nicht aus dem Gleichgewicht kommt. Auf YouTube gibt es dazu nette Tutorials.

Den Elefantentrick machen wir auch und Cavaletti ist auch eine schöne Option. Da ist vor allem wichtig, dass der Hund langsam und gerade über die Hürden liegt und jedes Bein einzeln drüber setzt.

Abwechselnd sitzen und stehen ist auch eine gute Übung.
 
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Dogorama-Mitglied
23. Jan. 19:38
Wo du wenig falsch machen kannst ist Elefantentrick. Vorderpfoten auf einen Hocker und dann um den Hocker drehen lassen (einfach mal Google oder YouTube fragen zwecks Videos). Ein Physio ist aber eine gute Idee, auch um zu schauen wieso da so wenig Muskeln sind? Wirklich einfach nur zu wenig Bewegung oder Blockaden, die die Bewegung behindern? Schaden kann es nicht. Beim deutschen Schäferhund klingeln aber natürlich auch die Alarmglocken zwecks degenerativer Myelopathie...
Der Elefantentrick darf bei Verdacht auf neurologisches Geschehen nicht beübt werden, da er die caudalen Strukturen übermäßig belastet.
 
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Dogorama-Mitglied
23. Jan. 19:39
Wir mussten Treppen laufen aber langsam an der Leine und nur welche die nicht rutschig sind
Auch hier: Das Treppensteigen darf bei Verdacht auf neurologisches Geschehen nicht beübt werden, da es die caudalen Strukturen übermäßig belastet.
 
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Dogorama-Mitglied
23. Jan. 19:40
Du könntest mit isometrischen Übungen anfangen. Der Hund steht vor dir. Du gibst etwas Stabilität, indem du eine Hand vorn an der Brust oder seitlich am oberen Vorderbein auflegst. Die andere Hand liegt flach seitlich am oberen Hinterbein auf und dann gibst du etwas Druck auf das Hinterbein, so viel, dass der Hund dagegen hält, aber nicht so viel, dass er seitlich wegkippt. Das machst du an beiden Seiten, auch an der Vorderbeinen kannst du das machen, erst ganz kurz und dann verlängerst du die Dauer etwas. Wenn ich das bei meiner Omi mache, zähle ich bis drei und lasse dann langsam los. Schau immer, dass du den Druck nicht zu schnell rausnimmst, damit der Hund nicht aus dem Gleichgewicht kommt. Auf YouTube gibt es dazu nette Tutorials. Den Elefantentrick machen wir auch und Cavaletti ist auch eine schöne Option. Da ist vor allem wichtig, dass der Hund langsam und gerade über die Hürden liegt und jedes Bein einzeln drüber setzt. Abwechselnd sitzen und stehen ist auch eine gute Übung.
Alles schöne Übungen, ganz sicher. Nur je nach Krankheitsbild möglicherweise kontraproduktiv bzw. möglicherweise sogar mehr als das, nämlich kontraindiziert. Das muss immer mit bedacht werden.
 
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Claudia
23. Jan. 19:43
Statt dem Wackelkissen kann man eine Decke mehrmals falten oder Sofakissen benutzen