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Julia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 6
heute 05:35

Medical training

Hey ihr da draußen, ich hab nen 2,5 jahre alten Cocker zu Hause. Tierarztbesuche sind so ein Krampf, obwohl bis jetz noch nix schlimmes war. Er verbellt schon alles und jeden beim Reinkommen in die Praxis (mittlerweile dürfen wir nu schon immer direkt durch) und im Zimmer verbellt er dann die Ärztin ununterbrochen (die sich total Mühe gibt) . Aufn Tisch geht nur, wenn der TA weit weg steht. Untersuchen nicht möglich. Kurz ma Leckerchen nehmen geht, dann wieder bellen. So verlassen wir dann auch die Praxis wieder. Aufmunternde Worte? Tipps? Erfahrungsberichte? Wird es irgendwann besser??? 😜
 
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Babs
Beliebteste Antwort
15. Juni 22:10
Hallöchen, die gute Nachricht: Ja, es wird besser. Die schlechte Nachricht:" Wenn man viel trainiert/übt."

Meine Tips:
1. Zu Hause den Tierarztbesuch üben wie z. B.: An der Leine ... Rauf auf einen Tisch und wieder runter. Drauf, runter, drauf runter. Dann kurz auf dem Tisch stehen lassen und wieder runter. Langsam das Stehen auf dem Tisch ausweiten. Alles in positiver aber ruhiger Stimmung. Wenn er auf dem RmTisch steht, auch mal anfassen bishin zum ganzen Körper abtasten. Dann kommt auch mal eine Person durch die Türe ubd geht wieder. Wiederholen. Dann nähert sich die Person mal und geht wieder bishin, dass die Person abtastet. Alles. Pfoten, Ohren ....
Während diese Person das macht, bleibst Du ruhig und entspannt und redest leise mit Deinem Hund (das wird sein Sicherheitsanker werden Deine ruhige Stimme).

2. Gleichzeitig fährst Du jeden Tag zum Tierarzt. Hund aus dem Auto und wieder wegfahren. Beim nächsten Mal draußen schnuppern lassen um die Gerüche aufzunehmen. Wegfahren. Dann mal rein gehen und wieder raus. Den Tierarzt fragen, ob ihr auch mal in einen Behandlungsraum dürft. Du bleibst immer bei Deiner ruhigen Stimme (die erste Verknüpfung von zu Hause zum Tierarzt). Auch mal kurz ins Wartezimmer setzen und wieder raus gehen ...

Es geht im Wesentlichen um die Gerüche und die Geräusche beim TA und das er auf einen Tisch geht und sich anfassen lassen muss. Alles, was er zu Hause positiv gelernt hat, langsam mit den Gerüchen und Geräuschen beim TA verknüpfen. Deine Stimme soll beruhigen (nicht bemitleiden) und zu einer sicheren und positiven Konstante werden und verknüpfen bzw. das Schöne (zu Hause positiv erlernte) mit dem Blöden (TA) zum positiven verbinden.

Hört sich jetzt nach viel Arbeit an, aber die Trainingseinheiten selber sind kurz (ein paar Minuten).

Ich hoffe, ich konnte erklären, worauf ich hinaus möchte. Letztendlich ist es die Gewohneit. Rein beim TA, Tisch, ruhige Stimme Gerüche und Geräusche kennen ..
 
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Babs
15. Juni 22:10
Hallöchen, die gute Nachricht: Ja, es wird besser. Die schlechte Nachricht:" Wenn man viel trainiert/übt."

Meine Tips:
1. Zu Hause den Tierarztbesuch üben wie z. B.: An der Leine ... Rauf auf einen Tisch und wieder runter. Drauf, runter, drauf runter. Dann kurz auf dem Tisch stehen lassen und wieder runter. Langsam das Stehen auf dem Tisch ausweiten. Alles in positiver aber ruhiger Stimmung. Wenn er auf dem RmTisch steht, auch mal anfassen bishin zum ganzen Körper abtasten. Dann kommt auch mal eine Person durch die Türe ubd geht wieder. Wiederholen. Dann nähert sich die Person mal und geht wieder bishin, dass die Person abtastet. Alles. Pfoten, Ohren ....
Während diese Person das macht, bleibst Du ruhig und entspannt und redest leise mit Deinem Hund (das wird sein Sicherheitsanker werden Deine ruhige Stimme).

2. Gleichzeitig fährst Du jeden Tag zum Tierarzt. Hund aus dem Auto und wieder wegfahren. Beim nächsten Mal draußen schnuppern lassen um die Gerüche aufzunehmen. Wegfahren. Dann mal rein gehen und wieder raus. Den Tierarzt fragen, ob ihr auch mal in einen Behandlungsraum dürft. Du bleibst immer bei Deiner ruhigen Stimme (die erste Verknüpfung von zu Hause zum Tierarzt). Auch mal kurz ins Wartezimmer setzen und wieder raus gehen ...

Es geht im Wesentlichen um die Gerüche und die Geräusche beim TA und das er auf einen Tisch geht und sich anfassen lassen muss. Alles, was er zu Hause positiv gelernt hat, langsam mit den Gerüchen und Geräuschen beim TA verknüpfen. Deine Stimme soll beruhigen (nicht bemitleiden) und zu einer sicheren und positiven Konstante werden und verknüpfen bzw. das Schöne (zu Hause positiv erlernte) mit dem Blöden (TA) zum positiven verbinden.

Hört sich jetzt nach viel Arbeit an, aber die Trainingseinheiten selber sind kurz (ein paar Minuten).

Ich hoffe, ich konnte erklären, worauf ich hinaus möchte. Letztendlich ist es die Gewohneit. Rein beim TA, Tisch, ruhige Stimme Gerüche und Geräusche kennen ..
 
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Sonja
15. Juni 22:44
Es gibt Hundschulen die "Medical training" (Kurse) anbieten. Die arbeiten auch mit TA's zusammen. Ich weiss das von mehreen IBH Hundeschulen. Ev einfach mal die in deiner Nähe kontaktieren...auf https://ibh-hundeschulen.org gibts eine Postleitzahlen liste
 
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Maja
15. Juni 23:10
Wie machst Du das denn Zuhause? Pfoten auf Grannen, Ohren Zähne, Popo untersuchen? Machst Du das? Wenn nicht, dann verbinde das mit einem "Kommando"...Ohren schauen- Leckeri, Füße anschsuen- Leckerli usw. Das Anschauen einzelner Körperteile muss normal werden. Wenn der Hund eine Präferenz für ein bestimmtes Geschlecht hat, lass das erstmal zu.
 
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S.W.🌸
heute 04:21
Mich würde interessieren hat er mal schlechte Erfahrungen gemacht in der Praxis? Ist er auch in einer anderen Praxis so? Er muss doch sicherlich auch zum Hundefriseur ist dort auch das gleiche Problem? Oft sind es ja auch schlechte Erfahrung und man muss dadran arbeiten?
 
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Jessica
heute 05:18
In deinem Profil sieht es so aus als hättest du 2 Hunde?

Wie verhält sich der andere Hund von eich beim Tierarzt?
Geht ihr einzeln zum Tierarzt?

Babs B. Beitrag kann ich eigentlich nichts hinzufügen fügen, nur wenn der andere Zweite Hund ggf entspannt zum Tierarzt geht nehmt den mit auch wenn ihr übt.
 
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Thomas Alexander
heute 05:35
Hallöchen, die gute Nachricht: Ja, es wird besser. Die schlechte Nachricht:" Wenn man viel trainiert/übt." Meine Tips: 1. Zu Hause den Tierarztbesuch üben wie z. B.: An der Leine ... Rauf auf einen Tisch und wieder runter. Drauf, runter, drauf runter. Dann kurz auf dem Tisch stehen lassen und wieder runter. Langsam das Stehen auf dem Tisch ausweiten. Alles in positiver aber ruhiger Stimmung. Wenn er auf dem RmTisch steht, auch mal anfassen bishin zum ganzen Körper abtasten. Dann kommt auch mal eine Person durch die Türe ubd geht wieder. Wiederholen. Dann nähert sich die Person mal und geht wieder bishin, dass die Person abtastet. Alles. Pfoten, Ohren .... Während diese Person das macht, bleibst Du ruhig und entspannt und redest leise mit Deinem Hund (das wird sein Sicherheitsanker werden Deine ruhige Stimme). 2. Gleichzeitig fährst Du jeden Tag zum Tierarzt. Hund aus dem Auto und wieder wegfahren. Beim nächsten Mal draußen schnuppern lassen um die Gerüche aufzunehmen. Wegfahren. Dann mal rein gehen und wieder raus. Den Tierarzt fragen, ob ihr auch mal in einen Behandlungsraum dürft. Du bleibst immer bei Deiner ruhigen Stimme (die erste Verknüpfung von zu Hause zum Tierarzt). Auch mal kurz ins Wartezimmer setzen und wieder raus gehen ... Es geht im Wesentlichen um die Gerüche und die Geräusche beim TA und das er auf einen Tisch geht und sich anfassen lassen muss. Alles, was er zu Hause positiv gelernt hat, langsam mit den Gerüchen und Geräuschen beim TA verknüpfen. Deine Stimme soll beruhigen (nicht bemitleiden) und zu einer sicheren und positiven Konstante werden und verknüpfen bzw. das Schöne (zu Hause positiv erlernte) mit dem Blöden (TA) zum positiven verbinden. Hört sich jetzt nach viel Arbeit an, aber die Trainingseinheiten selber sind kurz (ein paar Minuten). Ich hoffe, ich konnte erklären, worauf ich hinaus möchte. Letztendlich ist es die Gewohneit. Rein beim TA, Tisch, ruhige Stimme Gerüche und Geräusche kennen ..
Machen wir genauso. Mittlerweile sind alle Vier gern gesehene Patienten. Zu den Impfterminen gehen sogar Alle zusammen.