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Ramona
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Anzahl der Antworten 13
heute 11:15

Kurze Frage zu Problemen während Futterumstellung

Hallo, ich wollte mich einmal austauschen, wie ihr vorgegangen seid, wenn es Probleme während einer Futterumstellung gab. Ich habe mit Ernährungsberatung auf ein anderes Futter umgestellt nach Bedarfsrechnung zur täglichen Ration und die Umstellung über Tage schrittweise durchgeführt. Altes Futter nach und nach weggelassen. Jetzt nach fast 2 Wochen schleichen sich ein paar Probleme ein. Dickdarmdurchfall mit Schleim über den Tag, dann wieder 1-2 Tage ok, dann wieder etwas matschiger Kotabsatz.Ich habe umgestellt auf Hermanns Kreativ mix Pferd und füge Ergänzungen zu. Das verträgt der Darm wohl noch nicht, so dass ich nochmal ein paar Schritte zurück gegangen bin mit den Ergänzungen (Süßkartoffel, Öle, Mineralpulver wieder weggelassen ). Jetzt nur Fleisch mit Zellulose. Während dieser Umstellung verträgt er übrigens auch keinerlei Leckerlis. Futtertagebuch führe ich seit dem 21.1. und jeder Tag ist anders was den Kotabsatz angeht . Mal gut und mal nicht so gut. Heute kann ich sagen, dass er die letzten zwei Tage kein Durchfall hatte, dafür hat er heute Galle gebrochen und hat erst abends gefressen. Vielleicht ist es gerade zu viel Fleisch, was zu viel Magensäure produziert, deshalb mische ich jetzt Reisflocken dazu. Hattet ihr auch solch Probleme bei einer Futterumstellung und wie seid ihr weiter vorgegangen? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Zur bisherigen Diagnostik: habe den Kot untersuchen lassen auf Würmer und Giardien, das war negativ. Hätte ja sein können, dass da was nicht in Ordnung ist. Aber es scheint nach meinem Verständnis mit der Umstellung zusammenzuhängen. Habt ihr Tipps für mich ? Kann sich so eine Umstellung noch hinziehen oder ist hier das Kind schon in den Brunnen gefallen und ich muss zum Tierarzt?
 
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Ramona
heute 08:56
Ich finde insgesamt bist du da sehr vorbildlich ran gegangen an die Futterumstellung. Denke nicht, dass es zu schnell war. Mh okay das ist natürlich spannend, wenns auch vorher schon Pferd gab. Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten (kann bei aber auch komplett anders sein!) - bei uns lag es damals an zu viel Fleisch/Protein und wir mussten dann mehr Kohlenhydrate/Ballaststoffe hinzufügen. Also vielleicht erstmal damit testen, mehr Kohlenhydrate? Euch wurde Reis vorgeschlagen - da einfach schauen, was angenommen wird. Unsere mag z.B. gar keinen Reis. Dafür funktioniert für uns Kartoffel und Haferflocken. Muss man natürlich auf die Kalorien mit achten!
Vielen Dank für deine lieben Worte. Es frustriert und belastet schon sehr, dass es trotz fachmedizinischer Unterstützung so negativ verlaufen kann. Haferflocken ist ein guter Tipp. Ja ich werde etwas Kohlenhydrate Reis oder Süsskartoffel untermischen und was für die Darmflora von mammaly. Auch denke ich darüber nach, eine Eliminationsdiät zum Protein Pferd durchzuführen. Pferd tauschen und Ziege geben z.b. Ich habe nur Angst, dass ich mir die nächste Proteinquelle kaputt mache.

Eine Eliminationsdiät (Ausschlussdiät) ist das sicherste Verfahren, um Futtermittelallergien beim Hund zu diagnostizieren. Dabei erhält der Hund 6–10 Wochen lang ausschließlich eine neue, unbekannte Proteinquelle (z.B. In meinem Fall wechseln auf Ziege oder, Känguru) und eine Kohlenhydratquelle (z.B. Süßkartoffel). Während dieser Zeit dürfen keinerlei andere Leckerlis oder Kauartikel gegeben werden.
Anschließend die Provokation: Nach dieser Phase werden alte Futtermittel also das Protein Pferd einzeln wieder eingeführt, um den Auslöser exakt zu identifizieren.
 
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Würmeldürm
heute 10:54
Vielen Dank für deine lieben Worte. Es frustriert und belastet schon sehr, dass es trotz fachmedizinischer Unterstützung so negativ verlaufen kann. Haferflocken ist ein guter Tipp. Ja ich werde etwas Kohlenhydrate Reis oder Süsskartoffel untermischen und was für die Darmflora von mammaly. Auch denke ich darüber nach, eine Eliminationsdiät zum Protein Pferd durchzuführen. Pferd tauschen und Ziege geben z.b. Ich habe nur Angst, dass ich mir die nächste Proteinquelle kaputt mache. Eine Eliminationsdiät (Ausschlussdiät) ist das sicherste Verfahren, um Futtermittelallergien beim Hund zu diagnostizieren. Dabei erhält der Hund 6–10 Wochen lang ausschließlich eine neue, unbekannte Proteinquelle (z.B. In meinem Fall wechseln auf Ziege oder, Känguru) und eine Kohlenhydratquelle (z.B. Süßkartoffel). Während dieser Zeit dürfen keinerlei andere Leckerlis oder Kauartikel gegeben werden. Anschließend die Provokation: Nach dieser Phase werden alte Futtermittel also das Protein Pferd einzeln wieder eingeführt, um den Auslöser exakt zu identifizieren.
Hallo Ramona, was sagt der Laborbefund aus?
Vor allem Pankreas- Werte wären auch interessant.
Fleisch pur kann schon mal ein Protein oder Fettexzess werden für einen Hund , der es nicht gewohnt ist. Da brauchts schon mehr als ein paar Tage, bis sich derOrganismis umstellt.

Hast du vorher auch Nassfutter gefüttert?
 
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Würmeldürm
heute 11:15
Hast du schon mal ausgerechnet, wieviel Protein, Fett und Kohlenhydrate das alte im Vergleich zum neuen Futter hat.
Ich meine, wieviel jeweils davon täglich dein Hund frisst?
Meiner bekommt zB . 20g Fett täglich (durch das Trockenfutter, nicht zusätzlich). Wenn' s mehr ist, gibt's Probleme.
Bei Kohlenhydraten kann's variieren, dh. auch wenn ich mehr gebe, macht es keinen Unterschied.
Es muss nict immer eine Allergie sein( eher selten) oder eine Unverträglichkeit auf ein Protein.
Manchmal verträgt der Magen kein Eierschalenmehl oder keine Bierhefe
Oder es ist einfach zuviel Protein oder zuviel Fett im Futter.
Ich hoffe du hast eine wirklich gute Ernährungsberatung, die dich gut begleitet und dich ausführlich berät!
Alles Gute!