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Kerstin
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Anzahl der Antworten 58
zuletzt 22. Jan.

Krampfanfälle ... keine Epilepsie

Hallo von einem Neuling... Folgendes Problem: Mein Presa Canario Rüde "leidet" an Krampfanfällen (dauer ca 25 sek - 1,5 min) ohne das sich ein Muster dahinter erkennen lässt. Wir waren bei mehreren Tierärzten und Kliniken... ALLE schließen Epilepsie aus da der Hund voll ansprechbar ist und auf unsere Stimmen reagiert mit Augen und Ohren. Videos der Krämpfe liegen den Ärzten auch vor. Das ganze zieht sich jetzt bereits 13 Monate. Blutwerte Top ... Urinwerte Ok ... alle Untersuchungen ohne Befund ... mrt gemacht, alles ok ... Ultraschall ohne Befunde... Herz Top ... Verdacht auf Unverträglichkeit Futter stand im Raum ... Verdacht auf Analdrüsenproblematik ... Verdacht auf Hormone die "verrückt spielen" ... Ich habe angefangen für den Hund zu kochen (Gemüse/hähnchen oder Rind) ... Ballaststoffreich ... keine Besserung!!!!! Wir haben mit zeolith entgiftet... wir haben mit bentonit entgiftet .... keine Besserung!!!!!! Das ganze fing im Dezember 2024 an ... Ende Oktober 2024 bekam er seine Jahresimpfung, mitte November 2024 Wurmkur ... erster Krampfanfall 10.12.24 nachts um 2:30 Uhr. Die Abstände zwischen den Anfällen sind unregelmäßig (mal 21 tage ruhe, mal 6 wochen Ruhe ect)... aber seit 2 Monaten krampft er 2-3 mal innerhalb von 3-4 stunden. Heute waren es sogar 5 Krampfanfälle (21:05/21:27/21:38/23:33/0:31) ... Tierklinik mit mobilem Tierarzt wurde verständigt ... der meinte "is kein Notfall" ! Haben natürlich weitere mobile Tierärzte kontaktiert... gleiche Aussage nach der Schilderung der Vorgeschichte. Wenn ich Glück habe kommt einer heute (Samstag) gegen Mittag vorbei! Hat jemand von euch das Gleiche mit seinem Hund??? Ich fühle mich hilflos... machtlos... !!! Danke fürs lesen !!!!
 
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Kerstin
21. Jan. 20:05
Wurde mal ein MRT gemacht??
Ja mehrmals... erst am Montag (vorgestern) ... steht auch im Text 😉
 
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Kerstin
21. Jan. 22:17
Dem "dicken" geht's soweit wieder sehr gut ... dem merkt man nix an.
Und ja die Ungewissheit macht uns als Halter verrückt...
Wir waren seit Dezember 2024 in mehreren Kliniken... bei verschiedenen Tierärzten ... und alle sagen das gleiche... er krampft aber ist bei Bewusstsein... er reagiert auf unsere Stimmen, versucht dann auch selbstständig aus dem bestehenden krampf rauszukommen indem er versucht aufzustehen.... *das ist im Beisein einer Tierärztin gewesen, die ungläubig drein schaute und sagte "das gibt's doch nicht) ... diese hat sofort ein eeg, mrt und ct gemacht (15 min nach dem krampf). Und diese Ergebnisse sind ohne Befund. Sie sagte das "Epi" definitiv ausgeschlossen werden kann da nichts darauf hinweisen würde das er gerade einen Krampfanfall gehabt hat (wie gesagt sie war beim Krampfanfall dabei)... er verhält sich auch nicht so wie andere Hunde die einen epileptischen Anfall haben...
Wie gesagt .... mehrere Kliniken und TA sind dieser Meinung ...
Wir werden im Frühjahr mal nach Gießen in die Tierklinik fahren ... mal gucken was dabei raus kommt
 
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Kerstin
21. Jan. 22:57
Wurde bereits ausgeschlossen im sommer 2025 ...
 
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Johanna
22. Jan. 06:25
Hallo Kerstin, neben den genannten Möglichkeiten Epilepsie, PD, CECS, wäre mir spontan (auch wegen den erwähnten Fressattacken) Unterzuckerung eingefallen. Fütterst du einmal morgens? Nur so ein Gedanke....Falls es doch Richtung Epilepsie oder was anderes neurologisches geht , soll Mct- öl ( nicht cbd!) eine gute Möglichkeit sein, die Anfälle ( Häufigkeit Intensität) zu beeinflussen.
Würden die Krämpfe bei unterzuckerungen aufhören und alles wieder gut sein, ohne dass Zucker zugeführt wird?

Ansonsten stimme ich dir zu, die Symptome könnten passen.
 
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Würmeldürm
22. Jan. 09:08
Würden die Krämpfe bei unterzuckerungen aufhören und alles wieder gut sein, ohne dass Zucker zugeführt wird? Ansonsten stimme ich dir zu, die Symptome könnten passen.
Hallo Johanna, der Körper verfügt über eine Art Selbstregulierung , indem er Glucagon und Adrenalin mobilisiert, ( das könnte ein Arzt besser erklären, wenn er sich die Zeit nehmen würde ..).
Leichte Unterzuckerung würde dann wohl der Körper selbst regulieren. Bei starker Unterzuckerung kann es ein Notfall werden.
Bei Kerstins Hund sind wohl die Blut / Urinwere in Ordnung und es wurde sicherlich auch auf Diabetes getestet.
Obwohl Unterzuckerung auch ohne Diabetes vorkommen kann.
Scheinbar sind kleine Hunde davon öfters betroffen.
Auch bei Jagdhunden kommt Unterzuckerung häufiger vor.
Da es bei Karin Hund meist nachts vorkommt und mit Fressanfällen verbunden ist, wäre Unterzucker möglich gewesen.
War nur ein Gedanke...
 
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Josephine
22. Jan. 13:06
Ja mehrmals... erst am Montag (vorgestern) ... steht auch im Text 😉
Ich weiß nicht ob wir beide verschiedene Texte lesen, aber oben steht nichts von MRT. „😉”
 
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Kerstin
22. Jan. 13:09
Ich weiß nicht ob wir beide verschiedene Texte lesen, aber oben steht nichts von MRT. „😉”
... ähmmm jaaaaa ???
 
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Lina
22. Jan. 15:13
Ich weiß nicht ob wir beide verschiedene Texte lesen, aber oben steht nichts von MRT. „😉”
Doch im Eingangstext steht auch MRT 😉