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Dogorama
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Anzahl der Antworten 118
heute 20:01

🦴 Knochenknacken beim Hund – Wunderheilung oder Tierquälerei?

Videos auf den Sozialen Medien mit tausenden Aufrufen, RTL gab ihm eine eigene Show – und wir Hundeeltern fragen uns: Ist Murat Colak, der „Knochenknacker“, der Mann, der unsere Hunden helfen kann? Vor Kurzem war er wieder in den Schlagzeilen. Diesmal nicht wegen eines viralen Videos – sondern weil RTL über 500.000 Euro Schadensersatz von ihm fordert, nachdem er einer Redakteurin am Set den Hals eingerenkt haben soll. Sie landete im Krankenhaus mit einer Verstauchung der Halswirbelsäule. 🤯 Und genau das wirft die Frage auf, die viele von uns eh schon hatten: Wenn das bei einem Menschen geschieht – was passiert eigentlich wirklich mit unseren Hunden? Viele Tierärzt:innen warnen vor zu großen Hebeln und ruckartigen Bewegungen, was große Risiken verursacht. Und das laute Knacken? Angeblich kein Erfolgsmerkmal – sondern Show für die Kamera. Auf der anderen Seite stehen einige Menschen, die sagen, dass der Knochenknacker das Beste war, was dem eigenen Hund passieren konnte. Wer hat recht? 🐾 Habt ihr euren Hund schon mal bei einem „Knochenknacker“ behandeln lassen? 🐾 Was waren eure Erfahrungen – hat es geholfen? 🐾 Würdet ihr sowas empfehlen oder eher abraten? 🐾 Und: Vertraut ihr eher klassischer Tiermedizin oder seid ihr offen für alternative Methoden?
 
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Claudia
heute 17:07
Jep. Der hat auch Pferde verletzt hinterlassen.
Oje, ehrlich? Das habe ich gar nicht mitbekommen.
 
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Kerstin
heute 17:07
Na die Knochen knacken ja nicht, ist ja eher das Geräusch was dabei entsteht, wenn durch Manipulation alles wieder da hin geschoben wird wo es hin soll. Hilft nur nicht lang, wenn die Muskeln nicht mit behandelt werden.
Ostheopathen bzw Tierphysio mit fundierter Ausbildung, und da ist schon einmal n Problem, sollten wissen was sie machen. Und schon gar nicht ohne Röbild. Ist im Human Bereich nicht anders. Da lassen sich Physios immer unterschreiben, wenn sie an der Hws manipulieren. Knacken lassen. Entweder geht's gut, oder man sitzt im Rolli danach, oder sagt gar nichts mehr. Sollte jeder wissen.

Die schönste Lösung ist dann eher die Dorn Methode, dauert länger, aber gibt das selbe Ergebnis....
 
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Tanja
heute 17:08
Super, meine Anka war beim Tamme Hanken sie wurde eingerenkt die ist danach viel besser gelaufen und war auch viel besser drauf.
 
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Leoni Pirinha
heute 17:08
Nein, hab ich nicht und werde ich auch nicht machen.
Ganz ehrlich: Ich bin da absolut kein Fan von. Dieses ganze „Einrenken“ und das laute Knacken wirken auf mich alles andere als harmlos.
Dazu kommt ja auch noch: Hunde zeigen Schmerzen oft gar nicht richtig. Man merkt es im Zweifel viel zu spät, wenn überhaupt und genau das macht sowas für mich noch riskanter.
Ich würde das auch nicht empfehlen. Mir ist das Risiko einfach zu hoch, nur weil es bei manchen vielleicht kurzfristig besser wirkt.
Ich halte mich da lieber an die klassische Tiermedizin. Wenn mein Rayleigh Probleme hat, geh ich ganz normal zum Tierarzt und wenn nötig zu jemandem, der mit vernünftiger, sanfter Physio arbeitet.
Für mich ganz klar: Gesundheit ist nichts, wo ich experimentieren will.
 
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Maria
heute 17:08
Meine Hunde bekommen auch Chiro, allerdings von einer Tierärztin und das sieht viel weniger spektakulär aus, eher wie eine Massage.
 
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Harald
heute 17:08
Ich halte gar nichts von der Knochenknackerei❗️Weder bei Tieren, noch bei Menschen. Da gibt es bessere Methoden❗️🕊
 
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Jacqueline
heute 17:08
Oje, ehrlich? Das habe ich gar nicht mitbekommen.
Na das wurde natürlich nicht im TV gezeigt
 
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Tina & 🐾👑Napi🐾
heute 17:08
Ich mache wenn zu 99% erst mal mit homöopathischen Sachen, bevor Chemie kommt. Haben GsD auch eine Tierärztin die nicht direkt mit der Chemiekeule kommt
 
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𝑭𝒓𝒆𝒊𝒈𝒆𝒊𝒔𝒕𝒊𝒏
heute 17:09
Da ich ein Bauchmensch bin ; Nein
Wenn sich für mich etwas nicht richtig anfühlt,lasse ich es bei meinen Hunden nicht machen. Aber jeder dem seine.
 
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Kerstin
heute 17:09
Es gab ja auch den Knochenbrecher Tamme Hanken, der nebenbei gesagt auch Menschen behandelt hatte. Bei ihm ist es bewiesen dass diese Art von Gelenken einrenken, den Tieren nachweislich geholfen hat. Natürlich muss man sich immer beraten lassen und erklären lassen, was gemacht wird.
Mal eben ne Hws manipulieren, da stehst mit nme Halben Bein im Knast, wenns schief geht.... Da geht kein Physio im Humanbereich dran, ohne sich das unterschreiben zu lassen.