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Dogorama
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Anzahl der Antworten 135
heute 21:11

🦴 Knochenknacken beim Hund – Wunderheilung oder Tierquälerei?

Videos auf den Sozialen Medien mit tausenden Aufrufen, RTL gab ihm eine eigene Show – und wir Hundeeltern fragen uns: Ist Murat Colak, der „Knochenknacker“, der Mann, der unsere Hunden helfen kann? Vor Kurzem war er wieder in den Schlagzeilen. Diesmal nicht wegen eines viralen Videos – sondern weil RTL über 500.000 Euro Schadensersatz von ihm fordert, nachdem er einer Redakteurin am Set den Hals eingerenkt haben soll. Sie landete im Krankenhaus mit einer Verstauchung der Halswirbelsäule. 🤯 Und genau das wirft die Frage auf, die viele von uns eh schon hatten: Wenn das bei einem Menschen geschieht – was passiert eigentlich wirklich mit unseren Hunden? Viele Tierärzt:innen warnen vor zu großen Hebeln und ruckartigen Bewegungen, was große Risiken verursacht. Und das laute Knacken? Angeblich kein Erfolgsmerkmal – sondern Show für die Kamera. Auf der anderen Seite stehen einige Menschen, die sagen, dass der Knochenknacker das Beste war, was dem eigenen Hund passieren konnte. Wer hat recht? 🐾 Habt ihr euren Hund schon mal bei einem „Knochenknacker“ behandeln lassen? 🐾 Was waren eure Erfahrungen – hat es geholfen? 🐾 Würdet ihr sowas empfehlen oder eher abraten? 🐾 Und: Vertraut ihr eher klassischer Tiermedizin oder seid ihr offen für alternative Methoden?
 
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Jacqueline
heute 19:25
Ganz klar kann ich für mich sagen: Wenn alles Klassische ausprobiert wurde und keinen Erfolg gebracht hat, dann würde ich so etwas bestimmt mit meinem Hund in Erwägung ziehen. Es gab doch auch einmal einen Mann, der das bei Pferden gemacht hat.. War das auch nur Show?
Du meinst Tamme Hanken. Der war schon sehr brachial. Da ist auch nicht alles nur toll gewesen, aber das kam natürlich nicht im Fernsehen.
 
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Jens
heute 19:26
Wenn mir die Knochen so knacken würde ich den Kerl auch komisch angucken, dazu muss es dem Hund nicht zwangsläufig helfen.

Das Ganze ist Pseudowissenschaft.
 
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Susanne
heute 19:29
Ganz klar kann ich für mich sagen: Wenn alles Klassische ausprobiert wurde und keinen Erfolg gebracht hat, dann würde ich so etwas bestimmt mit meinem Hund in Erwägung ziehen. Es gab doch auch einmal einen Mann, der das bei Pferden gemacht hat.. War das auch nur Show?
Das war Tamme Hanken bei den Pferden und der hat sein Handwerk verstanden …
 
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Petra
heute 19:33
Du meinst Tamme Hanken. Der war schon sehr brachial. Da ist auch nicht alles nur toll gewesen, aber das kam natürlich nicht im Fernsehen.
Wahrscheinlich, das stimmt auch, aber er hat weitaus mehr gemacht als Knochen knacken lassen.
 
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Bettina
heute 19:44
Finde es gefährlich. Auch beim Menschen. Meine Oma wurde mal behandelt. Halswirbel. Sie hatte danach dauerhaft echt Problem. Würde es weder Pferd noch Hund antun. Ich kenne auch jemand die mit ihrem Pferd und Hund beim Tamme war. Sie hat es bereut. Fand es auch sehr grob. Mehr will ich dazu nicht sagen.
 
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Mischa
heute 19:52
Mag sein, dass es in dem Moment hilft aber alles spätere fraglich......
 
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Ulli mit
heute 20:00
Wer sich ein wenig auskennt und wem mögliche Spärfolgen bekannt sind, nimmt Abstand von derartigen Praktiken. Sowohl bei Menschen als auch bei Tieren.
 
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Svea
heute 20:01
Mag sein, dass es in dem Moment hilft aber alles spätere fraglich......
Also mir hat es nach einer Behandlung 15 Jahre schmerzfrei beschehrt und mein Hund ist jetzt 5 Jahre ohne weitere Probleme durchs Leben gekommen.
 
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Li
heute 20:06
Man darf das nicht ruckartig machen.
Das soll mit "Schieben", ganz sanft gemacht werden.
 
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Sylvia
heute 20:14
Eine "Show" war es trotzdem. Alles im TV und gecuttet, keiner oder nur die wenigsten wissen die wirklichen Bedingungen und wie es Tatsache vorher und nachher bei den Tieren wirklich war. Außer halt die Besitzer und der engste Kreis.
Ich habe Tamme Hanken mal einen Tag live in einem Reitstall in der Nähe erlebt ( ohne Fernsehteam). Ich war auch von den Fernsehsendungen voreingenommen. Aber vor Ort hat er ruhig erklärt und sich Zeit genommen. Ich war positiv überrascht. Er hat auch kein Blatt vor den Mund genommen wenn ihm Qualzuchten ( Hunde ) oder Pferde mit ungeeigneten Equipment vorgestellt wurden. Wenn er noch leben würde, und meinem Tier schulmedizinisch nicht hätte geholfen werden können, wäre ich zu ihm gegangen.