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Dogorama
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Anzahl der Antworten 135
heute 21:11

🦴 Knochenknacken beim Hund – Wunderheilung oder Tierquälerei?

Videos auf den Sozialen Medien mit tausenden Aufrufen, RTL gab ihm eine eigene Show – und wir Hundeeltern fragen uns: Ist Murat Colak, der „Knochenknacker“, der Mann, der unsere Hunden helfen kann? Vor Kurzem war er wieder in den Schlagzeilen. Diesmal nicht wegen eines viralen Videos – sondern weil RTL über 500.000 Euro Schadensersatz von ihm fordert, nachdem er einer Redakteurin am Set den Hals eingerenkt haben soll. Sie landete im Krankenhaus mit einer Verstauchung der Halswirbelsäule. 🤯 Und genau das wirft die Frage auf, die viele von uns eh schon hatten: Wenn das bei einem Menschen geschieht – was passiert eigentlich wirklich mit unseren Hunden? Viele Tierärzt:innen warnen vor zu großen Hebeln und ruckartigen Bewegungen, was große Risiken verursacht. Und das laute Knacken? Angeblich kein Erfolgsmerkmal – sondern Show für die Kamera. Auf der anderen Seite stehen einige Menschen, die sagen, dass der Knochenknacker das Beste war, was dem eigenen Hund passieren konnte. Wer hat recht? 🐾 Habt ihr euren Hund schon mal bei einem „Knochenknacker“ behandeln lassen? 🐾 Was waren eure Erfahrungen – hat es geholfen? 🐾 Würdet ihr sowas empfehlen oder eher abraten? 🐾 Und: Vertraut ihr eher klassischer Tiermedizin oder seid ihr offen für alternative Methoden?
 
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Doro
heute 18:50
Unser Hund war damals noch nicht einmal ein halbes Jahr alt, als er operiert werden musste. Jeder Tierarzt sagte uns, dass er vermutlich niemals wieder richtig laufen könnte. Da wir nichts zu verlieren hatten, entschieden wir uns, den bekannten „Knochenknacker“ aus dem TV aufzusuchen – und es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Bereits nach zwei Behandlungen läuft unser mittlerweile 1,5 Jahre alter Hund, als wäre nie etwas gewesen. Sowohl die Klinik als auch unser Tierarzt sind begeistert von seiner Entwicklung. Natürlich sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden, aber wir haben ihn als sehr zuvorkommend erlebt. Er hat uns keine falschen Versprechungen gemacht und sich auch im Nachgang immer wieder erkundigt, wie es unserem Kleinen geht. Wir würden uns jederzeit wieder so entscheiden.
Es gibt einige die sich Knochenknacker nennen,manche können es aber andere eben nicht….es gab mal einen für Pferde, Hunde und der auch dem einen oder anderen Menschen geholfen hat, der war sehr gut
 
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Steffi
heute 18:51
Es gibt einige die sich Knochenknacker nennen,manche können es aber andere eben nicht….es gab mal einen für Pferde, Hunde und der auch dem einen oder anderen Menschen geholfen hat, der war sehr gut
Das darf jeder für sich selber entscheiden. So wie wir auch. Unsere Erfahrung mit Ihm ist positiv. Diese Erfahrung habe ich nur mitgeteilt. Wer, wo, wie besser ist, mag sein.
 
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Peter
heute 18:52
Ich bin schon vor langem mit Django prophylaktisch zur Physio
Ich denke das ist auch gut zur Früherkennung.
Das mit dem "knacken" war schon bei Tammer Hanken zweifelhaft.
Und jeder klassisch ausgebildeter Mediziner wird dir abraten
Wenn aber etwa auftritt, was die "Klassik" nicht richten kann, würde ich mir auch Alternativen anschauen
 
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Doro
heute 18:54
Ich habe kürzlich wieder mal das Buch „Der Medicus“ gelesen und bin immer wieder total beeindruckt davon, welchen Weg die Medizin genommen hat und was Menschen über Jahrhunderte auf sich genommen haben, um Wissen aufzubauen, Zusammenhänge zu verstehen und Behandlungen überhaupt erst möglich zu machen. Deshalb tue ich mich echt schwer mit diesen ganzen ‚Wunderheilern‘. Wir haben heute die Möglichkeit zu fundierter Diagnostik, zu differenzierten Therapieansätzen und trotzdem greifen immer wieder Leute auf Dinge zurück, die sich eher über spekulative Ahnungen und spektakuläre Effekte als über nachvollziehbare Grundlagen legitimieren. Wenn ein Hund Beschwerden hat, dann kläre ich zuerst ab, was überhaupt los ist und zwar bei Menschen, die genau dafür ausgebildet sind. Alles andere kann man im Anschluss ja gerne ergänzend denken. Aber dieses Überspringen von Diagnostik fühlt sich für mich eher wie ein Rückschritt an als wie Fortschritt.
Viele vertrauen der modernen Medizin nicht mehr weil die Pharmaindustrie so dahinter ist und Geld generieren will….wenn alles nur zum Besten der Patienten geschehen würde…..aber so🤷‍♀️
 
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Petra
heute 18:58
Er hat auch mal bei einem Pferd Warzen o. ä. mit Honig behandelt, hat funktioniert, sind verschwunden 👍
Ich glaube das war es und keine Geschwüre. Danke 👍
 
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Claudia
heute 19:00
Das darf jeder für sich selber entscheiden. So wie wir auch. Unsere Erfahrung mit Ihm ist positiv. Diese Erfahrung habe ich nur mitgeteilt. Wer, wo, wie besser ist, mag sein.
Ich finde es super auch etwas Positives über den Murat zu hören. Ja, auf alle Fälle muss, darf und sollte jeder selber entscheiden. Ist bei Ärzten für Menschen nicht anders - es kommt auch immer darauf an welche Probleme man hat. Der Arzt, der mir hilft, kann für meine Nachbarin absolut "unbrauchbar" sein.
 
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Cornelia
heute 19:11
Keine Ahnung🙅
 
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chris
heute 19:17
Es gab ja auch den Knochenbrecher Tamme Hanken, der nebenbei gesagt auch Menschen behandelt hatte. Bei ihm ist es bewiesen dass diese Art von Gelenken einrenken, den Tieren nachweislich geholfen hat. Natürlich muss man sich immer beraten lassen und erklären lassen, was gemacht wird.
der ist aber auch sehr umstritten gewesen. und ich glaub der ist nur so bekannt geworden weil er sich super vermarktet hat
 
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Marcel
heute 19:20
Ganz klar kann ich für mich sagen: Wenn alles Klassische ausprobiert wurde und keinen Erfolg gebracht hat, dann würde ich so etwas bestimmt mit meinem Hund in Erwägung ziehen. Es gab doch auch einmal einen Mann, der das bei Pferden gemacht hat.. War das auch nur Show?
Tamme Hanken war das, und das war echt.😉
 
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Tina
heute 19:24
Tamme Hanken war das, und das war echt.😉
Eine "Show" war es trotzdem. Alles im TV und gecuttet, keiner oder nur die wenigsten wissen die wirklichen Bedingungen und wie es Tatsache vorher und nachher bei den Tieren wirklich war. Außer halt die Besitzer und der engste Kreis.