Informieren kann man ja.
Aber nicht immer und immer wieder in einer unangebrachten Art und Weise.
Und dann muss halt auch irgendwann mal gut sein.
Ich habe einen Angsthund.
Die von Dogorama, die ihn kennen,die wissen das.
Nach dem Chip hatte er 6 Wochen eine ganz schlimme Angstphase und danach wurde es sogar besser als vorher.
Das hatte sicher nichts mit der Kastra zu tun sondern damit, dass er ja weiter mit mir gelebt hat, aber schlechter ist es keinesfalls.
Wir haben schon 100 e kastrierte Hunde nach Deutschland vermittelt. Mit sehr Vielen habe ich sehr lange Kontakt .
Nicht von Einem Hund habe ich gehört, dass es verhaltenstechnisch geschadet hätte. Ganz im Gegenteil.
Und wenn ich höre, dass ein frühkastrierter Hund über Jahre hinweg verspielt ist,dann hat das doch nicht zwingend mit der Kastra zu tun, sondern ist auch Charaktersache. Die Einen so, die Anderen so.
Ich freue mich über meinen 4 jährigen verspielten Hund, der NICHT frühkastriert ist.
Wer möchte beurteilen, wie ein Hund sich entwickelt hätte, wenn er nicht kastriert wäre ?
Niemand weiß das und es hat auch extrem viel mit dem Umfeld und der Sozialisierung zu tun.
Ich finde es jetzt aber auch nicht ok, Auswirkungen einer Kastration so hinzustellen, als wären das nur unbestätigte Gerüchte und subjektive Erfahrungen a la "niemand weiß das"
Doch, die Wissenschaft weiss das, und hat das auch ausreichend erforscht, dass Testosteron nicht nur für den Sexualtrieb da ist, sondern auch grundlegende Eigenschaften wie "Mut" fördert. Auch körperlich ist es für den Aufbau der Muskelfasern essentiell. Um mal zwei ganz grobe Beispiele zu nennen.
Eigene Erfahrung dagegen hat keine wissenschaftliche Evidenz.
Auch wenn es natürlich nun nicht bei jedem Hund spürbare negative Auswirkungen haben muss, und bei manchen sogar positiv wirken kann, ganz klar.