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Nana
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Anzahl der Antworten 144
heute 17:58

Kastration Zeitpunkt

Mich würde interessieren wann ihr eure Hündinnen (bei Rüden ist das wohl etwas anders, weil sie keine Läufigkeit haben) kastriert habt. Mila ist mein erster Doggo überhaupt. Viel recherchiert, bei der Hundetrainerin gefragt, in der Hundeschule andere Kursteilnehmer gefragt, den Tierarzt etc. Ich sags euch, die Meinungen sind soooo gemischt. Alles hat Vor- und Nachteile. Kommt die Nachbarin ums Eck mit ihren zwei Hündinnen und schwört auf die Frühkastration vor der ersten Läufigkeit (gut, das ist jetzt mal weg vom Tisch, da die erste schon war vor 2 Monaten). Rein theoretisch haben wir in einem Monat einen Termin schon für die Kastration, aber jetzt bin ich am Überlegen ob ich den bis zur 2. oder 3. Läufigkeit verschieben soll? Ich finde Mila hat sich kopftechnisch enorm weiterentwickelt, besonders die Impulskontrolle. Das bleibt dann so nach der Kastration oder? Mammatumore riskieren oder nach der Kastration Inkontinenz riskieren? Was ist schlimmer? Ich weiß jetzt auch nicht ob mich die ganzen Kommentare noch mehr verwirren oder bestärken, aber ich bin aktuell eh gerade zwiegespalten. Also haut mal raus.
 
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Michi
heute 17:35
Vielleicht sollte man mal die Tierärzte fragen, die ihre eigenen Hunde kastriert haben.
Ich kenne nur solche, außer die Hunde mit denen gezüchtet wird
Die werden sicher sagen, warum sie das gemacht haben.
 
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Michi
heute 17:39
Nicht zwingend ist aber durchaus möglich. Ich bin super happy das meine intakt bleiben konnte und das wird auch so bleiben außer es wird aus medizinische Gründen nötig. Das war bisher nicht so und alles was verhaltenmäßig für eine Kastration sprach verschwand nach einigen Läufigkeiten. Trotzdem hätte ich sie problemlos kastrieren lassen können. Aus meiner Sicht wird oft unnötig und zu voreilig kastriert. Die Folgen der Kastration können auch erst Jahre später sichtbar werden, wie zB bei der Altersdemenz.
Nun gibt es halt in Deutschland und Österreich sehr, sehr viele kastrierte Hunde. Wahrscheinlich fast mehr, als Intakte , zumindest gefühlt.
Es kann immer irgendwas sein oder sich entwickeln.
Dass kastrierte Hunde gesundheitlich oder psychisch auffällig wären, das kann man jedoch nicht sagen !
 
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Sabine
heute 17:41
Vielleicht sollte man mal die Tierärzte fragen, die ihre eigenen Hunde kastriert haben. Ich kenne nur solche, außer die Hunde mit denen gezüchtet wird Die werden sicher sagen, warum sie das gemacht haben.
Habe zwei Tierärzte im Bekanntenkreis und die Aussagen sind: Man findet immer einen Tierarzt, der einen Grund findet. Die Hündin nebenan wurde heute kastriert. Großer Hund, eine Läufigkeit und keine Probleme damit, noch total nicht erwachsen in der Birne...aber sie wäre jetzt im Urlaub wieder läufig geworden...
 
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Renee
heute 17:43
Du schrieb aber "nur mit meinem" also Zweitmeinung einholen laut diesem Wortlaut ausgeschlossen/unwahrscheinlich 😉 🤗.. "Früher" wurde schneller kastriert, aber "Früher" liefen auch mehr Hunde frei rum, besonders in ländlichen Gegenden gabs so manch "Dorfhunde", also man könnte sie auch "temporäre Streuner" oder "pseudo streuner" nennen 😉. Da war der zweck, also ungewollte fortpflanzung vermeiden nachvollziebar und auch sinvoll, aber Heutzutage gibts hierzulande kaum noch solche "Dorfhunde",schon rein wegen des zugenommen Fahrzeugdichte/Verkehrs zu gefährlich . "Früher" waren die gesundheitlichen "Nebenwirkung" weniger bekannt/erforscht . "Füher" war/wurde kastration auch oft als "allheilmittel" angesehen.... ABER es ist leider auch sodas nicht wenige Menschen ; egal ob HH, Trainer, oder auch TA in dem "Früher" "gestrandet" sind...
Also ich bin mit Hunden groß geworden und kann nicht bestätigen, dass in meinem Umfeld früher mehr kastriert wurde. Wenn mich ein Tierarzt nicht richtig aufklären will, dann würde ich zu einem anderen gehen.
 
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Sina
heute 17:43
Informieren kann man ja. Aber nicht immer und immer wieder in einer unangebrachten Art und Weise. Und dann muss halt auch irgendwann mal gut sein. Ich habe einen Angsthund. Die von Dogorama, die ihn kennen,die wissen das. Nach dem Chip hatte er 6 Wochen eine ganz schlimme Angstphase und danach wurde es sogar besser als vorher. Das hatte sicher nichts mit der Kastra zu tun sondern damit, dass er ja weiter mit mir gelebt hat, aber schlechter ist es keinesfalls. Wir haben schon 100 e kastrierte Hunde nach Deutschland vermittelt. Mit sehr Vielen habe ich sehr lange Kontakt . Nicht von Einem Hund habe ich gehört, dass es verhaltenstechnisch geschadet hätte. Ganz im Gegenteil. Und wenn ich höre, dass ein frühkastrierter Hund über Jahre hinweg verspielt ist,dann hat das doch nicht zwingend mit der Kastra zu tun, sondern ist auch Charaktersache. Die Einen so, die Anderen so. Ich freue mich über meinen 4 jährigen verspielten Hund, der NICHT frühkastriert ist. Wer möchte beurteilen, wie ein Hund sich entwickelt hätte, wenn er nicht kastriert wäre ? Niemand weiß das und es hat auch extrem viel mit dem Umfeld und der Sozialisierung zu tun.
Ich finde es jetzt aber auch nicht ok, Auswirkungen einer Kastration so hinzustellen, als wären das nur unbestätigte Gerüchte und subjektive Erfahrungen a la "niemand weiß das"

Doch, die Wissenschaft weiss das, und hat das auch ausreichend erforscht, dass Testosteron nicht nur für den Sexualtrieb da ist, sondern auch grundlegende Eigenschaften wie "Mut" fördert. Auch körperlich ist es für den Aufbau der Muskelfasern essentiell. Um mal zwei ganz grobe Beispiele zu nennen.
Eigene Erfahrung dagegen hat keine wissenschaftliche Evidenz.
Auch wenn es natürlich nun nicht bei jedem Hund spürbare negative Auswirkungen haben muss, und bei manchen sogar positiv wirken kann, ganz klar.
 
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Michi
heute 17:43
Ich nenne jetzt mal keine Namen, aber jemand, der bei diesen Kastrationen führend dabei war, zu erklären, wie schädlich das ist, hat jetzt selber einen Chip setzen lassen und ist hochzufrieden mit der Wirkung.
Manchmal ändert sich auch eine Meinung, wenn man selber mal eine andere andere Erfahrung macht.
Anderen Leichtfertigkeit vorzuwerfen, obwohl sie sich hier und auch sonst mit dem Thema auseinandersetzen, das ist wohl nicht angebracht.
 
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Michi
heute 17:44
Ich finde es jetzt aber auch nicht ok, Auswirkungen einer Kastration so hinzustellen, als wären das nur unbestätigte Gerüchte und subjektive Erfahrungen a la "niemand weiß das" Doch, die Wissenschaft weiss das, und hat das auch ausreichend erforscht, dass Testosteron nicht nur für den Sexualtrieb da ist, sondern auch grundlegende Eigenschaften wie "Mut" fördert. Auch körperlich ist es für den Aufbau der Muskelfasern essentiell. Um mal zwei ganz grobe Beispiele zu nennen. Eigene Erfahrung dagegen hat keine wissenschaftliche Evidenz. Auch wenn es natürlich nun nicht bei jedem Hund spürbare negative Auswirkungen haben muss, und bei manchen sogar positiv wirken kann, ganz klar.
Genau. Und deswegen sollte man halt auch die Entscheidungen der Anderen respektieren und nicht immer mit der moralischen Keule kommen.
 
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Nana
heute 17:45
Also ich bin mit Hunden groß geworden und kann nicht bestätigen, dass in meinem Umfeld früher mehr kastriert wurde. Wenn mich ein Tierarzt nicht richtig aufklären will, dann würde ich zu einem anderen gehen.
Sonja wird deinen Kommentar nicht mehr sehen. Hab sie blockiert.
 
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Michi
heute 17:46
Sonja wird deinen Kommentar nicht mehr sehen. Hab sie blockiert.
Man kann niemanden für einen Thread blockieren. Das geht nur für deine Pinnwand und PN.
 
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Sonja
heute 17:47
Habe zwei Tierärzte im Bekanntenkreis und die Aussagen sind: Man findet immer einen Tierarzt, der einen Grund findet. Die Hündin nebenan wurde heute kastriert. Großer Hund, eine Läufigkeit und keine Probleme damit, noch total nicht erwachsen in der Birne...aber sie wäre jetzt im Urlaub wieder läufig geworden...
Die "bequemlichkeit" also bei Rüden weniger pöbeln/markieren, und bei Hündinnen die "mögliche Sauerei" ist leider noch bei nicht wenigen HH ein Grund. ..