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Nana
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Anzahl der Antworten 144
heute 17:58

Kastration Zeitpunkt

Mich würde interessieren wann ihr eure Hündinnen (bei Rüden ist das wohl etwas anders, weil sie keine Läufigkeit haben) kastriert habt. Mila ist mein erster Doggo überhaupt. Viel recherchiert, bei der Hundetrainerin gefragt, in der Hundeschule andere Kursteilnehmer gefragt, den Tierarzt etc. Ich sags euch, die Meinungen sind soooo gemischt. Alles hat Vor- und Nachteile. Kommt die Nachbarin ums Eck mit ihren zwei Hündinnen und schwört auf die Frühkastration vor der ersten Läufigkeit (gut, das ist jetzt mal weg vom Tisch, da die erste schon war vor 2 Monaten). Rein theoretisch haben wir in einem Monat einen Termin schon für die Kastration, aber jetzt bin ich am Überlegen ob ich den bis zur 2. oder 3. Läufigkeit verschieben soll? Ich finde Mila hat sich kopftechnisch enorm weiterentwickelt, besonders die Impulskontrolle. Das bleibt dann so nach der Kastration oder? Mammatumore riskieren oder nach der Kastration Inkontinenz riskieren? Was ist schlimmer? Ich weiß jetzt auch nicht ob mich die ganzen Kommentare noch mehr verwirren oder bestärken, aber ich bin aktuell eh gerade zwiegespalten. Also haut mal raus.
 
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Sonja
heute 17:11
Ganz ehrlich, ich würde diesesThema nur mit meinem Tierarzt besprechen und Vor - und Nachteile abwägen. Jeder Hund ist anders und deshalb sollte die Entscheidung auf deinen Hund zugeschnitten sein. Ob kastriert oder nicht, du wirst keine Garantie dafür bekommen, ob dein Hund immer gesund bleibt. Aber nimm dir genügend Zeit, um die richtige Entscheidung für dich persönlich zu treffen.
Ist aber nicht ideal,denn nicht alle TA klären wirklich auf...kastration ( oder chippen beim Rüden) wird oder von manchen noch immer viel zu schnell und ohne gross den HH weiter zu fragen wesshalb er das für nötig/gut hält durchgeführt..... daher vertrauen gut kontrolle ( also selbst recherchieren und zwar aus neutralen/fundierten belegen/studien )besser ....
 
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Sina
heute 17:12
Irgendwie gings ja auch drum ob ich mir die Brust und Gebärmutter operieren würde ohne zu wissen ob man bei mir nicht damit einen wunden Punkt trifft, gerade weil man mich und mein Leben nicht kennt. Dieser Komme tar war von der Person die ich darauf auch direkt aufmerksam gemacht habe definitiv auch Grenzüberschreitend. Der Hund bleibt das Thema, nicht ich.
Ich glaube nicht, dass man das so als Angriff lesen sollte.
Letztendlich ist der Vergleich aber doch richtig, wenn auch vielleicht die Formulierung nicht sensibel genug war.

Die Entfernung eines solchen Organs hat narürlich starke hormonelle Auswirkungen, weshalb sie auch beim Menschen ohne Kinderwunsch nur im Notfall, und nicht zur Vorbeugung von Krebserkrankungen entfernt werden, und schon gar nicht, wenn der Nutzen ja beteits widerlegt wurde. Wir sind letztendlich alle nur Säugetiere, und die körperlichen Auswirkungen letztendlich ja gleich
 
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Renee
heute 17:15
Ist aber nicht ideal,denn nicht alle TA klären wirklich auf...kastration ( oder chippen beim Rüden) wird oder von manchen noch immer viel zu schnell und ohne gross den HH weiter zu fragen wesshalb er das für nötig/gut hält durchgeführt..... daher vertrauen gut kontrolle ( also selbst recherchieren und zwar aus neutralen/fundierten belegen/studien )besser ....
Dann kann man sich ja eine zweite Meinung holen, bei meinem Tierarzt läuft zur Zeit ein Aufklärungsvideo Tür Kastration von Hunden und Katzen im Wartezimmer
 
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Michi
heute 17:24
Meiner Erfahrung nach setzen sich die Halter oft nicht intensiv genug mit dem Zusammenspiel der Hormone und den Auswirkungen von Kastrationen auseinander (da gibt es durchaus interessante Unterschiede zB zwischen Rüde und Hündin). Wenn die Sorge vor einer Tumorbildung hier der Hauptgrund für solch eine Entscheidung ist finde ich es durchaus wichtig das auch aufgeklärt wird. Der richtige Zeitpunkt ist wie gesagt ganz individuell. Wichtiger ist denke ich die Frage nach der Notwendigkeit. Eine OP ist nicht ungefährlich. Negative, teilweise lebenslange Folgen für den Hund sind durchaus möglich. Über jene sollte man sich informieren. Es gibt auch Hunde für die eine Kastration echt no gos sind wie zB Angsthunde, unsichere stark jagdlich motivitierte Hunde.
Informieren kann man ja.
Aber nicht immer und immer wieder in einer unangebrachten Art und Weise.
Und dann muss halt auch irgendwann mal gut sein.
Ich habe einen Angsthund.
Die von Dogorama, die ihn kennen,die wissen das.
Nach dem Chip hatte er 6 Wochen eine ganz schlimme Angstphase und danach wurde es sogar besser als vorher.
Das hatte sicher nichts mit der Kastra zu tun sondern damit, dass er ja weiter mit mir gelebt hat, aber schlechter ist es keinesfalls.
Wir haben schon 100 e kastrierte Hunde nach Deutschland vermittelt. Mit sehr Vielen habe ich sehr lange Kontakt .
Nicht von Einem Hund habe ich gehört, dass es verhaltenstechnisch geschadet hätte. Ganz im Gegenteil.
Und wenn ich höre, dass ein frühkastrierter Hund über Jahre hinweg verspielt ist,dann hat das doch nicht zwingend mit der Kastra zu tun, sondern ist auch Charaktersache. Die Einen so, die Anderen so.
Ich freue mich über meinen 4 jährigen verspielten Hund, der NICHT frühkastriert ist.
Wer möchte beurteilen, wie ein Hund sich entwickelt hätte, wenn er nicht kastriert wäre ?
Niemand weiß das und es hat auch extrem viel mit dem Umfeld und der Sozialisierung zu tun.
 
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Nana
heute 17:25
Nö du warst das nicht. Der kommentar steht immer noch da
 
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Celine
heute 17:25
Nö du warst das nicht. Der kommentar steht immer noch da
Ich habe es gerade selbst gelesen, entschuldige bitte 🙏🏻
 
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Nana
heute 17:26
Ich habe es gerade selbst gelesen, entschuldige bitte 🙏🏻
Ja, die Person hab ich selbst auch nochmal darauf hingewiesen. Sie sollte es eigentlich wissen.
 
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Michi
heute 17:33
Ich weiß ja nicht wen du jetzt meinst, aber Nana hatte geschrieben, dass ihre Hündin Probleme bei der Läufigkeit hatte.
 
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Katrin
heute 17:33
Informieren kann man ja. Aber nicht immer und immer wieder in einer unangebrachten Art und Weise. Und dann muss halt auch irgendwann mal gut sein. Ich habe einen Angsthund. Die von Dogorama, die ihn kennen,die wissen das. Nach dem Chip hatte er 6 Wochen eine ganz schlimme Angstphase und danach wurde es sogar besser als vorher. Das hatte sicher nichts mit der Kastra zu tun sondern damit, dass er ja weiter mit mir gelebt hat, aber schlechter ist es keinesfalls. Wir haben schon 100 e kastrierte Hunde nach Deutschland vermittelt. Mit sehr Vielen habe ich sehr lange Kontakt . Nicht von Einem Hund habe ich gehört, dass es verhaltenstechnisch geschadet hätte. Ganz im Gegenteil. Und wenn ich höre, dass ein frühkastrierter Hund über Jahre hinweg verspielt ist,dann hat das doch nicht zwingend mit der Kastra zu tun, sondern ist auch Charaktersache. Die Einen so, die Anderen so. Ich freue mich über meinen 4 jährigen verspielten Hund, der NICHT frühkastriert ist. Wer möchte beurteilen, wie ein Hund sich entwickelt hätte, wenn er nicht kastriert wäre ? Niemand weiß das und es hat auch extrem viel mit dem Umfeld und der Sozialisierung zu tun.
Nicht zwingend ist aber durchaus möglich. Ich bin super happy das meine intakt bleiben konnte und das wird auch so bleiben außer es wird aus medizinische Gründen nötig.

Das war bisher nicht so und alles was verhaltenmäßig für eine Kastration sprach verschwand nach einigen Läufigkeiten.

Trotzdem hätte ich sie problemlos kastrieren lassen können. Aus meiner Sicht wird oft unnötig und zu voreilig kastriert. Die Folgen der Kastration können auch erst Jahre später sichtbar werden, wie zB bei der Altersdemenz.
 
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Sonja
heute 17:35
Dann kann man sich ja eine zweite Meinung holen, bei meinem Tierarzt läuft zur Zeit ein Aufklärungsvideo Tür Kastration von Hunden und Katzen im Wartezimmer
Du schrieb aber "nur mit meinem" also Zweitmeinung einholen laut diesem Wortlaut ausgeschlossen/unwahrscheinlich 😉 🤗.. "Früher" wurde schneller kastriert, aber "Früher" liefen auch mehr Hunde frei rum, besonders in ländlichen Gegenden gabs so manch "Dorfhunde", also man könnte sie auch "temporäre Streuner" oder "pseudo streuner" nennen 😉. Da war der zweck, also ungewollte fortpflanzung vermeiden nachvollziebar und auch sinvoll, aber Heutzutage gibts hierzulande kaum noch solche "Dorfhunde",schon rein wegen des zugenommen Fahrzeugdichte/Verkehrs zu gefährlich . "Früher" waren die gesundheitlichen "Nebenwirkung" weniger bekannt/erforscht . "Füher" war/wurde kastration auch oft als "allheilmittel" angesehen.... ABER es ist leider auch sodas nicht wenige Menschen ; egal ob HH, Trainer, oder auch TA in dem "Früher" "gestrandet" sind...