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Nana
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 26
heute 12:43

Kastration Zeitpunkt

Mich würde interessieren wann ihr eure Hündinnen (bei Rüden ist das wohl etwas anders, weil sie keine Läufigkeit haben) kastriert habt. Mila ist mein erster Doggo überhaupt. Viel recherchiert, bei der Hundetrainerin gefragt, in der Hundeschule andere Kursteilnehmer gefragt, den Tierarzt etc. Ich sags euch, die Meinungen sind soooo gemischt. Alles hat Vor- und Nachteile. Kommt die Nachbarin ums Eck mit ihren zwei Hündinnen und schwört auf die Frühkastration vor der ersten Läufigkeit (gut, das ist jetzt mal weg vom Tisch, da die erste schon war vor 2 Monaten). Rein theoretisch haben wir in einem Monat einen Termin schon für die Kastration, aber jetzt bin ich am Überlegen ob ich den bis zur 2. oder 3. Läufigkeit verschieben soll? Ich finde Mila hat sich kopftechnisch enorm weiterentwickelt, besonders die Impulskontrolle. Das bleibt dann so nach der Kastration oder? Mammatumore riskieren oder nach der Kastration Inkontinenz riskieren? Was ist schlimmer? Ich weiß jetzt auch nicht ob mich die ganzen Kommentare noch mehr verwirren oder bestärken, aber ich bin aktuell eh gerade zwiegespalten. Also haut mal raus.
 
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Petra
Beliebteste Antwort
heute 10:51
Wenn es nicht mit medizinischer Indikation zusammen hängt, dann bin ich dagegen. Ist ohne medizinische Indikation verboten, klar der TA regelt das dann schon. Meiner Meinung machen das Viele aus Bequemlichkeit. Näheres will ich gar nicht erläutern. Und wie gesagt ist dies MEINE Meinung.
 
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Petra
heute 10:51
Wenn es nicht mit medizinischer Indikation zusammen hängt, dann bin ich dagegen. Ist ohne medizinische Indikation verboten, klar der TA regelt das dann schon. Meiner Meinung machen das Viele aus Bequemlichkeit. Näheres will ich gar nicht erläutern. Und wie gesagt ist dies MEINE Meinung.
 
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Arinka
heute 10:52
Bisher wurden nur 2 meiner Hündinnen kastriert, und zwar wegen Krankheit. Sie waren also schon älter.

Die letzte kastrierte Hündin starb mit 9 an Krebs. War halt kein Mammatumor sondern anderer Krebs... Das wäre kein Grund für mich, um prophylaktisch zu kastrieren.

Meine jetzige Hündin ist intakt wie auch einige ihrer Vorgängerinnen.
 
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Petra
heute 10:55
Wenn es nicht mit medizinischer Indikation zusammen hängt, dann bin ich dagegen. Ist ohne medizinische Indikation verboten, klar der TA regelt das dann schon. Meiner Meinung machen das Viele aus Bequemlichkeit. Näheres will ich gar nicht erläutern. Und wie gesagt ist dies MEINE Meinung.
Mit medizinischer Indikation schließe ich das depressive Befinden stark und über längere Zeit mit ein. Kann für die Hündin auch belastend sein, natürlich auch übermäßige Scheinträchtigkeit. Alles andere ist Bequemlichkeit
 
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Karin
heute 10:56
Aus welchen Gründen möchtest du denn überhaupt deine Hündin kastrieren lassen? Nur vor der Angst heraus irgendwann mal ne Krankheit zu bekommen? 🤔
 
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Nana
heute 11:16
Aus welchen Gründen möchtest du denn überhaupt deine Hündin kastrieren lassen? Nur vor der Angst heraus irgendwann mal ne Krankheit zu bekommen? 🤔
Hauptfaktor ist die Krankheit, ja. Das Risiko steigt ja laut meiner Recherche enorm nach der 1. Läufigkeit. Wenn sies bekommt, würd ichs mir nie verzeihen können. Die Läufigkeit hat sie aber auch nicht so gut weggesteckt. Aber hab natürlich auch gelesen, dass manche Hündinnen nach der Kastration inkontinent werden können.
 
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Tina
heute 11:26
Huhu. Also ich persönlich bin bei dem Thema eher der Einstellung den Hund möglichst "natürlich" zu belassen. Ich sehe das etwas so in der Art bzw stelle mir die Frage - was gibt uns Menschen das Recht in den natürlichen Hormonhaushalt etc. einzugreifen/es ist ja quasi so etwas wie eine Amputation und man nimmt dem Hund etwas, was die Natur nicht umsonst angelegt hat. Heißt bei uns gibt es keine Kastration, wenn nicht medizinisch erforderlich. Sollte es wirklich notwendig werden, keine Frage, dann sofort.
Meine letzte Hündin blieb intakt. Und ja sie hatte dann im Alter Milchleistentumore, diese wurden erfolgreich entfernt.
 
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Katja
heute 11:33
Hauptfaktor ist die Krankheit, ja. Das Risiko steigt ja laut meiner Recherche enorm nach der 1. Läufigkeit. Wenn sies bekommt, würd ichs mir nie verzeihen können. Die Läufigkeit hat sie aber auch nicht so gut weggesteckt. Aber hab natürlich auch gelesen, dass manche Hündinnen nach der Kastration inkontinent werden können.
Also ich würde da bezüglich Krankheiten persönlich nicht unbedingt alleine auf Wahrscheinlichkeiten bauen: Nix anderes sind die ganzen Studien! Am Schluss ist Deine Hündin ein Einzelfall und es besteht immer die Möglichkeit, dass es trotz aller Vorsorge blöd läuft!

Ich würde auf Deinen Hund hören und definitiv sich das Ganze stabilisieren lassen. Polli kam schon kastriert (mit ca. 2 Jahren), aber ich sehe an ihrer Tochter, was passiert, wenn man zu früh kastriert: Der Tierschutz fragt oft nicht lange nach Persönlichkeitsentwicklung oder nicht… da ist man eben dran. Bei ihr mit ungefähr einem Jahr. Sie ist auch mit 5 Jahren nach wie vor Kind im Kopf! Süß, aber echt anstrengend!!!

Du scheinst ja Deinen Hund sehr genau zu beobachten. Ich würde abwarten und wenn Du meinst, sie ist erwachsen, dann zur Tat schreiten… oder auch nicht. Aber gerade in den ersten Läufigkeit tut sich da ja noch echt viel, bis das System wirklich „eingeschwungen“ ist…
 
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Katja
heute 11:42
Huhu. Also ich persönlich bin bei dem Thema eher der Einstellung den Hund möglichst "natürlich" zu belassen. Ich sehe das etwas so in der Art bzw stelle mir die Frage - was gibt uns Menschen das Recht in den natürlichen Hormonhaushalt etc. einzugreifen/es ist ja quasi so etwas wie eine Amputation und man nimmt dem Hund etwas, was die Natur nicht umsonst angelegt hat. Heißt bei uns gibt es keine Kastration, wenn nicht medizinisch erforderlich. Sollte es wirklich notwendig werden, keine Frage, dann sofort. Meine letzte Hündin blieb intakt. Und ja sie hatte dann im Alter Milchleistentumore, diese wurden erfolgreich entfernt.
Naja, das sehe ich etwas differenzierter: ich nehme in den Wechseljahren auch Hormone. Klar könnte ich mit der Müdigkeit und der fehlenden Energie auch leben („hat die Natur ja so vorgesehen“). Will ich aber nicht! Und wenn man daran etwas ändern kann, warum nicht?😀

Das beim Menschen reduzierte Risiko für Herzerkrankungen & Alzheimer kommt dann noch dazu…
 
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Sonja
heute 11:45
Gar nicht kastrieren ist der beste und gesündeste weg...! Aber auf kedem fall nicht vor ende der Pubertät also 2+ ! Informoere dich gründlich und zwar aus wissenschaftlich belegten Quellen, gibt sehr viele /mehr gesudheitliche Nachteile/Nebenwirkungen (als Vorteile) einer Kastration egal ob bei w oder m !
 
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Desiree
heute 11:51
Ich habe meine Hündin (die jetzt über 18 Jahre alt ist!) nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen, da mein Ersthund ein intakter Rüde war und ich weder ungeplanten Nachwuchs wollte, noch beiden den Stress (der dann natürlich regelmäßig, bei jeder Läufigkeit aufgekommen wäre) zumuten wollte.
Wichtig finde ich, dass die Hündin mindestens einmal (! - lieber 2 oder 3 mal) läufig werden durfte vor der OP, damit sie Kopf- bzw. Hormon-mäßig erwachsen ist.
Von Frühkastration (als Welpe bzw. vor der ersten Läufigkeit) halte ich nichts, da die Hunde dann oft zuviel "Welpe bleiben" (hab ich live erlebt! Und ist nicht toll für das Tier).
Ist aber nur meine Meinung/ Erfahrung zu dem Thema.

P.S. dass meine Hündin jetzt ein bisschen Urin verliert, liegt lediglich am Alter und den Cortison-Tabletten