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Kirsten
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zuletzt 2. März

Kastration/Sterilisation Hündin

Hallo zusammen, gestern wurde mir von einem Tierarzt geraten, unsere Hündinnen doch kastrieren zu lassen, sonst würden sie auf jeden Fall irgendwann mit einer vereiterten Gebärmutter auf dem OP-Tisch landen. Was denkt ihr dazu? Ich finde es schwierig, einem Hund ohne Not eine OP zuzumuten.
 
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Carola
7. Feb. 22:33
Also bei Sam war damals einer der ersten Fragen,bei der ersten Vorstellung beim Tierarzt ,ob ich ihn kastrieren lassen will. Das ist sitzen geblieben.
Es gibt sicherlich noch so Tierärzte vom alten Schlag die alles kastrieren wollen was nicht bei drei auf dem Baum ist. Sicherlich sind nicht alle Tierärzte so.
Meine Tierärztin hat mich noch nie auf das Thema Kastration angesprochen wird sie wohl auch nicht tun solange es keinen medizinischen Grund gibt.
Manchmal hilft es sich einen anderen Tierarzt zu suchen.
 
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I
8. Feb. 21:48
Schrecklich diese Tendenzen alle zu kastrieren und Industrielles Futter zu geben. Das macht Hunde wenig gesund dafür aber Stammgäste beim ta und eine unerschöpfliche Quelle an Einnahmen.
Uns wurde auch angeraten 11 Monate alte rüden ohne Auffälligkeiten zu entmannen einfach so. TA sofort gewechselt
Es gibt nur ein Grund dafür gesundheitliche Indikation. Meine Hündin vorher hatte mammakrebs mit 3 Jahren klar wurde sie kastriert samt weiteren OPs aber das war indiziert. Folge lebenslang undicht bis lebebsende
 
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I
9. Feb. 18:24
Sollte operiert werden, als Vorbeugung auch wenn bisher keine Scheinschwangerschaft vorliegt ? ❤️‍🩹
Scheinschwangerschaft ist sehr leicht korrigierbar. Sobald erste Anzeichen kommen Portion halbieren, Belastung verdoppeln. Hilft es nicht gibt es galastop und Co
 
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Tim
11. Feb. 22:09
Sollte operiert werden, als Vorbeugung auch wenn bisher keine Scheinschwangerschaft vorliegt ? ❤️‍🩹
Was ist denn das Problem mit Scheinschwangerschaften? Das ist ein ganz natürlicher und fast immer harmloser Vorgang. Meine Emma wird auch immer 6-8 Wochen nach der Läufigkeit für ein paar Wochen scheinschwanger. Sie verhält sich aber nicht anders und hat auch sonst keine Symptome. Sie bekommt lediglich leicht größere Brüste, sagt man das so bei Hunden? 😅

Die gehen dann aber auch wieder zurück und die Sache ist durch. Deswegen würde ich ihr doch nicht gesunde Organe rausreißen lassen, ihren kompletten Charakter verändern und lebenslange unvorhersehbare Konsequenzen zumuten.
 
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Carola
11. Feb. 23:01
Was ist denn das Problem mit Scheinschwangerschaften? Das ist ein ganz natürlicher und fast immer harmloser Vorgang. Meine Emma wird auch immer 6-8 Wochen nach der Läufigkeit für ein paar Wochen scheinschwanger. Sie verhält sich aber nicht anders und hat auch sonst keine Symptome. Sie bekommt lediglich leicht größere Brüste, sagt man das so bei Hunden? 😅 Die gehen dann aber auch wieder zurück und die Sache ist durch. Deswegen würde ich ihr doch nicht gesunde Organe rausreißen lassen, ihren kompletten Charakter verändern und lebenslange unvorhersehbare Konsequenzen zumuten.
Man nennt es Gesäuge😂. Ich stimme dir zu dass es fast immer harmlos ist aber wenn es zu einem starken Milcheinschuss kommt dann kann sich das Gesäuge auch entzünden. In dieser Zeit sollte man schon ein Auge drauf halten und darauf achten dass man die Hündin in dieser Zeit nicht am Bauch streichelt. Wenn sie anfängt Spielzeug zu sammeln sollte man das auch wegnehmen. Meistens helfen viel Bewegung und Ablenkung und der Spuk ist schnell vorbei. Außerdem ist es ja nicht so dass eine Hündin nach jeder Läufigkeit scheinschwanger wird bzw eine Scheinmutterschaft durchlebt.
 
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christine
28. Feb. 10:15
Also wir hatten von der ersten läufigkeit Probleme mit Milch Einschub,Juckreiz ,Verhaltensweisen usw.
Schweren Herzens haben wir uns dann entschieden sie kastrieren zu lassen ob es besser ist kann man nicht sagen ist jetzt 5 wochen her mein TA hat uns dazu geraten (operiert selbst aber nicht)
Also keine Steigerung ihrer Einnahmen
 
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Ga
28. Feb. 10:39
Also wir hatten von der ersten läufigkeit Probleme mit Milch Einschub,Juckreiz ,Verhaltensweisen usw. Schweren Herzens haben wir uns dann entschieden sie kastrieren zu lassen ob es besser ist kann man nicht sagen ist jetzt 5 wochen her mein TA hat uns dazu geraten (operiert selbst aber nicht) Also keine Steigerung ihrer Einnahmen
Da kann man Mönchspfeffer geben hatte meine Hündin auch seitdem sie es bekommt nicht mehr Mönchspfeffer reguliert den Zyklus das muss aber jeder für sich entscheiden,soweit ich mal gelesen habe wird jede Hündin scheinträchtig bei der einen fällt er mehr auf wie bei der anderen , ich finde es nicht gut das man Hundehalter immer mit der Krebsgeschichte Angst macht, ich hoffe der Tierarzt hat auch erwähnt das die Hündin durch eine Kastration Inkontinent werden kann wo man dann wieder Medikamente geben muss, es ist also nicht einfach und meine ganzen Hündinnen hatten keine Gebärmuttervereiterung bis auf eine von 7aber wie gesagt das muss jeder für sich entscheiden 😊😊😊ich würde mich immer dagegen entscheiden
 
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Vic
2. März 13:47
Eine kastrierte Hündin quält sich nicht und ist ruhiger und gefasster. Ich würde immer kastrieren ausser man will züchten.
Und ohne Gebärmutter auch kein Gebärmutterkrebs.
 
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Tim
2. März 14:20
Eine kastrierte Hündin quält sich nicht und ist ruhiger und gefasster. Ich würde immer kastrieren ausser man will züchten. Und ohne Gebärmutter auch kein Gebärmutterkrebs.
Was ist das denn für ne Aussage? Mal abgesehen davon, dass eine Kastration ohne medizinische Notwendigkeit strafbar ist, habe ich selbst eine unkastrierte Hündin. Weder quält sie sich in irgendeiner Form, noch ist sie deswegen unruhig oder ungefasst.

Im Gegenteil. Eben weil sie nicht kastriert ist, ist sie absolut souverän und selbstbewusst. Sie ist für ihre Rasse unterdurchschnittlich durchgeknallt und nicht aufgedreht.

Während der Läufigkeit und der Scheinschwangerschaft, sofern diese auftritt, ist sie noch anhänglicher und verschmuster als ohnehin schon und genießt die Kuscheleinheiten noch viel mehr.

Die Risiken einer Kastration sind immer enorm und unvorhersehbar. Abgesehen davon, dass sie auch vieles zerstören können. Ein zu früh kastrierter Hund wird sich nie richtig entwickeln können und für immer ein Junghund bleiben, wortwörtlich hängen bleiben. Auch körperlich. Im Alter treten dann häufig Fell,Gelenk und Muskelprobleme auf, da diese sich durch die fehlenden Hormone nie richtig etablieren konnten. Auch entwickeln sich dann oft an anderen Stellen Tumore. Inkontinenz ist auch häufig ein Thema.

Meine alte Hündin musste leider mit 11 Jahren kastriert werden, geschlossene Pyometra. Passiert. Aber danach hat sich ihr ganzes Wesen und ihr Körper verändert, zum Negativen. Sie hatte vorher schon Arthrose und wurde dann faul und nahm schnell zu. Gleichzeitig hat sie Muskulatur abgebaut und ist dann im Endeffekt 2 Jahre später an dutzenden Tumoren gestorben bzw. musste erlöst werden. Die kamen einfach über Nacht über 20 Stück, am ganzen Körper, vor allem auf dem Rücken und an den Seiten. Sind dann auch 2 Tage später teilweise aufgeplatzt.
 
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Simone
2. März 14:24
Eine kastrierte Hündin quält sich nicht und ist ruhiger und gefasster. Ich würde immer kastrieren ausser man will züchten. Und ohne Gebärmutter auch kein Gebärmutterkrebs.
So ein Quatsch hab ich selten gehört es ist erwiesen das kastrierte Hündin öfter Krebs bekommen eben in anderen Körperteilen