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Rebecca
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zuletzt 15. Sept.

IMPA

Hallo zusammen!

Wir haben heute für unseren Leo die Diagnose immunvermittelte Polyarthritis bekommen.

Leo ist erst vier Jahre alt, deshalb hat uns die Diagnose natürlich erst einmal ziemlich getroffen. Einige weiterführende Blutuntersuchungen und Blutwerte stehen noch aus, sodass wir medizinisch noch nicht alle Antworten haben und gerade erst am Anfang der weiteren Abklärung stehen.

Trotzdem möchte ich mich natürlich jetzt schon so gut wie möglich mit dem Thema auseinandersetzen und verstehen, was möglicherweise auf uns zukommt. Wie sich die Krankheit im Alltag entwickelt, wie gut sie sich einstellen lässt, ob und wie häufig Rückfälle vorkommen, wie lange Medikamente nötig sein können und was langfristig an Bewegung und Lebensqualität wieder möglich ist.

Deshalb wollte ich einfach mal fragen, ob hier vielleicht jemand einen Hund mit derselben oder einer ähnlichen Diagnose hat und seine Erfahrungen mit uns teilen möchte.

Was hat euch im Alltag geholfen? Wie war der Verlauf bei eurem Hund? Gab es Dinge, die ihr im Nachhinein gerne früher gewusst hättet? Und habt ihr Tipps zu Medikamenten, Bewegung, Physiotherapie oder generell zum Umgang mit der Erkrankung?

Mir ist natürlich bewusst, dass jeder Hund und jeder Verlauf unterschiedlich ist und dass wir die weitere Behandlung mit unserer Tierärztin besprechen werden. Mir geht es vor allem um den Austausch mit Menschen, die diesen Weg schon einmal gegangen sind.

Ich würde mich wirklich sehr über eure Erfahrungen freuen. Gerade fühlt sich das alles noch ziemlich neu und überwältigend an.
 
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amma
15. Sept. 23:37
Hallo Rebecca,
bei uns stand und steht diese Diagnose auch im Raum, zusätzlich zu einer gesicherten Borreliose und einer leichten HD, bzw lockeres Hüftgelenk, wobei bei letzteren die Meinungen der verschiedenen Tierärzte auseinander gehen.
Der Tierarzt, der den Verdacht auf IMPA hatte, hat uns vor der Blutabnahme erklärt, dass die entsprechenden Blutparameter nicht immer verändert sind und hat es uns freigestellt, ob wir die Blutuntersuchungen möchten. Wir haben uns für die Blutabnahme entschieden. Die Parameter, die eine Polyarthritis anzeigen würden, sind nicht auffällig (was aber nicht eindeutig zum Ausschluss der Verdachtsdiagnose führt). Die zusätzliche Abklärung übers Blut hat bei unserem Hund zur gesicherten Diagnose einer Borreliose geführt.
Allerdings bestehen die Veränderungen im Gangbild (Hinterbeine ab und zu im Wechsel hochziehen und dadurch hüpfender Gang, bzw im langsamen Tempo ein wackeliges Aufsetzen vom rechten Hinterbein) nach der Antibiotikagabe gegen die Borreliose weiterhin.

Zur Behandlung der Arthritis hat uns der Tierarzt Schmerzmittel mitgegeben. Wir sollen immer mal wieder 3 Tage eine Kur damit machen, wenn wir das Gefühl haben, dass es schlimmer geworden ist, bzw, dass wir denken unser Hund hat Schmerzen. Für uns ist das kein guter Zustand. Wir können es nicht wirklich beurteilen.

Wir stellen allerdings fest, dass es bei trockenem warmem Wetter etwas weniger oft ist, dass Hundi das Beinchen hochzieht, was wohl für die Arthritisvariante sprechen würde.

Wir gehen regelmäßig zur Physiotherapie und füttern Nahrungsergänzung (in Absprache mit dem Haustierarzt) : wegen der Borreliose kurweise etwas immunstimmulierendes, Kardenwurzeltinktur und Vitamin B, sowie Goldrutenkraut und Silymarin. Für die Gelenke Kollagen, Hyaluron, Glukosamin, ... und Hagebutte.

Was sind denn Leos Beschwerden, die zu der Diagnose geführt haben?
Lass mich bitte teilhaben wie eure Behandlung weitergeht.