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Lisa
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 1556
zuletzt 10. Jan.

Gangbild/-analyse

Na, wer läuft hier nicht ganz Rund? Viele unserer geliebten Vierbeiner, haben entweder angeboren, oder im Laufe der Zeit aus verschiedenen Ursachen Veränderungen in Ihrem Gangbild. Oft fällt uns das gar nicht auf und ist für uns normal - oder ist es das doch nicht? Hier kann sich über verschiedene Gangbilder ausgetauscht und informiert werden. 😊 Zu den Videos: ⚠️Bitte auf Asphalt⚠️ Große Kreise ziehen oder liegende große Achten (8) laufen, je nachdem wie viel Platz ist. Lieber bisschen weiter laufen als enger. So 8 bis 20 Meter vielleicht. Man sollte am Hund noch was erkennen. Der Filmende befindet sich idealerweise auf Hundehöhe mit der Kamera. Plus einmal bitte auf den Rücken fotografieren von oben oder auch filmen, das ist mir gleich. Filmen von vorn, von hinten, von beiden Seiten, am besten schräg drauf auf die Seiten, nicht im 90 Grad Winkel. Nach dem Schritt (die für mich wichtige Gangart) darf gern auch noch getrabt werden. Wenn noch „Bock übrig ist“ ;0) Eine gute Hilfe zum beschreiben der gesehenen Auffälligkeiten: https://www.instagram.com/reel/DP-7GB4CoyK/?igsh=MXFmYXJ3cDF6ZXZrdQ==
 
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Michi
9. Jan. 15:59
Trittlänge: die Weite, die ein Hund mit einer Pfote „überwinden“ kann, und zwar zwischen dem Ort, ab der er diese anhebt (= abfußen) bis zu der Stelle, auf der er diese wieder absetzt (= auffußen). Im physiologischen Schritt ist es gewünscht, dass unser Hund mit seinen Hinterbeinen *über die Pfotenabdrücke der Vorderbeine hinaustritt*.
Ah, genauso wie beim Pferd. Gut untertreten. Hab es bei Müsli beobachtet. Gottseidank tritt die Hinterpfote ca halbes Pfotenlänge über.
 
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Sandra
9. Jan. 16:07
verkürzter Schritt:
die Hinterbeine erreichen entweder nicht den Pfotenabdruck der Vordergliedmaße oder fußen in den Pfotenabdruck des Vorderbeines hinein.

Also achten wir darauf:
- Fußt das Hinterbein *vor* dem Pfotenabdruck des Vorderbeines Hundes auf?
- Fußt es *in* den Pfotenabdruck der VGM hinein?
- fußt es darüber hinaus?

Diese Beobachtung beschreibt die sogenannte Trittlänge.
Eine verkürzte Trittlänge kann auf orthopädische [oder neurologische] Einschränkungen hinweisen, weil der ROM, der range of motion, also das mögliche Bewegungsausmass zumindest der Hinterläufe eingeschränkt ist.
 
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Heike
9. Jan. 16:11
verkürzter Schritt: die Hinterbeine erreichen entweder nicht den Pfotenabdruck der Vordergliedmaße oder fußen in den Pfotenabdruck des Vorderbeines hinein. Also achten wir darauf: - Fußt das Hinterbein *vor* dem Pfotenabdruck des Vorderbeines Hundes auf? - Fußt es *in* den Pfotenabdruck der VGM hinein? - fußt es darüber hinaus? Diese Beobachtung beschreibt die sogenannte Trittlänge. Eine verkürzte Trittlänge kann auf orthopädische [oder neurologische] Einschränkungen hinweisen, weil der ROM, der range of motion, also das mögliche Bewegungsausmass zumindest der Hinterläufe eingeschränkt ist.
Gilt das für Schritt, Trab oder beides?
Der schmalere Abdruck ist von der Hinterpfote, oder??
 
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Sandra
9. Jan. 16:21
Gilt das für Schritt, Trab oder beides? Der schmalere Abdruck ist von der Hinterpfote, oder??
[Edit!]
Gilt für Schritt.

Im Trab sollen wir das folgende Muster sehen:
Vorder- und Hinterbein *auf der gleichen Seite* formen ein „V“ in der Bewegung. Entweder ein korrekt geschriebenes „V“ oder ein auf dem Kopf stehendes, abwechselnd.
A V A V A V A (denk dir den Querbalken vom A einfach weg).

Da 40 Prozent Gewicht die Hinterpfoten und 60 die Vorderpfoten tragen sollten, kann man grundsätzlich von der „leichteren“ Hinterpfote ausgehen, ja.
Allerdings ist das auch individuell nach Rasse und Gesundheitszustand einzuordnen sicherlich.
Jeder Grundsatz hat ja seine Ausnahmen.
 
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Heike
9. Jan. 21:13
[Edit!] Gilt für Schritt. Im Trab sollen wir das folgende Muster sehen: Vorder- und Hinterbein *auf der gleichen Seite* formen ein „V“ in der Bewegung. Entweder ein korrekt geschriebenes „V“ oder ein auf dem Kopf stehendes, abwechselnd. A V A V A V A (denk dir den Querbalken vom A einfach weg). Da 40 Prozent Gewicht die Hinterpfoten und 60 die Vorderpfoten tragen sollten, kann man grundsätzlich von der „leichteren“ Hinterpfote ausgehen, ja. Allerdings ist das auch individuell nach Rasse und Gesundheitszustand einzuordnen sicherlich. Jeder Grundsatz hat ja seine Ausnahmen.
Puh, mir fehlt da etwas die Vorstellungskraft, habe gegoogelt, aber nirgends Spurbilder vom Hund im Schritt und Trab gefunden, komisch eigentlich 🤷🏼‍♀️
Nu schneit es ja noch ordentlich (zumindest bei uns), mal sehen, ob ich morgen eine Spur von Suki im Schritt hinkriege und es dann „klick“ macht bei mir 🤓🧐
Erstmal muss ich morgen früh versuchen zur Arbeit zu kommen, hier gibt es ordentlich Schneeverwehungen und wenn der Schneepflug morgen nicht ordentlich früh hier durchfährt habe ich wohl wenig Chance da durchzukommen 😟
Gute Nacht !
 
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Heike
10. Jan. 11:48
Na ihr Fährtenleser, wer war das wohl ??
Kleine Hilfe: kein Hund 😀