Ich denke , er muss den Schock der Attacke erst „verdauen“, deshalb funktioniert das mit der Nahrung noch nicht . Die Psyche steckt noch im Schock . Wir haben dasselbe Thema leider auch schon ein paarmal erlebt . Ablenkung , viel Liebe und Geborgenheit und nicht so sehr den Fokus aufs Fressen legen . Ich esse auch sofort nichts mehr , wenn ich traurig bin oder etwas passiert ist .
Leider ist man allzuoft zu sehr in Zeitnot , als dass man sich die Zeit nimmt , die es braucht . Dazulegen , in den Arm nehmen , Quatsch machen und dann einfach mal Futter hinstellen. Wird es nicht angenommen , wegtun bis es klappt und es wird klappen , wenn der Lebenswille zurückkommt . Der ist nämlich noch depressiv .
Ich habe dasselbe Problem mit meiner Enkelin , 8 Jahre , untergewichtig, und sie ißt kaum . Bei dem , was sie erlebt hat , kein Wunder . Deinem Liebling gehts auch schlecht . Kümmere dich um die Seele .