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Svety
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Anzahl der Antworten 36
zuletzt 17. März

Frage zur Voruntersuchung vor OP beim Hund

Hallo zusammen, ich habe eine Frage zur Kastration von Hunden. Mein Chihuahua ist drei Jahre alt, und wir haben entschieden, die Operation in der Praxis von Laura Parson durchführen zu lassen. Allerdings waren wir vorher noch nicht in dieser Praxis. Ich dachte eigentlich, dass vor einer Operation mit Narkose der Hund zuerst untersucht wird – zum Beispiel mit einer allgemeinen Untersuchung oder zumindest einer Blutabnahme. Ist das normalerweise so? Wir haben direkt einen OP-Termin bekommen, aber ohne vorherige Sprechstunde. Da ich mich damit nicht so gut auskenne, wollte ich hier einmal nach euren Erfahrungen fragen. Wie lief das bei euch ab? Vielen Dank im Voraus!😊
 
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Michi
16. März 11:50
Zudem ist es eigentlich verboten ohne medizinischen Grund zu kastrieren
Erstens war das hier nicht die Frage und zweitens stimmt es halt einfach nicht!
 
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Caro
16. März 12:04
Wir waren in der Tierklinik inkl. Untersuchung. Der Check up hat nochmal 200 Euro Extra gekostet - ich glaub der war gar kein Muss. Aber wir haben in dem Zug auch gleich ne zahnreinigung machen lassen und nen Ultraschall ( wenn schon Narkose dann gleich ausnutzen ) . Op Tauglichkeit war uns schon wichtig. Aber wie gesagt ich glaub das war kein muss. Aber vorher vorstellig werden war uns schon wichtig.
 
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Sina
16. März 14:47
Es ist schon möglich, dass die Untersuchungen, wie Blutbild, am OP gemacht werden, wobei es natürlich mehr Sinn machen würde, das ein paar Tage vorher zu machen, um dann nicht den Termin unnötig zu blockieren, falls die OP nicht möglich ist.

Wenn man in einer Praxis operieren lässt, solltest du unbedingt vorher allgemein ein paar Fragen klären.
Dein Hund ist brachyzephal, deshalb braucht dein Hund eine KombiNarkose mit Inhalation.

Viele Praxen verzichten aus Personalgründen auf lückenlose Monitörüberwachung, das ist aber sehr wichtig.
Auch die Aufwachphase muss unbedingt vom Personal begleitet werden.

Lass dir alles genau erklären und stelle all diese Fragen.
Vorher würde ich da nicht operieren lassen.

Was haben sie dir gesagt, was die OP kosten soll?
 
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Svety
16. März 14:54
Es ist schon möglich, dass die Untersuchungen, wie Blutbild, am OP gemacht werden, wobei es natürlich mehr Sinn machen würde, das ein paar Tage vorher zu machen, um dann nicht den Termin unnötig zu blockieren, falls die OP nicht möglich ist. Wenn man in einer Praxis operieren lässt, solltest du unbedingt vorher allgemein ein paar Fragen klären. Dein Hund ist brachyzephal, deshalb braucht dein Hund eine KombiNarkose mit Inhalation. Viele Praxen verzichten aus Personalgründen auf lückenlose Monitörüberwachung, das ist aber sehr wichtig. Auch die Aufwachphase muss unbedingt vom Personal begleitet werden. Lass dir alles genau erklären und stelle all diese Fragen. Vorher würde ich da nicht operieren lassen. Was haben sie dir gesagt, was die OP kosten soll?
Sie haben 500 € gesagt
 
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Sina
16. März 15:11
Sie haben 500 € gesagt
Wenn das nur die OP ist, also Blutbild etc noch extra kommt, dann ist das zumindest ein realistischer Preis mit Inhalationsnarkose und Monitoring.

An Dumping Preisen unter 400€ erkennt man meist schon, dass da am falschen Ende gespart wird.
Aber trotzdem gilt natürlich, lass dich über alles aufklären und wenn du kein gutes Gefühl hast, sag ab und lass es in einer Klinik machen.

Edit:
Und natürlich hoffe ich, dass du dich über die Kastration an sich gut informiert hast.
Manchen Hunden schadet es mehr als es nutzt, und das ist dann nicht mehr rückgängig zu machen.
 
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Christian
16. März 15:53
Zudem ist es eigentlich verboten ohne medizinischen Grund zu kastrieren
Immer wieder wiederholt, trotzdem falsch …
Es gibt auch nicht medizinische Gründe.
Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung …
 
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Gabriele
16. März 21:02
Ginny hatte gerade eine OP an den Ohren. Da wurde vorher ein Blutbild gemacht und wir mussten, da sie ein Cavalier King Charles Spaniel ist, einen Herzultraschall vornehmen lassen. So sollte sichergestellt werden, dass die OP risikofrei möglich ist. Des Weiteren haben wir noch genau erklärt bekommen wann die letzte Mahlzeit gefressen werden darf und bis wann sie etwas trinken darf. Des Weiteren wurde mit uns die komplette OP genau durchgesprochen.
 
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Marie
16. März 21:58
Nüchtern bedeutet auch KEIN Wasser.
Beim erbrechen kann das Wasser evtl in die Lunge kommen.

Nüchtern =
Kein Essen
Kein Trinken
 
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Bettina
16. März 23:12
Nüchtern bedeutet auch KEIN Wasser. Beim erbrechen kann das Wasser evtl in die Lunge kommen. Nüchtern = Kein Essen Kein Trinken
Tja, unser Ärzte von Pferd und Hund ( schon sehr viele kennengelernt), haben immer gesagt das Wasser sein darf. Und auch ich durfte immer Wasser trinken. Und halt nur nix essen.
 
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Leandra
16. März 23:37
Danke Wie schon gesagt, eine allgemeine Untersuchung muß sein. Auch sollten deine Fragen dabei beantwortet werden. Beim Rüden ist die OP nicht so aufwendig wie bei einer Hündin. Beim Rüden wird der Hodensack eröffnet, Samenleiter sowie Blutgefäße abgebunden und durchtrennt. Danach wird der Hoden entfernt. Dieses wird mit beiden Hoden gemacht. Es kann gut sein das der Hodensack offen bleibt. Damit eventuelle Flüssigkeiten ablaufen können. Das ist das wie ICH es kenne und bei meinen Rüden mitgemacht habe.
So wird es normalerweise nur bei einem Kater gemacht. Bei Rüden ist es anders. Schwer zu erklären. Aber der Hodensack wird normalerweise in ruhe gelassen bei einem Rüden.