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Svety
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Anzahl der Antworten 13
heute 12:57

Frage zur Voruntersuchung vor OP beim Hund

Hallo zusammen, ich habe eine Frage zur Kastration von Hunden. Mein Chihuahua ist drei Jahre alt, und wir haben entschieden, die Operation in der Praxis von Laura Parson durchführen zu lassen. Allerdings waren wir vorher noch nicht in dieser Praxis. Ich dachte eigentlich, dass vor einer Operation mit Narkose der Hund zuerst untersucht wird – zum Beispiel mit einer allgemeinen Untersuchung oder zumindest einer Blutabnahme. Ist das normalerweise so? Wir haben direkt einen OP-Termin bekommen, aber ohne vorherige Sprechstunde. Da ich mich damit nicht so gut auskenne, wollte ich hier einmal nach euren Erfahrungen fragen. Wie lief das bei euch ab? Vielen Dank im Voraus!😊
 
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Mel und
Beliebteste Antwort
heute 10:37
Ich persönlich finde es ehrlich gesagt ziemlich fragwürdig, eine Kastration zu planen, ohne den Hund vorher einmal gründlich zu untersuchen.

Gibt es dafür einen medizinischen Grund oder habt ihr das einfach selbst entschieden?

Eine Kastration ist ja nun mal ein operativer Eingriff mit Narkose und sollte meiner Meinung nach nicht ohne wirklichen Anlass gemacht werden. Umso wichtiger finde ich es dann auch, dass vorher zumindest eine gründliche Untersuchung stattfindet.
Bei einer Operation mit Narkose sollte meiner Meinung nach zumindest vorher eine allgemeine Untersuchung stattfinden, oft wird auch eine Blutuntersuchung gemacht, um zu schauen, ob Leber, Nieren usw in Ordnung sind. Gerade diese Werte sind ja wichtig dafür, wie gut ein Hund eine Narkose verträgt.

Vielleicht hat die Praxis das noch am OP Tag eingeplant, aber normalerweise kenne ich es so, dass man vorher zumindest einmal zur Voruntersuchung kommt. Ich würde an deiner Stelle einfach nochmal in der Praxis nachfragen, wie genau der Ablauf geplant ist, das gibt einem selbst auch ein besseres Gefühl.
 
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Mel und
heute 10:37
Ich persönlich finde es ehrlich gesagt ziemlich fragwürdig, eine Kastration zu planen, ohne den Hund vorher einmal gründlich zu untersuchen.

Gibt es dafür einen medizinischen Grund oder habt ihr das einfach selbst entschieden?

Eine Kastration ist ja nun mal ein operativer Eingriff mit Narkose und sollte meiner Meinung nach nicht ohne wirklichen Anlass gemacht werden. Umso wichtiger finde ich es dann auch, dass vorher zumindest eine gründliche Untersuchung stattfindet.
Bei einer Operation mit Narkose sollte meiner Meinung nach zumindest vorher eine allgemeine Untersuchung stattfinden, oft wird auch eine Blutuntersuchung gemacht, um zu schauen, ob Leber, Nieren usw in Ordnung sind. Gerade diese Werte sind ja wichtig dafür, wie gut ein Hund eine Narkose verträgt.

Vielleicht hat die Praxis das noch am OP Tag eingeplant, aber normalerweise kenne ich es so, dass man vorher zumindest einmal zur Voruntersuchung kommt. Ich würde an deiner Stelle einfach nochmal in der Praxis nachfragen, wie genau der Ablauf geplant ist, das gibt einem selbst auch ein besseres Gefühl.
 
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Regina
heute 10:39
Ich kenne das nur so, dass vor dem OP-Termin eine allgemeine Untersuchung mit Blutcheck gemacht wird, um zu sehen, ob der Hund überhaupt "OP-tauglich" ist. Und das nicht nur bei Kastration, sondern bei jeder geplanten OP, halt nur nicht, wenn es eine Not-OP ist, wo es auf Zeit geht (bei unseren Magendrehungen wurde damit keine Zeit verschwendet, da gibt es direkt ab in den OP).
 
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Michi
heute 10:44
Jetzt abgesehen von einer Kastration.
Bei einer OP wird normalerweise direkt am OP Tag eine kurze Blutuntersuchung gemacht, um zu schauen, ob der Hund narkosefähig ist. Auch klinisch wird er dann untersucht.
Aber eben direkt vor der OP und nicht Tage vorher.
 
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Marie
heute 10:48
Guten Morgen
Ich hab nur eine Frage:
Hündin oder Rüde?
 
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Svety
heute 10:50
Guten Morgen Ich hab nur eine Frage: Hündin oder Rüde?
Guten Morgen, Rüde😊
 
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Steffi
heute 11:09
Hallo, ich würde direkt in der Praxis nachfragen. Wann werden die erforderlichen Voruntersuchungen durchgeführt, welche sind das genau, was ist vor der OP noch zu beachten (wie lange vorher nüchtern), wie läuft die OP ab, was ist danach zu beachten.
Ohne eine entsprechende Aufklärung würde ich meine Hündin nicht operieren lassen, schon gar nicht, wenn ich die Praxis nicht kenne.
 
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Marisol
heute 11:12
Also ich würde eine geplante OP nicht in einer Praxis machen, die ich nicht kenne. Auch das einfach ein OP Termin gemacht wurde, ohne den Hund zu kennen finde ich persönlich merkwürdig.

Bei der Kastration meiner Hündin gab es vorher eine Untersuchung, in der festgestellt wurde das eine Kastration medizinisch Ratsam ist. Da wurde sie auch allgemein durchgecheckt. Wir haben den Ablauf besprochen und meine vorherigen Fragen geklärt. Es gibt ja einiges zu beachten, was man doch vorher schon wissen sollte um sich darauf einzustellen.
Am Tag der Kastration wurde natürlich auch noch geprüft wie ihr allgemein Zustand ist bevor die Narkose eingeleitet wurde.
 
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Marie
heute 11:21
Guten Morgen, Rüde😊
Danke
Wie schon gesagt, eine allgemeine Untersuchung muß sein.
Auch sollten deine Fragen dabei beantwortet werden.
Beim Rüden ist die OP nicht so aufwendig wie bei einer Hündin.
Beim Rüden wird der Hodensack eröffnet, Samenleiter sowie Blutgefäße abgebunden und durchtrennt. Danach wird der Hoden entfernt.
Dieses wird mit beiden Hoden gemacht. Es kann gut sein das der Hodensack offen bleibt. Damit eventuelle Flüssigkeiten ablaufen können.
Das ist das wie ICH es kenne und bei meinen Rüden mitgemacht habe.
 
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Marina
heute 11:27
Zudem ist es eigentlich verboten ohne medizinischen Grund zu kastrieren
 
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Erika
heute 11:48
Je kenne es nur so, dass bei einer geplanten OP kurz zuvor ein Check des Tieres mit Blutanalyse. durchgeführt wird. Ohne dem würde ich jeden Eingriff ablehnen.