Ich verstehe gerade deine Empörung nicht.
Es war immerhin nur eine Empfehlung.
Wenn jemand beschließt, lieber selbst und aufgrund fragwürdiger Datengrundlage an seinem erkrankten Hund rumbasteln zu wollen und/oder denkt, dafür das ausreichende Fachwissen zu haben, dann ist das doch möglich und sogar erlaubt.
In Deutschland ist sogar erlaubt, dass Leute völlig ohne tatsächliche Ausbildung gegen Honorar kommerziell an fremden Hunden rum beraten und therapieren.
Wie niedlich. Ich habe nicht behauptet, dass ich ohne Ernährungsberatung an der Gesundheit meiner Hündin arbeite. Ich habe zum Glück eine Beratung gefunden, die sich damit auszukennen scheint. Aber ich habe die Vorgehensweisen der vorherigen Beratungen irgendwann hinterfragt und habe nicht Monate ins Land gehen lassen ohne Erfolg. Ich bin auch nicht die Erste, welche von Ärzten enttäuscht ist, was mir gerade wieder bestätigt wurde. Was ich damit sagen wollte ist, dass ich durch den Kot-Befund weit mehr herausbekommen habe, was mit meiner Hündin nicht in Ordnung ist, als mit dem Blutergenmbnis oder der Ausschluss-Diät. Und entmündigend finde ich, wenn man meint, man dürfe sich nicht selbst ein Bild davon machen lassen, wie es um das Tier und die Gesundheit steht. Man also keinen Kot-Befund ohne eine Ernährungsberatung erstellen lassen darf. Es mag sein, dass es ein Vertrauensbruch ist, aber er hat sich ja auch als gerechtfertigt erwiesen.
Was konkret hast du eigentlich gegen Dirk Schrader auszusetzen? Du verurteilst schließlich auch Ärzte, nennst dabei aber keinen Grund. Mich würde es wirklich interessieren, was du an seiner Arbeit auszusetzen hast. Bisher hatte ich nur Gutes über ihn gehört. Sie stehen vor seiner Praxis Schlange. Ich selbst war noch nie bei ihm mit meiner Hündin.