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Brina
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Anzahl der Antworten 104
zuletzt 25. Aug.

Brachyzephalie zu Hause entgegen wirken

Liebe Community. Ich möchte gerne wissen wissen wie ich der Brachyzephalie oder Atemwegssyndrom bei meinem Hund zu Hause entgegen wirken kann. Kann mir jemand einige sinnvolle Tips zur guten Entwicklung einer gesunden Hundenase geben? Vielen Dank
 
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L.
25. Aug. 12:37
Gibt es eigentlich evidenzbasierte Atemtherapie für Hunde? Ich schätze, dass eine franz. Bulldogge ja permanent "überbläht" ist (also zu wenig Ausatmet)- ich wüsste aber nicht wie ich einem Hund da helfen könnte.
Mir sind leider nur jegliche Formen der chirurgischen Therapie bekannt. Das Problem der Atmung ist in erster Linie der steigende Unterdruck im Nasen-Rachen-Raum, sodass es im Zuge dessen zu z.B. evertierten Stimmtaschen, Larnyxkollaps bis hin zu einer kollabierten Trachea kommt. Zusätzlich schwillt die Schleimhaut aufgrund ständiger Reizung an, sodass es insgesamt zu einer andauernden Einschränkung der Atmung kommt, was wiederum die beschriebenen Symptome verstärkt. Es handelt sich somit um einen sich selbst erhaltenen Prozess, der ausschließlich mit einer Operation beendet werden kann.
 
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Katrin
25. Aug. 12:37
Aber wieso Geldgeilheit? Jeder hat einen anderen Geschmack und die ich habe mich eben für diese Rasse entschieden…. So schlimm ist das doch nicht… Ne Nasenverengung kann auch bei anderen Rassen auftreten..
Weil die ,,Züchter" die gesundheitlichen Probleme ,,erschaffen" haben und sogar noch weiter verschlimmern durch Sonderfarben zB anstelle die Gesundheit an erste Stelle zu stellen. Dies ginge nur wenn der Hund eine andere Optik bekäme. Kleinere Ohren, normale Kopfform, lange Schnauze, normale Rute, gut gebauter Körper mit dem richtigen höhen/ längen Verhältnis. Sprich der Frenchy dürfte nicht mehr wie ein Frenchy aussehen.
 
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Eva
25. Aug. 12:37
Mir sind leider nur jegliche Formen der chirurgischen Therapie bekannt. Das Problem der Atmung ist in erster Linie der steigende Unterdruck im Nasen-Rachen-Raum, sodass es im Zuge dessen zu z.B. evertierten Stimmtaschen, Larnyxkollaps bis hin zu einer kollabierten Trachea kommt. Zusätzlich schwillt die Schleimhaut aufgrund ständiger Reizung an, sodass es insgesamt zu einer andauernden Einschränkung der Atmung kommt, was wiederum die beschriebenen Symptome verstärkt. Es handelt sich somit um einen sich selbst erhaltenen Prozess, der ausschließlich mit einer Operation beendet werden kann.
Danke!
 
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Katrin
25. Aug. 12:44
Dein Hund ist drei Monate jung. Die Optik die er gerade hat wird er nicht beibehalten. Bis der Hund körperlich ausgewachsen ist wird sich ganz besonders Schädel und Schnauze noch verändern. Es ist nicht gerade selten das Welpen die anfangs optisch gesund aussehen mit 2Jahren ziemlich platt sind und die damaligen Nasenlöcher regelrecht eingefallen sind.
 
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Eva
25. Aug. 12:50
Ich fürchte hier Verhärten sich gerade mal wieder die Fronten.
Für Brina sind das hier zu viele Leute die dagegen Argumentieren, was sie bisher ihrem Züchter oder anderen Bully Besitzern(?) noch geglaubt hat. An dieser Stelle würde es mich ehrlich noch interessieren, woher die Annahme kommt, dass man "zu Hause" etwas gegen Brachyzephalie unternehmen kann.
Viele Schreiber (und auch ich) sind von diesem "Rückzucht- washing" und den absichtlichen Fehlinformationen im Internet schon sehr genervt und sehen darin eine Verschlechterung der Lebensqualität der Hunde, insbesondere wenn die Besitzer vor den Problemen die Augen verschließen.
Nala wünsche ich natürlich dennoch, dass sie so gesund groß wird, wie es für eine französische Bulldogge nur möglich ist.
 
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Maria
25. Aug. 12:51
Ich kann es absolut verstehen, dass man nicht glauben will, dass der eigene Hund krank ist und/oder angeborene Defizite hat.

Brachys sehen niedlich aus keine Frage. Und sie haben ein Herz aus Gold.
Trotzdem ist mein Lennox nicht gesund. Er war es nie und wird es auch nie sein.💔
Er wird niemals wissen, was es heißt, wirklich Luft holen zu können.

Von daher bitte ich dich, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln. Nicht, weil du einen Fehler mit dem Adoptieren dieses Hundes gemacht hast, sondern um des Hundes Willen. Er wird deine Hilfe brauchen und dann solltest du wissen, was zu tun ist. 💜
 
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L.
25. Aug. 12:55
Zur eigentlichen Frage: ab dem Moment wo eine solche Rasse ausgewählt wird, hilft nur noch hoffen, den Hund ausgiebig beobachten, sich adäquat informieren und sehr gute finanzielle Rücklagen haben. Ein Erste-Hilfe-Kurs für Hunde ist anzuraten, um im Falle von z.B. einem Kreislaufkollaps eingreifen zu können. Auch eine ausführliche tierärztliche Beratung ist sinnvoll, um einen Überblick und Verständnis für die Liste an Prädispositionen zu erhalten und Probleme schnell genug erkennen zu können.

Aufgrund der Atemproblematik sollte viel Wert darauf gelegt werden, die Risiken und Grenzen genau zu erkennen und rechtzeitig einschreiten zu können. Dadurch verschärfen sich jegliche Regeln bezüglich warmen Außentemperaturen, Einfluss von Stressfaktoren, übermäßige Aktivität und dergleichen. Diese Rasse hat letztendlich sehr individuelle Bedürfnisse und ein großes Risikopotential, mit dem auf eine angemessene Art und Weise umgegangen werden sollte.
 
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Brina
25. Aug. 12:57
Ich kritisiere auch nicht die Wahl deines Hundes (leben und leben lassen), aber du verschließt vor den Problemen, die kommen können ( deine ist ja erst 3 Monate) die Augen und versuchst es schön bzw runter zu reden und das finde ich nicht gut... Du hast geschrieben, du willst keine Fehler machen, dann informiere dich richtig, frag bei einem Tierarzt deines Vertrauens nach, gehe zu Vorsorge Untersuchungen, lass wenn die Maus älter ist eine endoskopische Untersuchung und Röntgenaufnahmen machen, um rechtzeitig tätig zu werden, sollten Probleme welcher Art auch immer, aufkommen...
Mein Welpe ist nicht 3 Monate sondern älter…
Und ja ich war schon bei einem Tierarzt und der hat mir da auch geholfen, aber man holt sich ja gerne noch andere Infos …
Ich kritisiere hier ja auch nicht wahllos andere Hunde bzw. deren Halter.
 
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L.
25. Aug. 12:59
Mein Welpe ist nicht 3 Monate sondern älter… Und ja ich war schon bei einem Tierarzt und der hat mir da auch geholfen, aber man holt sich ja gerne noch andere Infos … Ich kritisiere hier ja auch nicht wahllos andere Hunde bzw. deren Halter.
In wie weit hat denn der Tierarzt geholfen?
 
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Brina
25. Aug. 12:59
Ich kritisiere auch nicht die Wahl deines Hundes (leben und leben lassen), aber du verschließt vor den Problemen, die kommen können ( deine ist ja erst 3 Monate) die Augen und versuchst es schön bzw runter zu reden und das finde ich nicht gut... Du hast geschrieben, du willst keine Fehler machen, dann informiere dich richtig, frag bei einem Tierarzt deines Vertrauens nach, gehe zu Vorsorge Untersuchungen, lass wenn die Maus älter ist eine endoskopische Untersuchung und Röntgenaufnahmen machen, um rechtzeitig tätig zu werden, sollten Probleme welcher Art auch immer, aufkommen...
Und ich versuche es auch nicht schön zu reden sonst hätte ich es nicht angesprochen.
Es ist ein Krankheitssyndrom das auftreten kann und dem möchte ich vorbeugen. Und Nasenverengungen können auch bei anderen Hunden auftreten…
Ist leider so…