Home / Forum / Gesundheit / Bösartiger Krebs bei Hündin - Jemand Erfahrung?

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Rebecca
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 3
heute 20:54

Bösartiger Krebs bei Hündin - Jemand Erfahrung?

Hallo, bevor ich meine Frage stelle gebe ich kurze Infos vorab. Meine fast 11 Jährige Hündin hatte vor einer Woche eine Mastektomie aufgrund plötzlich aufgetretener Tumore bei der Milchleiste. Heute kam der Histologische Befund- Tubuläres Adenokarzinom der Mamma (Grad III) + Metastasen Streuung in Lymphknoten und Gefäße. Dadurch meine Hündin die erste große OP schon nicht so gut vertragen hatte & der Krebs gestreut hat hatte mir die TÄ von einer nächsten OP abgeraten. Nun meine Frage - wie seid ihr, falls betroffen, damit umgegangen? Wie habt ihr eurem Hund die Zeit noch versucht schön zu gestalten ? Welche Palliativmedizin Möglichkeiten gibt es ? & vor allem - wie lange hattet ihr noch einen glücklichen und schmerzfreien Hund bevor es zu ende ging ? Bin gerade wirklich total überfordert. Ich bitte um möglichst wenig Kritik :(
 
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Sina's
Beliebteste Antwort
heute 20:29
Es tut mir sehr leid, was ihr gerade durchmacht 😔 Das muss unglaublich schwer und überfordernd sein.

Ich selbst habe das (bisher zum Glück ) nicht mit dem eigenen Hund erleben müssen, aber ich habe es bei einer guten Freundin sehr nah miterlebt.

Ihr Hund Odi hatte Leberkrebs mit Metastasen und ich kannte ihn persönlich sehr gut – wir haben viel gemeinsame Zeit mit ihm verbracht, Urlaube, Treffen, Geburtstage. Deshalb hat mich sein Weg auch sehr berührt.

Nach der Diagnose hatte Odi noch einige Monate mit wirklich schönen Momenten. Natürlich ist jeder Verlauf anders und ich möchte da keine Hoffnung oder Zeiträume vorgeben – aber was ich bei ihm als besonders wertvoll erlebt habe: Der Fokus lag irgendwann nicht mehr auf „Wie lange noch?“, sondern auf „Wie schön können wir die Zeit machen?“.

Sie sind mit ihm nochmal an Orte gefahren, die er geliebt hat – bei ihm war das z. B. das Meer. Viel Nähe, schöne gemeinsame Zeit, Lieblingsorte, Lieblingsrituale, all das, was dem Hund Freude gemacht hat. Vielleicht gibt es bei deiner Hündin auch Dinge, bei denen du weißt: Da strahlen ihre Augen immer besonders.

Was ich außerdem mitgenommen habe: Hunde zeigen oft erstaunlich ehrlich, wenn etwas nicht mehr geht oder etwas zu anstrengend/schmerzhaft wird. Deshalb würde ich wahrscheinlich eng mit der Tierärztin schauen, welche Möglichkeiten es palliativ und fürs Schmerzmanagement gibt, damit die Zeit möglichst lebenswert bleibt.

Und wenn eure TÄ nach der schweren ersten OP und der Streuung von einer weiteren OP abrät, würde ich persönlich vermutlich Vertrauen in diese Einschätzung haben.

Ich wünsche euch von Herzen noch möglichst viele schöne, ruhige und glückliche Momente miteinander ❤️
 
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Sina's
heute 20:29
Es tut mir sehr leid, was ihr gerade durchmacht 😔 Das muss unglaublich schwer und überfordernd sein.

Ich selbst habe das (bisher zum Glück ) nicht mit dem eigenen Hund erleben müssen, aber ich habe es bei einer guten Freundin sehr nah miterlebt.

Ihr Hund Odi hatte Leberkrebs mit Metastasen und ich kannte ihn persönlich sehr gut – wir haben viel gemeinsame Zeit mit ihm verbracht, Urlaube, Treffen, Geburtstage. Deshalb hat mich sein Weg auch sehr berührt.

Nach der Diagnose hatte Odi noch einige Monate mit wirklich schönen Momenten. Natürlich ist jeder Verlauf anders und ich möchte da keine Hoffnung oder Zeiträume vorgeben – aber was ich bei ihm als besonders wertvoll erlebt habe: Der Fokus lag irgendwann nicht mehr auf „Wie lange noch?“, sondern auf „Wie schön können wir die Zeit machen?“.

Sie sind mit ihm nochmal an Orte gefahren, die er geliebt hat – bei ihm war das z. B. das Meer. Viel Nähe, schöne gemeinsame Zeit, Lieblingsorte, Lieblingsrituale, all das, was dem Hund Freude gemacht hat. Vielleicht gibt es bei deiner Hündin auch Dinge, bei denen du weißt: Da strahlen ihre Augen immer besonders.

Was ich außerdem mitgenommen habe: Hunde zeigen oft erstaunlich ehrlich, wenn etwas nicht mehr geht oder etwas zu anstrengend/schmerzhaft wird. Deshalb würde ich wahrscheinlich eng mit der Tierärztin schauen, welche Möglichkeiten es palliativ und fürs Schmerzmanagement gibt, damit die Zeit möglichst lebenswert bleibt.

Und wenn eure TÄ nach der schweren ersten OP und der Streuung von einer weiteren OP abrät, würde ich persönlich vermutlich Vertrauen in diese Einschätzung haben.

Ich wünsche euch von Herzen noch möglichst viele schöne, ruhige und glückliche Momente miteinander ❤️
 
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Ina
heute 20:47
Es tut mir leid, dass dein Hund so schlimm erkrankt ist! Ich kann dir gut nachempfinden, wie es da einem den Boden unter den Füßen wegzieht.
Meine erste Hündin Katy ist mit 15 Jahren an einem Lungentumor erkrankt, auch gestreut. Eine OP war indiskutabel.
Man hat ihr wenig angemerkt und sie hat dann noch gut 6 Monate gelebt. Ohne Einschränkungen oder auffällige Beschwerden. Wir haben eine schöne Zeit gehabt und ich habe den Schwerpunkt darauf gelegt, dass es ihr so gut wie Möglich geht. Warum keine Würstchen, wenn sie die möchte? Auf die langfristigen Folgen kam es nicht mehr an.
Ich wünsche dir ein gutes Herz bei deinen Entscheidungen!
 
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Sylvia
heute 20:54
Ich habe versucht meinen totkranken Hunden, jeden Tag ein schönes Erlebnis zu ermöglichen. Einer meiner Hunde hat es sogar „angefordert“. Nochmal eine bestimmte Strecke gehen, nochmal mit zum Agility um nur noch Leckerlis abzustauben, nochmal stundenlang bei Regen in einem Mauseloch graben, usw.